Arctic_Ace

German LEGO Adventurers Audio Dramas

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Yeah, there was a transcript of sorts for the Orient Expedition one, though it was hosted on Majhost, which has since died. You can see the discussion of it and some more info on the whole thing here, though. I may still have a copy of the transcript saved on an old laptop... Though it was done with an audio-to-text converter, and then run through Google Translate, so the results were less than stellar, haha. Here's a small surviving snippet of it that was posted in the topic linked to previously:

Quote

Unglubiger mixed mode in the underlying her eyes fell directly on the Yeti , who was lying in a corner and grabbed threatening to have been angry disturbed in his sleep , the Yetibewegung sat .
 
Miss Dolly grip instance Sander shouted of my lungs is that they then at this unexpected and instinctively the only weapon at hand , which she has her camera. You drckte three consecutive times on the shutter button , the light from the flash offset the Yeti an immense terror. His eyes were so blinded that he blindly stumbled back and forth until he hit his head on a rock and lay unconscious.

As far as I know nobody's done a proper transcription + translation yet. There's also a transcript of the other Adventurers audio drama in the same topic, and a few others too, though done with the same method.

Oh, and here's some other topics on Eurobricks about other LEGO audio dramas (Pirates, Castle, and Time Cruisers), with transcriptions + translations done by someone who actually speaks German:

There's also Western audio dramas but to my knowledge there's been no attempts of translating those whatsoever.

Edited by jamesster

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Let's give the Adventurers stuff a try.

 

Die Jagd nach dem Pharaonenschatz

 

Erzähler: Es geschah ein Jahrzehnt nach dem Tod des großen Pharaos Ramses des Vierten. Da drangen goldgierige Grabräuber im Ramses Grabtempel ein, nachdem es schon viele vergeblich vor ihnen versucht hatte. Sie stahlen alles was sie finden konnten, und zuletzt öffneten sie sogar den Sarkophag des toten Pharaos. Dort entdeckten sie es endlich, im Kopfschmuck der Mumie, das wertvollste was der Pharao im Leben besessen hatte, einen riesigen rotglühenden Rubin. Dieser Edelsten war nicht nur unermesslich kostbar, sondern ihm wurden auch magische Eigenschaften zugesprochen. Doch die Räuber kamen nicht weit mit ihren Schatz. Der Fluch des Pharaos traf sie, so wird berichtet. Noch im Grab von Ramses, staben sie alle an einem geheimnisvollen Gift bis auf einem. Der konnte mit dem Rubin entkommen, und er versteckte ihn am einen sicheren Ort irgendwo in der Wüste. Dann starb auch er an dem Biss einer unheimlichen roten Schlange. Es war eine Schlange wie noch niemand jäh in dieser Gegend gesehen hatte. Aber die Geschichten um den Rubin lebten weiter, und seit dieser Zeit machten sich immer wieder Forscher und Abenteurer auf die Suche, auf die Suche nach dem magischen Ramses Rubin.

Jahrhunderte später… weit weg… in Europa….

