While LEGO is mostly known for its bricks, there has also been produced quite a bit of fiction of various types to promote various LEGO themes. Among this fiction are quite a few German audio dramas. While Pirates is the theme with most audio dramas, 8 in total, there are audio dramas from all sorts of themes. In this case I’ll be taking a look on the Castle themed audio dramas. http://www.hoerspielland.de/hl-3.2.2493-1.2.2493.html http://www.hoerspielland.de/hl-3.2.2494-1.2.2494.html The stories were produced in 1995, so they feature the Dragon Masters, the Black Knights, the Wolfpack and the Royal Knights. But let’s stop talking and get on to the main course: The transcript of the first Castle story. Hokusopokus Zauberstab Erzähler: Vor hunderten von Jahren im frühen Mittelalter war Tarenta ein besonders unwirklicher Landstrich. Das weite karge Tal von schroffen Bergen umstanden und von unwegsamen Mooren und reißenden Flüssen durchzogen war eine gefährliche Gegend. Zum Glück hatten sich wenigsten, bis auf den schrecklichen Dragomil von Burg Königsstolz, die furchtbaren Drachen sich verzogen die früher hier ihr blutrünstiges Unwesen trieben. Deshalb mussten die wenigen Bewohner und durchreisende Kaufleute nur noch mit Bären, Wölfe und Wegelagerern rechnen. Hoch über dem Land standen 2 imponierende Burgen. Zum einen die Burg Königsstolz, Heimat des Ritter des Drachen Ordens, des mächtigen Zauberer Cerlin, so wie besagt des Drachen Dragomil. Sie alle zusammen hüteten den großen Schatz des Königs Richard. Zum anderen stand einen knappen Tagesritt entfernt, auf einem mächtigen Feltz Plateau, eine prächtige dreitürmige Burg, Stammsitz der Schwarzen Ritter. Aber es herrschte Unfrieden zwischen den Rittern, ein Streit hatten die beiden Burgherren die einmal Freunde gewesen waren entzweit. Und dann gab es in Tarenta noch die Wolfsbande, die einen üblen Ruf als Unruhestifter und Wegelagerer hatten. Ihre Räuberhöhle lag in mitten der Sümpfe und sich dort hin zu wagen war keinen Fremden anzuraten. (Man hört das klopfen von Pferdehufen.) Dickens: Halt! Wer da? Michael: Nimm die Lance runter und sag dem Großen Wolf das die Reiter hier. Dickens: Was für ein Reiter? Michael: Das weiß er schon, der Reiter. Ich muss ihn sprechen. Großer Wolf: Was wollt ihr? Michael: Ah, da ist er ja, der Große Wolf. Komm her, damit ich mit dir reden kann. Großer Wolf: Ha ha, ich verstehe euch auch so. Was gibt’s? Michael: Ich bin gekommen um dich an dein Versprechen zu erinnern. Du kannst uns morgen den Geheimgang zeigen, halte dich bereit. Großer Wolf: Ob ich das kann ist noch nicht sicher. Und wie steht’s mit meinem Lohn? Michael: Den kriegst du wenn du ihn verdienst hat. Ich sehe dich bei Sonnenuntergang an der Blauen Quelle. Großer Wolf: Habs gehört, war ja laut genug. Michael: Ungehobelter Geselle. Und du? Bist du auch so einer? Dickens: Was für einer? Ein Räuber? Ich bin Dickens, der Ziehsohn vom Großen Wolf. Michael: Ah, Dickens. Als ich dich letztes Mal gesehen habe konntest du noch aufrecht unter einem Pferd durchlaufen. Dickens: So lange ich deinen Namen nicht kenne bist du für mich einen Reitknecht. Brauchst du ein Nachtlager? Die Sümpfe sind gefährlich in der Dunkelheit. Michael: Ich weiß, aber ich muss zurück. Dickens: Dann werde ich dich ein Stück begleiten, ich hole mein Pferd. Großer Wolf: Reite nur zu Reiter, vielleicht haben wir morgen gluck, vielleicht nicht. Und das ich vielleicht gar keine Lust habe durch eine Falltür zum Drachen ins Verlies zu schlittern und mich „knaks“ von dem Untier am Genick zu packen zu lassen, daran haben die hohen Herren wohl noch nie gedacht, hä hä hä. Dickens: Wir können los. Hier entlang. Michael: Wirst du den Großen Wolf begleiten? Dickens: Ich? Hä hä, ich brauche niemanden um in einer Burg zu kommen, und der Schatz interessiert mich nicht. Michael: Hä hähä, da bist du aber der einzige. Jeder will den Schatz des Königs Richard. Hä hä, selbst auf die Gefahr hin von diesem Dragomil zerfleischet zu werden. Und dann ist da auch noch dieser Zauberstab. Dickens: Umso mehr ist dein Mut zu bewundern dich am Morgen hinzuwagen. Hast du welche gekannt die der Drachen zerfleischt hat? Michael: Einige, und er soll auf ihren Knochen schlafen. Ein schreckliches Untier, genau so schrecklich wie es aussieht. Ich selbst habe zwar noch nie den Drachen fliegen gesehen, aber es soll ein furchterregender Anblick sein. Dickens: Ha ha ha, und deshalb liegt der Schatz noch immer unversehrt in seiner Kammer. Ich dachte schon es lege an der Ungeschicklichkeit der Räuber. Michael: Ah nah, für einen so jungen Dachs hast du ein vorlautes Mundwerk. Brrrr! Dickens: Ab hier findest du den Weg allein. Halt dich rechts von der großen Eiche. Michael: Ah ja. Hü! (Man hört wie sie davonreiten.) Erzähler: Ein paar Stunden später röteten sich im Osten der Himmel. Mit dem ersten Sonnenstrahl erwachte Burg Königsstolz zum Leben. Quietschend wurde das Fallgitter hochgezogen und die Zugbrücke rasselnd über den Burggraben gesenkt. Irgendwo erklang Lachen. Pferdehufe traten über den Burghof und aus der offenen Küchentür klang das Klappern von Töpfen heraus. Oben auf den höchsten Wehrgang hüpfte die junge Rusty ungeduldig hin und her. Sie hatte ihr Haarband gelöst und lies den frischen Wind mit ihrer feuerroten Haarmähne spielen. Ab und zu spähte sie verstohlen über die Brüstung, aber ihr Vater verzichte wohl heute auf seine ausritt. Stattdessen entdeckte sie einen einzelnen Reiter der auf die Burg zukam, donnernd über die Zugbrücke ritt und im Burghof eilend vom Pferd sprang. Wie der wind hatte Rusty wieder ihre Haare wieder zusammengebunden und sauste auf der Wendeltreppe nach unten. Walter: So, kennst den weg ja, eh. Courier: Ja genau. Rusty: Morgen Walter. Walter: Ah, morgen. Rusty: Ein Courier? (Zu den Pferden) Guten Morgen schöne Isabel, guten Morgen Blackie. Na, habt ihr alles gut geschlafen? Walter: Ha ha, richtig, Fräulein neugierig. Ein Courier. Wieder mal der Kammerfrau entwischt, huh? Aber eh du mir fragt was für Nachrichten er bringt, er hat es mir nicht gesagt. Rusty: Wollte ich auch gar nicht wissen. Ist Meister Karl im Stall? Walter: Also wenn dein Vater mal dahinter kommt was dich so früh in die Ställe treibt möchte ich nicht in deiner Haut stecken. Rusty: Wieso? Er hat erlaubt dass ich mit Meister Karl ausreite. Walter: So? Aber nicht das er dich Fechtunterricht gibt wie einem Jungen. Rusty: Ich frage mich warum du nur Pferde Bursche bist, mit deiner Klugheit, du müsstest König sein. Walter: Ho ho ho, ja. Er ist im Stall in der Futterkammer, mit einem gewaltigen Hexenschuss. Rusty: Danke. Walter: Hä hä hä. So, nah, du bist ja scharf geritten worden. Dann lass mal deinen Huf ansehen. Courier: Ist was mit dem Gaul? Walter: Tja, er hat sich einen Stein in dem Huf getreten, aber das haben wir gleich. War wohl sehr eilig, deine Nachricht, was? Courier: Kann man wohl sagen. Sir Finnegan, der Burgherr von den Schwarzen Rittern, hat Sir Francis mitgeteilt das die Wolfsbande über kurz oder lang die Burg stürmen wird. Walter: Was? Wan den? Courier: Bald. Vielleicht sehr bald denke ich, so eilig wie Sir Peter die Nachricht hier haben wollte. Und wenn die kommen und euch überfallen dann müsst ihr euch wohl von dem Königs Schatz verabschieden, hu hu hu. Walter: Huh, die Wolfbande will uns den Schatz stehlen? Huh, dazu müssen sie zuerst mal hier reinkommen. Courier: Na und? Jeder weiß doch dass die überall rumschleichen. Warum sollte sie zufällig nicht den richtigen Gang gefunden haben? Walter: Meinst du? Ja, aber… Courier: Nichts für ungut, war nur so eine Idee von mir. Bist du fertig? Ich muss los. Walter: Eh, ja ja ja ja, lass dich nicht aufhalten. Courier: Siehst zu das du deine Haut rettest, aber von mir hast du das nicht. Los. (Der Courier reitet davon.) Rusty: Ach, du hattest recht. Meister Karl hat wirklich einen Hexenschuss. Walter: Aha. Rusty: Er kommt heute auf keinen Pferd hat er gesagt. Und wer reitet jetzt mit mir raus? Walter: Ah, würde ich gern hohes Fräulein, aber ich habe hier zu tuen. Rusty: Dann gehe ich jetzt zu Cerlin. Der alte Zauberer muss mir eine Salbe geben der der Hexenschuss vertreibt. Ich habe einfach keine Lust den Rest des Tages am meinem Stickrahmen zu verbringen. Hat der Courier jetzt erzählt was er für eine Botschaft hatte? Ihr hat mit einander geredet. Walter: Ja, über seinem Pferd. Und über die Wolfsbande die wieder die Gegend unsicher macht. Rusty: Die Wolfsbande? Na und, mir tun die nichts. Walter: Ha haha ha, und woher willst du das wissen? Meister Karl hätte es schon längst erzählt wenn ihr der Wolfsbande begegnet wert. Und allein darfst du ja gar nicht ausreiten. Rusty: Ha, ich tue was ich will. Und jetzt gehe ich zu Dragomil und guck mir den Schatz an. Erzähler: Der berühmte Schatz von Burg Königsstolz lag gutverwahrt hinter einer eisenbeschlagenen Schatzkammertür. Selbst den Zauberer Cerlin der den Schatz bewachte musste dorthin durch die Drachen Hole gehen, denn in der hinteren Wand von Dragomils Stall war ein bestimmter Mauerstein zu drücken. Und dann musste noch der