Joe: Ah, wie schön ist es doch wieder zuhause zu sein, in meinem Lieblings Sessel vor dem Kamin, und gemütlich die Zeitung lesen. Nanu? Was steht den hier? „Wie wir aus sicheren Quelle wissen ist der berühmte Abenteuer Joe Freeman“… Joe Freeman? Joe Freeman! Sie meinen ja mich! Mal sehen wie es weitergeht… „Ist der berühmte Abenteurer“ und so weiter… ahaha… „am sechsten Oktober 1910 von einer geheimen Mission in unserer Stadt zurückgekehrt“… Ja, stimmt allerdings. Ich möchte aber zu gern wissen aus welcher sicheren Quelle sie das wohl wissen. „Joe Freeman hat wie es heißt einer bekannten Persönlichkeit aus einer höchst gefährlichen Lage geholfen.“ So, so. „Dabei soll es um gestohlene Geheimpapiere gegangen sein.“ Hmm… Auch richtig. Wie kann dieser Schreiberling nur das erfahren haben, dieser… dieser… Moment, hier unten steht sein Name… Linda Lovely… Linda? Linda Lovely? Also eine Reporterin! Hmm… Tüchtig, gebe ich ja zu, aber viel zu neugierig für meinen Geschmack. (Telefon klingelt) Was denn? Das Telefon? Sonderbar, wer ruft mich um dieser Zeit noch an? Es ist doch gleich Mitternacht. (Nimmt den Hörer ab) Joe Freeman? Ach sie sind es, Professor Articus, alter Freund. Ich wollte sie gleich morgen früh aufsuchen. Wie bitte? Sie sind im Museum? Mitten in der Nacht? In der ägyptischen Abteilung? Eh, ehm, aber warum flüstern sie den, Professor? Was sagen sie denn da? Sie glauben sie sind nicht allein? Aber wer sollte denn… Wie? Sie haben einen sensationellen Fund gemacht im… im Sarkophag des Pharaos… Ramses des vierten… Ah, ich verstehe, ein bebilderter Papyrus Text eingerollt im Königsstab neben der Mumie. Was für ein Hinweis? Ein Hinweis auf… den magischen Ramses Rubin… erh… das müssen sie mir näher erklären. Professor? Professor? Sind sie noch dran?! Professor? Was war das den gerade für einen Lärm bei ihnen? Professor?! Warum sagen sie nichts mehr?! (tappt den Höhere ein paar Mal an) Was war das für ein Geräusch da eben? Es klang fast als… als wäre etwas hingefallen. Etwas Schweres… ach, er muss aufgelegt haben. Argh, Vermittlung! Vermittlung?! Wir sind unterbrochen worden! Hallo? (Drückt auf dem Telefon herum) Hallo?! Ach, zwecklos, (legt den Hörer auf) wird viel zu lange dauern. Merkwürdig, der Professor hätte unser Gespräch doch niemals so einfach abgebrochen ohne Erklärung. Und wieso glaubt er nicht allein zu sein? Mitten in der Nacht zwischen al den Ausstellungsstücken. Hmm… Da stimmt etwas nicht, das spüre ich. Aber vielleicht ist er ja auch bloß vor Aufregung ohnmächtig geworden. Egal, das werde ich herausfinden, ich muss auf der Stelle ins Museum. Her mit dem Autoschlüsseln. Hoffentlich komme ich nicht schon zu spät.

Erzähler: Einige Minuten später hält Joe Freeman an vor dem Museum. Er springt aus dem Wagen und hechtet die Treppenstufen hoch und zum Eingang hoch. Ob er die Tür einschlagen soll oder besser das Fenster? Er rüttelt an der klinke aber, was ist das? Die schwere Eingangstür lässt sich einfach öffnen. Sie ist nicht wie sonst um dieser Zeit fest verschlossen. Ohne zu zögern betritt Joe die kühle Eingangshalle des Museums, die Tür fällt hinter ihm mi einem lauten Knall ins Schloss.