Zauberstab zu Hilfe geholt werden damit sich die Mauer ein Stück zur Seite schob und die Tür freigab. Aber schon diesen stein kannte außer dem Burgherren und dem Zauberer niemand, da waren sie ganz sicher. Wehrend Rusty noch einem Umweg über die Burgküche machte rüttelte der Hexenmeister Cerlin grade seinen tiefschlafenden Lehrling Five wach. Cerlin: Wach auf Five. Five: Uh… Cerlin: Na komm zu dir. Genug geschlafen, ich bin schon seit dem ersten Hahnenschrei zu Gange. Wasch dir schnell den Hals, und nimm unsere neue Erfindung vom Feuer. Five: Hmmhmm. Cerlin: Wir dürfen jetzt nicht mehr herumtrödeln, sogar einem alten Stallmeister sind die Brandblasen an meinen Händen aufgefallen, wir machen uns ja lächerlich. Gib her. Uh, ah, ist ja glühheiß. Five: Ja Herr. Soll ich die Paste jetzt auf ihre Hand streichen? Cerlin: Nein, noch nicht. Wir probieren es erst mal an deiner. Five: Uh, ja Herr. Herr, der Zauberstab, es wird was geschehen, er glüht, er glüht ganz rot. Wird es ein Unglück geben auf Burg Königsstolz? Cerlin: Wie soll ich das jetzt schon wissen? Uh, hast du nicht in der Kräuterkammer zu tun? Five: Ich...eh…Ja Herr. (Five verlässt den Raum.) Cerlin: Zauberstab, Zauberstab, gib mir den Traum, lasst mich in die Zukunft schauen. Ich sehe Reiter vor der Burg. Ritter? Räuber sind es. Doch sie greifen nicht an. Sie wollen in die Burg und den Schatz holen. Aber Rusty, was ist mit Rusty? Was tut sie den? Irgendetwas stimmt da nicht. Aber was stimmt nicht? (Cerlin geht in dem anderen Raum zu den Drachen Dragomil. Man hört den Drachen brüllen.) Cerlin: Schätzchen, wach auf. Wir müssen jetzt sehr wachsam sein, es komme Räuber die uns den Schatz rauben wollen, pass gut auf mein Kätzchen. (Dragomil wacht auf und speit Feuer.) Cerlin: Nein mein Kleiner, nicht doch, das gibt wieder eine Brandblase. An der feuersicheren Salbe arbeiten wir doch noch. Bis sie fertig ist musst du dich ein bisschen zusammen nehmen. Auah! Ich weiß ja dass du es nicht mit Absicht macht aber jetzt nützt deine nasse Zunge auch nichts mehr. Hör zu, wir müssen unsere kleine Rusty im Auge behalten. Ja ja, schon gut mein kleiner. Ich muss jetzt weiter arbeiten. Sir Francis wird uns Bescheid geben wen irgendwelche Räuber anrücken. Natürlich wollen sie den Schatz, das wollen sie alle. Aber an dir kommt keiner vorbei mein Kätzchen, ich weiß. (Cerlin geht wieder in den anderen Raum.) Cerlin: Five? Komm her, wir machen weiter. Five: Ja Herr. Cerlin: Wo waren wir stehen geblieben? Five: Als es heiz war. Cerlin: Ja, genau. Also… (Der Drachen brüllt.) Cerlin: Na nu? Was hat er den? (In der Drachen Hole.) Rusty: Was macht du für eine schrecklichen lärm, Dragomil? Sieh mal, ich habe dir ein paar leckere Pfannkuchen mitgebracht. (Dragomil isst die Pfannkuchen.) Rusty: Nicht das Meister Cerlin uns noch hört. Er muss mir gleich eine Salbe für den Hexenschuss von Meister Karl geben, damit der wieder reiten kann. Das hat dir geschmeckt, was? Aber nun darf ich doch den Schatz angucken. Was ist denn los? Den gucke ich mir doch jeden Morgen an. Warte, ich kraule dich ein bisschen, damit du bessere Laune kriegst. So, so ist gut. So ist schön, Dragomil. Ja, jetzt hier noch, hi hi, ja, so ist schön. Jetzt drücke ich den Stein. Zauberstab, Zauberstab, komm bitte rauf, und mach mir die Tür zur Schatzkammer auf. (Der Zauberstab eilt herbei, und die Tür öffnet sich.) Rusty: Na also. Oh, uh, eh, gutenmorgen lieber alter Cerlin. Cerlin: Rusty! Was macht du mit meinem Zauberstab? Der bekommt nur von mir Befehle. Und woher kennst du den Stein der die Wand öffnet? Nah, scheint ja noch alles da zu sein. Dass mir das aber noch nicht noch einmal passiert. Five: Verschwinde lieber Rusty. Wenn du ein Mittel gegen Hexenschuss braucht, die Hexe Yokka gibt dir eins. Sag dass ich dich geschickt habe. Rusty: Und wo finde ich die? Five: 2 Stunden auf den Weg zur Burg der Schwarzen Ritter steht eine große Eiche, die Henkers Eiche, direkt am Sumpf. Dort findet sie dich. Cerlin: Ah, ich fürchte Rusty du bist zu weit gegangen. Dass muss ich deinen Vater sagen. Rusty: Vielen Dank Five, du hast was gut bei mir. Erzähler: Und ein paar Minuten später ritt Rusty auf Isabel vergnügt vom Burghof. Doch nach einer Weile hörte sie Hufschlag und lenkte ihr Pferd hinter einen dichten Busch. Diesmal war ihrer vorsticht doch überflüssig. Auf dem Rücken von Blackie kam Five an geschaukelt. Rusty: Hi hi hi. Five: Rusty? Wo steckst du? Rusty? Du musst doch hier irgendwo sein, ich habe dich doch kichern gehört. Rusty: Na komm, los. Five, was macht du denn hier? Bist du mir gefolgt? Five: Ja. Ich hatte so ein schlechtes Gewissen weil ich dich allein in den Wald geschickt habe. Ich komme mit, aber ich kann nicht besonders gut reiten. Rusty: Ach, macht nichts. Du hast ja auch nicht al zu viel Gelegenheit zum üben. Ist aber nett von dir das du dir sorgen über mich macht. Five: Ja. Rusty: Und was hast du dir deinen Herren und Meister gesagt warum du am hellen Tag durch die Gegend reiten willst? Five: Garnichts. Der hat sich so aufgeregt über deinen Besuch in der Schatzkammer das er seine Migräne gekriegt hat. Er war ganz froh dass ich los bin um meine Tante zu besuchen. Rusty: Ist die Hexe Yokka deine Tante? Five: Hä ha, ja. Hast du nicht gewusst dass ich aus einem Hexengeschlecht stamme? Rusty: Mein, bisher nicht. Deshalb hast Cerlin dich als Lehrling genommen. Ich habe mich schon gewundert. Five: Ich habe das Hexenmahl. Rusty: Was? Kann ich das mal… (Das Pferd wiehert) Oh, da ist wer. Five: Ja, Männer. Rusty: Steig ab Five, schnell. Wir verstecken uns im Wald, gleich da hinter den Tannen. Peter: Na dann. Michael: Ich habe den Großen Wolf gesprochen. Peter: Oh, und was gibt es sonst? Michael: Nichts besonderes, aber…hur… ein toter Bär. Peter: Ist vielleicht der Große Wolf gewesen. Der wollte uns doch an der Blauen Quelle treffen. Michael: So war es verabredet, bei Sonnenuntergang. Hoffentlich kommt er auch, aber das weiß man ja nie bei Wegelagerern. Peter: Ihr solltet leiser sprechen Sir Michael, hier haben die Bäume Ohren. Michael: Gerade gut genug um uns in die Burg zu führen. Zum Glück wird das nie jemand erfahren. Hä hä, Respekt, das ist ein guter plan Sir Peter. Wenn unser Burgherr zurückkommt gehört der Schatz längst uns, dann sind wir reich. Wie wir das geworden sind bleibt unser kleines Geheimnis. Und wohin der Schatz von Burg Königstolz verschwunden ist auch, ha ha ha. Was meint ihr, sollen wir hier warten ob sich der Große Wolf zeigt? Peter: Wir reiten weiter. Bis zur Burg ist es noch ein ganzes Stück. Na, komm. (Sir Michael und Sir Peter reiten davon.) Rusty: Uh, hast du das gehört, Five? Hast du das gehört? Five: Uh hu. Rusty: Schnell, wir müssen sofort zur Burg zurück. Wir müssen sie warnen! Five: Die sind zurück gekommen, sie haben bemerkt dass wir sie belauscht haben. Sie werden uns töten! Rusty: Ja. Nein, das ist Isabel. (Man hört Pferd Wiehern und einen Bär brüllen) Rusty: Oh nein, er sieht zu den Pferden. Uns hat er noch gar nicht gesehen. Bring Blackie in Sicherheit, ich komme dann mit Isabel nach. Five: Ja. Rusty: Beeil dich. Ho, Bär! Hier bin ich! Isabel, ich komme, hab keine Angst. Dickens: Hey, hey, verschwinde! (Dickens verscheucht den Bär.) Halt, der ist weg. Du kannst stehenbleiben. Rusty: Wo ist er? Dickens: Weg, ich habe ihn verjagt. Rusty: Vielen Dank, du hast mir das Leben gerettet. Der hätte mich fast gekriegt. Uh, ist ja gut Isabel, ganz ruhig. Dickens: Ja, das hätte er fast. Hast du noch nie gehört dass man einen Bären nicht davon rennen kann? Das war sehr leichtsinnig von dir. Der war wahrscheinlich wegen des toten Bären dort drüben aufgebracht. Vielleicht war sie seine Gefährtin. Übrigens, ich heiße Dickens. Rusty: Und ich Rusty. Dickens: Weiß ich. War nett von dir den Jungen vor zu schicken. Rusty: Du hast uns beobachtet? Dickens: Ja, eine Zeitlang, sonst wäre ich kaum so schnell hier gewesen. Rusty: Dann hast du auch gehört was die beiden Männern gesagt haben? Dickens: Das meiste davon jedenfalls. Rusty: Uhm...ja, also, ich muss jetzt deshalb sofort nachhause. Vielen Dank für deine Hilfe. Dickens: Gern geschehen. Wenn es dir recht ist begleite ich dich, der kürzeste Weg führt durch die Sümpfe. Wo ist der Junge geblieben? Rusty: Five? Der ist wahrscheinlich gleich bis zu seiner Tante geritten. Dickens: Ach so, dann können wir ja los. Rusty: Ja, ich muss es bis zum Sonnenuntergang geschafft haben. Los! Erzähler: Zu diesem Zeitpunkt liefen auf Burg Königstolz gerade die letzten Schafe über die Zugbrücke die hinter ihnen rasselnd hochgezogen wurde. Jeder arbeitete hart und wusste genau was zu tun war. Einige der Knechte trugen Pfeile und Sperre zusammen und richteten Armbrüste her, anderen schäften die Schwerter der Ritter oder rollte Jauchefässer an die Mauer. In der Burgküche glühten die Herde. Die Frauen kochten Essen und backten Brot auf Vorrat, denn wenn erst die Streitmacht vor den Burgmauern stand wurde jede Hand zum Kämpfen gebraucht. Der Zauberer Cerlin allerdings lag in seiner Hexenküche auf die Bank und pflegte seine Migräne. Überrascht sah er auf als