Joe: Erst ist die Tür nicht abgeschlossen, und dann hier drinnen alles dunkel. Seltsam, seht seltsam. Keine der Gaslampen brennt. Professor? Professor Articus? Sind sie hier? Professor?! Keine Antwort. Hmm… wenn ich mich recht erinnere muss dahinten eine Treppe sein die nach oben führt, zur ägyptischen Abteilung. Richtig, hier ist sie, vielleicht ist der Professor noch dort. PROFESSOR?! Wieder nichts. Am besten ich schaue mahl nach. Ach, nimmt diese Treppe gar kein Ende? Doch jetzt, geschafft. Hmm…huh… Und wie weiter? Rechts oder links den Gang hinunter? Moment, das Telefon? Eh… das Telefon ist, glaube ich, in letzten raum auf dieser Seite, also hier lang. Verflixt, das hat wehgetanen, wer stecht den hier eine riesen Vase in dem Weg? Herrje, oder ist es etwa eine Urne? Hoffentlich ist das gute Stück heil geblieben. Mist, ergh, mein armer Fuß, schon wieder gestoßen. Lass mal sehen, fühlt sich dies mal ziemlich hart an. Eine Statue! Das ist eine gewaltige Katze aus Stein. Ach, auch das noch, ich bin dieses herumtappen ziemlich leid. (seufz) Hilft nichts. Aha, hier muss es sein, der letzte Raum am Ende des Ganges. Mal sehen was uns hier erwartet. (die Tür quietscht) Nun, wieso ist es hier heller als auf dem Gang? Huh, das kommt wohl von dem Mondlicht, da sind zwei große Fenster. Und das Licht spiegelt sich in dem ganzen Gold und Silber in den Vitrinen an der Wand. Ah, hier war ich doch schon mal, eh, das sind Grabbeigaben aus ägyptischen Gräbern. Und da sind sogar Edelsteinen und Juwelen. Aber was ist das für ein Großes Schwarzes ding mitten in raum? Hmm… Was könnte das sein? Mal fühlen… urgh… ziemlich kalt, wie… wie Stein. Noch eine Figur? Dies Mal liegend? Nein, dafür ist es zu eckig. Das hier oben… es könnte ein Deckel sein. (Joe versuche den Deckel weg zu schieben.) Er lässt sich verschieben. Jetzt weiß ich was das ist, ein steinerner… ein steinerner Sarg, ein Sarkophag. Von einem Pharao wahrscheinlich. Aber treuem ich da? Da in seinen Inneren, leuchtet da nicht irgendetwas? Ich muss… den Deckel noch ein Stück zur Seite schieben. Mit was bin ich denn damit dem Fuß gestoßen? Gegen eine Petroleumlampe! Die kommt ja wie gerufen. Zum Glück habe ich immer Streichhölzer in meiner Tasche. Hmm… Hier sind sie. Die Lampe brennt. Jetzt kann ich in diesem Sarkophag reinleuchten. Wow, man oh Mann, eine Mumie, und was für eine. Das, das muss eine Königsmumie sein, mit einer Goldmaske. Aber was liegt denn da auf der Mumie? Ein schwarzes Seil? Nanu? Bilde ich mir nur das ein oder… das Seil bewegt sich. Das….das ist ja gar kein Seil, sondern…sondern… eine Schlange. Bleib da, bleib da, du Biest. Sie richtet sich auf, sie ist ja riesig. Eine riesige schwarze Kobra. Hilfe! Ganz ruhig Joe, ganz ruhig, geh langsam rückwärts. Ganz langsam und vorsichtig. Hopla, was? Fast wäre ich darüber gefallen. Das ist doch… der Professor! Fast hätte ich die Schlange vergessen. Sie ist weg.

Articus: Joe… sind sie das?

Joe: Aber ja Professor. Was ist den passiert? Warum liegen sie am Boden?

Articus: Ich… Ich kann mich nicht mehr erinnern. Bin ich gestürzt oder hat mich jemand niedergeschlagen? Plötzlich war alles Schwartz um mich herum.

Joe: Kommen sie, Professor, ich helfe ihnen hoch. So. Wir haben telefoniert, Professor, sie sagten sie hätte etwas gefunden. Etwas sehr wichtiges.

Articus: Ach ja, das Papyrus. Ich habe es in meiner Jackentasche. Genau hier.

Joe: Aha. Nanu?

Articus: Es ist verschwunden!

Joe: Also doch, Jemand hat es gestohlen.

Articus: He he he he, macht nichts.

Joe: Wie bitte?

Articus: Ich habe das Papyrus ganz genau abgezeichnet.

Joe: He he he.

Articus: Doch wohl in weiser Voraussicht.

Joe: Uh huh.

Articus: Und die Zeichnung habe ich, erh, im Sarkophag versteckt. Wo ist sie den, wo ist sie den… da! Na bitte, ein gutes versteck, hmh, schließlich war hier auch das Papyrus verborgen und das schon Jahrhunderte lang. Joe, worauf warten sie noch? Komme sie hier mit der Lampe und sehen sie sich das an.

Joe: Huh, sieht aus wie eine Karte.

Articus: Ein Stück von einer Karte. Aus meiner Unterlagen weis ich dass es davon 4 geben muss.

Joe: Eh, 4 Kartenzeilen.

Articus: Ja genau. Hinweise darauf wo der magische Ramses Rubin versteckt worden ist.

Joe: Aha, Und dieser Rubin, besitzt der wirklich magische Eigenschaften?

Articus: Also ist es überliefert. Er soll Ramses den Vierten von Gott Horus geschenkt worden sein.