der Burgherr bei ihm herein trat. Cerlin: Sir Francis? Francis: Hä hä, guten Tag, großer Zauberer. Fehlt euch etwas? Ihr seid blass. Cerlin: Ich habe heute Morgen schon eine sehr unerfreuliche Entdeckung gemacht, das hat mich sehr mitgenommen. Francis: Oh, das tut mir Leid. Aber es gibt Neuigkeiten. Cerlin: Huh? Francis: Vorhin war ein Courier da mit einer Botschaft von Sir Finnegan. Er warnt uns vor einem Angriff der Wolfsbande. Cerlin: Eine Warnung von den Schwarzen Rittern? Woher wissen die von den Plänen der Wolfsbande? Das ist ja erstaunlich. Zwar sehr freundlich, aber doch erstaunlich. Francis: Genau das war auch mein erster Gedanke. Aber vielleicht möchte Sir Finnegan unseren alten Streit allmehlig begraben? Cerlin: Hmm…möglich. Und wann soll dieser Angriff stattfinden? Francis: Das wusste der Bote nicht. Möglicher weise in den allernächsten Stunden. Ich lasse die Verteidigung bereits aufbauen. Cerlin: Die Wolfsbande…Ich hatte einen Traum. Unsere Burg wurde belagert, aber es war etwas Seltsames an den Männern. Ich konnte es nicht deuten. Francis: So? Nah, im Notfall kann immer noch Dragomil die Angreifer in die Flucht schlagen. Cerlin: Dragomil? Um die Wolfsbande das Fürchten zu lehren? Nein, nein, da muss schon etwas Gewaltigeres geschehen. Nur so zum Spaß, das lasse ich nicht zu. Das kommt gar nicht in Frage. Francis: Schon gut großer Zauberer, es war nur so ein Gedanke. Er untersteht eurer Obhut. Cerlin: Wegen des Zauberstabs lass ich schon eher mit mir reden, aber es ist Vollmond, da hat er bekannt seine Tücken. Francis: Ich weiß. Und wir werden ihn hoffentlich auch nicht brauchen. Ich wollte euch nur persönlich bescheidenen. Ruht euch aus. Ich werde oben nach dem Rechten sehen. Cerlin: Ja. Five: Meister? Ich bin‘s. Habt ihr Rusty gesehen? Cerlin: Five? Schon zurück? Five: Hmmhmm. Cerlin: Bitte tue mir einen Gefallen und sprich diesen Namen heute nicht in meinem Beisein aus. Five: Aber… Cerlin: Du weißt doch was dieser kleine Teufelsbraten vorhin wieder angestellt hat. Five: Aber ich habe sie überall gesucht. Sie ist nicht in der Burg, sie muss noch draußen sein. Cerlin: Was sagst du da? Rusty ist noch draußen? Dann muss man nach ihr suchen bevor die arme kleine womöglich noch den Feinden in die Arme läuft. Five: Aber das geht nicht, die Zugbrücke ist schon hochgezogen. Cerlin: Dann wird man sie eben wieder runter lassen, dafür werde ich schon sorgen. Komm mit. Erzähler: Doch als der alte Mann und sein Lehrling auf dem Burghof stürmten war es zu spät. Niemand würde für Rusty die Zugbrücke herunter lassen, eben waren die ersten Angreifer aufgetaucht. Walter: Da hinten kommen sie! Das soll ihnen schlecht bekommen. Wir werden ihnen einen Empfang bereiten den sie nie vergessen werden. Los, rollt die Jauchefässer näher! Damit sie auch schön duften, 1 oder 2 Jahre lang, ha ha ha ha ha. Last die Pfeile, spart sie, sie sind noch zu weit weg. Bis jetzt sind es nur noch ein paar, 7-8 Reiter nur. Ritter: Wo sollen die Wolfsband Pferde her kriegen? Ritter: Ach im Wald brauchen sie keine. Walter: Aber jetzt kommt das Fußvolk. Orh, das sind ja ein paar hundert Mann. Erzähler: Ohne Dickens wehre Rusty auf diesen Weg durchs Moor bestimmt im Schlamm versunken, es war ein gefährlicher mühsamer Ritt gewesen. Jetzt lagen der Sumpf und der dichte Wald hinter ihnen, und es wurde heller zwischen den Bäumen. Am Waldrand sprang das Mädchen erschreckt vom Pferd. Die Angreifer hatten die Burg Königsstolz bereits belagert. Jetzt blieb ihr nur noch der versuch in der Schutz der Dunkelheit in der Burg zu gelangen. Rusty: Die Sonne ist fast untergegangen, jetzt wird es schnell dunkel. Dickens: Ein bisschen warten wir noch. Wir müssen ein ganzes Stück über freies Gelände. Rusty: Und dann? Dickens: Ich komme mit und zeige dir den richtigen Gang. Wenn du erst mal drin bist kann dir nichts mehr passieren. Rusty: Unheimlich hier, nicht? Aber der Große Wolf, der kennt doch den Gang, wird er nicht… Dickens: Er kennt ihn nicht. Und wenn er zufällig in den richtigen gerät kennt er den Mechanismus nicht um die Tür zur Burg zu öffnen. Dein Pferd musst du natürlich hierlassen, ich nehme es dann mit, und bringe es dir auch wieder irgendwann. Rusty: Ja gut, vielen Dank. Dickens: Gleich können wir los. Wir müssen es geschafft haben bevor der Mond aufgeht. Pass auf, wir können dort nicht viel reden. Also, ich zeige dir den Eingang, der Tunnel ist dann sehr lang, er ist feucht und ganz dunkel. Rusty: Urgh. Dicken: Ich habe leider keine Fackel bei mir, aber die wehre auch gefährlich. Du musst dich an der Wand entlangtasten. Keine Angst, es ist im Moment die einzige Möglichkeit um in die Burg zu kommen. Am Ende des Ganges stößt du an eine Mauer. Dort musst du ganz fest gegen den zweituntersten Mauerstein treten, gegen den zweituntersten, hast du verstanden? Rusty: Hmmhmm. Dickens: Dann schwingt die Wand zurück und du bist in der Burg. Alles klar? Rusty: Ja, ich glaube. Dickens: Dann los. So, wir sind da, hier ist der Eingang. Fühlst du den Stein? Rusty: Hmmhmm. Dickens: Viel Glück. Rusty: Danke, und Grüße Isabel. Dickens: Ja. Erzähler: Rusty war erst wenige Minuten in dem Geheimgang verschwunden als der volle Mond hinter dem Wald aufstieg und sein Pfahles Licht über die Burg, die wiesen, die Angreifer und ganz Tarenta ergoss. Es war ein friedliches Bild. Doch plötzlich begann es in der Burg zu lärmen, dann rasselte die Zugbrücke hinunter. Schritte wie von tausend Kriegern dröhnten und im Burgtor erschien brüllend und Feuerspeiend der fürchterliche Dragomil. Meterlange Flammen zündeten au sein Maul, seine Augen rollten, die Angreifer erstarrten vor Schreck, einige rannten in Panic davon. Doch das war sinnlos den jetzt entfaltete der Drache seine Flügel und erhob sich in die Lüfte. Sein riesiger Leib verdunkelte sogar den Mond. Erst zog er enge, dann immer weitere Kreise über Königsstolz und brüllte lauter und lauter vor Zorn weil er nicht fand was er suchte. Als er müde wurde kam er nicht zur Burg zurück. Er setzte sich hoch oben auf ein Felsmassiv und spähte in die Nacht. Er war unterwegs um Rusty zu suchen. Michael: Die lieber Himmel, wie furchtbar. Er ist ja noch schrecklicher als ich mir vorgestellt habe. Wir sollten lieber verschwinden so lange wir es noch können, der kommt doch irgendwann zurück. Peter: Verschwinden ohne den Schatz? Ich kann nicht glauben dass alles umsonst war. Wir haben unseren Ruf und unsere Ehre aufs Spiel gesetzt. Sir Finnegan wird keine Gnade kennen sollte er je davon erfahren. Lass uns noch ein bisschen abwarten Sir Michael. Der Große Wolf ist gerade in irgendeinen der Gänge verschwunden, mit einen bisschen Glück kommt er sogar schon mit dem Schatz zurück, ha ha. Michael: Ich habe euren kühlen Mut immer schon bewundert Sir Peter, aber da kann ich nicht mithalten. Ich wollte nur den Schatz holen und reich sein. Wenn ich mir dieses Untier ansehe bleibe ich lieber arm. Ich für meinen Teil Reite zurück in unsere Burg. Lebt wohl, komm Brauner. Erzähler: Aber Sir Peter harrte aus. Er hoffte weiter dass der Große Wolf ihn zum Schatz führte. Von Dragomils suche nach ihr und den Schrecken den er verursachte bekam Rusty nichts mit. Sie tastete sich immer noch an den feuchten Wänden entlang und nahm ihren ganzen Mut zusammen um nicht einfach zurück zu laufen. Rusty: (Pustet) Oh ist das hier dunkel. Großer Wolf: Hallo? Ist da wer? Rusty: Oh! Großer Wolf: Ich habe doch was gehört. (Der Mann greift Rusty und sie schreit.) Großer Wolf: Ha ha ha ha. Jetzt wollen wir unseren fang doch mal bei licht betrachten. Au! Ah! Oh! (Rusty kämpft entgegen dem Mann und versucht weg zu rennen.) Rusty: Schneller, schneller, ein Stück noch. Peter: Ha ha ha ha, wen haben wir denn da? Großer Wolf: Häh, ich habe sie für euch gefangen. Das ist die Tochter des Burgherren. Peter: So? Ich habe sie eingefangen, und über das was ich tue und lasse bin ich dir keine Rechenschaft schuldig. Großer Wolf: Hä hä hä. (In Cerlins Hexenküche.) Cerlin: Von den Zinnen aus konnte man die Feuerstöße aus seinem Maul sehen. Jetzt sitzt er schon eine Nacht und fast einen ganzen Tag auf dem Berg ohne was zu fressen. Five: Macht euch keine Sorgen Herr. Sie werden schon zurückkommen. Cerlin: Hoffentlich. Hoffentlich ist Rusty nichts passiert. Wenn sie sich nur versteckt hätte wäre sie doch schon gestern Nacht zurückgekommen nach dem die Wolfsbande abgezogen ist. Five: Sir Francis wird es schon rauskriegen. Ich finde es richtig dass er selbst zu Sir Finnegan geritten ist, schließlich wusste der ja von dem Angriff. Er wird unseren Herren bestimmt weiterhelfen. Cerlin: Ja ja ja, ich selbst habe ihn zugeraten. Jetzt darf nicht getrödelt werden. Courier: Herr, ich habe eine Nachricht für euch, von Sir Francis. Cerlin: Wo ist Sir Francis? Courier: In der Burg der Schwarzen Ritter. Es kann noch ein paar Tage dauern bis er kommt. Cerlin: Las hören. Courier: Sir Francis lasst euch sagen das Sir Finnegan schon seit Wochen auf Reisen ist. Die Nachricht konnte gar nicht von ihm kommen. Er bittet euch um Wachsamkeit. Er hat eine Courier zu Sir Finnegan geschickt und hofft so die ganze Sache aufklären zu können und dann… hier, das Schreiben hat mir kurz vor Königsstolz ein Reiter gegeben als er hörte das ich hier her gehörte, es ist für Sir Francis. Muss ich wieder zurück reiten? Cerlin: Was für ein durcheinander. Nein, vielleicht später. Gib her. Was war das für ein Reiter? Courier: Das hat er mich nicht gesagt. Cerlin: Eh, eh, danke, ruh dich aus. Courier: Danke. (Der Courier verlässt den Raum.) Cerlin: Soll ich? Muss ich? Oder soll ich nicht? (Liest den Brief.) „Sir, eure Tochter ist in unserer Gewalt. Wir tauchen sie nur gegen den Schatz des Königs. Stellt eine brennende Fackel neben die Blaue Quelle, wir kommen in der dritten Nacht von heute um dort den Schatz im Empfang zu nehmen. Ihr erhaltet dann umgehend eure Tochter zurück. Ein Reiter.“ Eine Lösegeldforderung. Sie haben Rusty entführt. Five: Oh. Cerlin: Aber den Schatz können wir gar nicht rausgeben, der gehört den König. Was mache ich nur? Five: Kann euch der Zauberstab euch keine Antwort geben? Cerlin: Arh, es ist doch Vollmond, er gibt schon seit 2 tagen keinen Mucks von sich. Es ist zum Auswachsen. Das dumme Ding ist stumm, absolut stumm. Five: Ich werde nach Rusty suchen. Cerlin: Du? Hmm, das ist sehr mutig von dir mein Junge, aber wenn Dragomil sie nicht mal findet… Wo willst du nach ihr suchen? Five: Ja… Cerlin: Vielleicht in der Räuberhöhle? Du würdest dich im Sumpf verirren. Five: Ich werde zuerst meine Tante fragen. Sie ist bei Vollmond immer unterwegs, vielleicht hat sie etwas beobachtet. Cerlin: Ja, das ist ein sehr guter Gedanke. Du weist das ich hier nicht weg kann, also nimm du den Zauberstab mit. Vielleicht besinnt er sich ja noch auf seine Pflichten. Five: Herr?! Ihr würdet mir den Zauberstab mitgeben? Cerlin: Ja. Five: Ich…ich…ich werde sehr gut auf ihn Acht geben. Macht euch keine Sorgen ich…ich schaffe das schon. Erzähler: Als Rusty aufwacht fühlte sie Hunger, Durst und Furcht. Sie sah sich um, aber bis auf das dürftiges Tageslicht aus einem kleinen vergitterten, für sie unerreichbar hoch angebrachten Fenster war es finster um sie herum. Sie fühlte Mauersteine und das Stroh auf dem sie lag, darunter war nackte Erde. Ganz langsam wurde ihr klar dass sie in irgendeinem Verlies war. Sie rief und schrie, aber das nützte ihr nichts, niemand kam ihr zur Hilfe. Wenn ihr Vater nur geahnt hätte das sich seine geliebte Tochter nur wenige Meter tief im Kerker der Burg befand. Rusty: Da war noch jemand in dem Gang. Ein Mann, und dann war da noch einer. Ach, wo ich hier wohl bin? Und wie lange wohl schon? Hunger, ich habe Hunger. Und Durst. Oh Mann. Erzähler: Und wenn Dickens es geahnt hätte, oder Five… Als Dickens zu den Pferden zurückgekehrt war hatte er etwas Beunruhigendes gehört. Er war sofort wieder zu dem Gang gerannt, aber da war niemand mehr, auch Rusty nicht. Zuerst war er froh, weil er dachte sie hätte es geschafft in die Burg zu kommen. Aber als später der Große Wolf ein paar Andeutungen machte wurde ihm klar das Rusty keines Wegs in die Burg gelangt war, und er hasse sich auf die Suche nach ihr gemacht. Erst war er um die Burg der Schwarzen Ritter gestrichen, da hatte er sie zuerst vermutet. Aber als Sir Francis mit seinen Männern ankam hatte er das falsch gedeutet. Jetzt hatte er sich am Fuß des Felsmassivs niedergelassen weil er annahm dass irgendwer von Königsstolz kommen würde um nach Dragomil zu sehen. (Man hört den Drachen brüllen.) Dickens: Ja, macht nur ordentlich Theater dort oben, irgendwer wird schon kommen um dich zurück zur Burg zu bringen. Uh, hoffentlich hast du keinen Hunger, ich schmecke nämlich furchtbar. Five: Hallo Dragomil, ich bin‘s, Five. Einen schönen Gruß von Cerlin den alten Zauberer. Komm alter, wir sind doch Freunde, ich bin auch auf der Suche nach der frechen Rusty, aber ich habe genau so wenig glück dabei wie du. Dickens: Hallo Five! Five: Hallo? Dickens: Ich bin Dickens, auch ein Freund von Rusty. Erinnerst du dich an den Bären der euch fressen wollte? Five: Ja. Dickens: Ich habe ihn verjagt. Five: Dann können wir ja zusammen suchen, was? Dickens: Hmmhmm, hä hä hä. Five: Wo kann sie nur stecken? Ich war schon bei meiner Tankte, und sie hat gesehen das in der Nacht ein Reiter ein Bündel vor sich auf dem Pferd hatte. Sie hat sich aber nicht drum gekümmert, hatte wohl was Besseres vor. Dragomil, tu uns nichts, Bitte. Guck mal, ich werfe dir den Zauberstab hoch, den kennst du doch. Dickens: Er hat sich ihn geschnappt, er hat ihn. Five: Er wollte uns gar nicht fressen. Der wollte den Zauberstab. Er glüht, er arbeitet wieder. Siehst du ihn glühen? Dickens: Ja. Five: Der Zauberstab hilft uns, bestimmt. Jetzt arbeitet er wieder. Siehst du? Dickens: Ja. Five: Oh, jetzt hat er ihn fallen lassen. Dicken: Aber guck doch, er fällt nicht runter, er fliegt allein weiter. Spring zu mir aufs Pferd. Na los Five, ich wette er fliegt geradewegs zu Rusty. Er weiß bestimmt wo sie ist. Five: Wir müssen ihn nur noch folgen. Da wird Cerlin aber staunen das der Zauberstab mich gehorcht hat. Jetzt bin ich auch bald ein richtiger Zauberer. (Beide Lachen.) Erzähler: In seinem Gastgemach in der Burg der Schwarzen Ritter ging Sir Francis unruhig hin und her. Zwischendurch schaute er immer wieder zum Fenster hinaus um den Courier nicht zu verpassen. Sir Finnegan musste ihn doch eine Antwort senden. Doch dann hörte er mehrere Pferde mit scharfem Grat in den Burghof reiten und erkannte sofort seinen alten Freund Sir Finnegan unter den Männern. Er eilte in dem Burghof. Finnegan: Bittet Sir Francis zu mir in die Halle. Francis: Nicht mehr nötig, ich bin schon hier. Guten Tag Finnegan. Finnegan: Francis, ich bin sofort los geritten als ich deine Nachricht erhielt. Wir müssen… (Der Zauberstab fliegt in den Burghof.) Finnegan: Meine Güte, was ist das? Francis: Wenn mich nicht alles täuscht ist es der Zauberstab von Burg Königsstolz. (Dragomil kommt hergeflogen und die Leute staunen.) Finnegan: Und wie mir scheint ist er nicht allein gekommen. Wie schön, jetzt kann ich mir mal dein Ungeheuer aus der Nähe ansehen. Ist noch mächtig gewachsen seit dem letzten Mal. Kommst du jetzt immer mit diesem Gefolge? Francis: Nein, wir habe allein hierher gefunden. (Dragomil macht ein Loch in einer Wand.) Finnegan: Hat er vor meine Burg einzureisen? Francis: Ich, ehm, das kann ich mir auch aller Dings nicht erklären. Es ist ehm…. Five: Sir Francis! Sir Francis! Francis: Eh, ja. Five: Der Zauberstab hat Rusty gefunden. Sie muss… Rusty! Rusty: Five, bist du das etwa? Five: Rusty kommt raus, ich ziehe dich. Dickens, hilf mir mal. Rusty: Papa! Hallo, Papa. Du bist hier? Wieso? Wo bin ich überhaupt? Dickens? Dragomil? Da seid ihr ja alle. Nur der gute alte Cerlin ist zuhause geblieben. Francis: Mein liebes Kind, ich bin froh dich wieder zu sehen. Ha ha ha, ja, einer muss sich ja um Königsstolz kümmern wenn wir andern alle hier sind, ha ha ha. Finnegan: Kann mir bitte jemand erklären was hier vor geht? Dickens: Ja Sir. Ich bin Dickens, der Ziehsohn vom Großen Wolf. Es ist so, einer ihrer Ritter war ihr Anführer, er hat unter fremden Namen einen Überfall auf Burg Königsstolz veranlasst um an den Schatz des Königs zu kommen. Als ihm das nicht gelungen ist hat er Rusty entführt und wir haben sie eben wieder befreit. Das ist alles. Finnegan: Du erhebst schwere Anschuldigungen. Wo sind die beweise? Das ist ungeheuerlich. Dickens: Es ist aber so gewesen, und wir haben ja wohl eben Rusty aus ihrem Verlies gezogen. Rusty: Genau! Such ihn Dragomil, such den schuft. Peter: Argh! Ritter: Wen hat er sich den da geschnappt? Sieh da. Lieber Mann, der kann was erleben. Jetzt fliegt er hoch mit ihm. Der wird ihn doch nicht fallen lassen? Aus dieser Höhe? Sehe nur, er steigt immer höher und höher. Francis: Sagt eurem Burgherren dass ihr für das Geschehen verantwortlich seid. Peter: Aber ich war es nicht, ich bin der Flasche! Rusty: Noch ein bisschen höher Dragomil! Francis: Nun Sir? Peter: Ja! Ich gebe es zu! Ich gebe alles zu wenn mir dieses Untier nur wieder runter lässt! Ritter: Seht mal, er kommt näher. Er kommt zurück. Peter: Argh! Finnegan: Ihr habt meinen nahmen beschmutzt, und den aller Schwarzen Ritter. Ich verlange Genugtuung. Wir werden es hier auf der Stelle austragen. (Sir Finnegan und Sir Peter kämpfen mit dem Schwert.) Ritter: Sir Finnegan, sie schaffen das! Ihr werdet es schaffen! Gut so! Ausgezeichnet! Sir Peter hat sein Schwert hingeworfen! Er ist erledigt, was für eine Schmach. Sein Name wird gelöscht werden für alle Ewigkeit. Finnegan: Werft ihn ins Verlies! Francis, ich kann nicht wieder gutmachen was dir die Schwarzen Ritter dir jetzt… und damals angetan haben. Ich kann dich nur um Vergebung bitten. Francis: Sie ist dir gewehrt, mein Freund. (Die Menge jubelt.) Erzähler: So hatte der Verrat, der Kampf um den Schatz des Königs und all das andere was passiert war etwas Gutes. Zwei zerstrittene Freunde hatten sich wieder versöhnt, und das ist ja jede mühe wert. Ende! Don’t worry, for those who aren’t fluent in German I will be translating them into English too, just as I did with the Pirate audio dramas.