Joe: Horus? Wer ist denn der?

Articus: Der Welt oder Licht Gott.

Joe: Aha.

Articus: Die Mumie von Ramses den Vierten haben sie ja schon gesehen Joe, die liegt hier in ihren Sarkophag. Aber die Stelle im Kopfschmuck da wo der Rubin war…

Joe: (Man hört eine Schlange zischen.) Professor… Professor… Professor!

Articus: Ich würde den Pharao gerne seinen Rubin zurückgeben, na, und al den Menschen die ihn hier im Museum sehen können.

Joe: Vorsicht Professor, bewegen sie sich nicht. Hinter ihnen ist eine Schlange.

Articus: Eine Schlange? Eine Naja Naja?

Joe: Was?

Articus: Eine Naja Naja, Kobra, oder auch Brillenschlange genannt. Sie sind sehr giftig.

Joe: Jaja jaja, ich denke am besten sie bewegen sich nicht.

Articus: Warum denn?

Joe: Wegen der Naja oder, oder Kobra.

Articus: Ha ha ha ha, aber Joe, nein nein nein, das ist doch nur Kleopatra.

Joe: Kleopatra?

Articus: Meine zahme Kobra.

Joe: Und, und diese… eh… Kleopatra da, die beißt nicht?

Articus: Doch, aber nicht jeden Menschen. Manch mal glaube ich Ramses der Vierte hatte sie mir geschickt bei einer meiner Ausgrabungen um mir zu helfen.

Joe: Ja, sehr, sehr beruhigend.

Articus: Joe, wir müssen sofort nach Ägypten.

Joe: Einverstanden, aber wo sollen wir mit der Suche nach dem Rubin anfangen?

Articus: Das verrät uns unsere Karte. Hmm… Das hier ist er Nil, auf seiner östlichen Seite ist ein Kreutz, und dort zeigt auch die Königsfigur hin. Ich glaube ich weiß welcher orte meint ist.

Joe: Und welcher?

Articus: Es ist Abu Simbel, westlich von Assuan, ein geheimnisumwitterter Ort mitten in der Wüste. Dort beginnen wir mit unserer Nachforschung.

(Tür knallt zu)

Joe: Was war das?

Articus: Das muss die Tür des Museums gewesen sein, die ist zugeschlagen.

Joe: Das heißt es war noch jemand hier. Ich denke wir müssen uns beeilen. Wer immer ihnen das Papyrus gestohlen hat, Professor, führt sicher nichts Gutes im Schilde.

Erzähler: Und mit dieser Befürchtung hat Joe Freeman mehr als Recht, denn kurze Zeit später wird ein Telefongespräch geführt, von einem unauffälligen kleinen Café aus, ganz in der Nähe des Museums.

Slyboots: Hallo? M-m-m-mr. Hates? Hier is Slyboots. Ja, ich habe den Professor das… eh… das Papy… eh, das Papy… eh, sie wissen schon, abgenommen. Ja… ja… he he…. War kinderleicht. Ein kleiner schlag hat genügt. Heh… ja, heh… darin besitze ich ja Übung, ehe he, als ehemaliger Preisboxer. Ach ja, leider ist m-m-mir ein kleiner Schönheitsfehler unterlaufen, Chef. Der Professor besitzt eine Kopie von dem Papy… eh, von dem Dings… ehrm… Er will sich mit diesem Freeman gleich morgen auf dem Weg m-m-machen. Ich konnte sie zum g-g-glück belauschen. Ja… ja…ja ja… Wir werden schneller sein als sie, dafür lege ich m-m-meine Hand ins Feuer. Ja… Aber ja, Mr. Hates, sie bekommen den Stein, koste es was es w-w-wolle. Daf-f-für werde ich schon sorgen. Der R-Ramses Rubin wird die Krönung in ihrer S-s-Sammlung seltener Edelsteine sein. Ja… Ja Chef… Wiederhören.

Erzähler: In dieser Nacht treffen sich verschiedene Personen heimlich ihre Reisevorbereitungen. Und wie geplant brechen Joe Freeman und Professor Articus schon früh nächsten Morgen auf. Dabei ahnen sie nicht auf welch gefährlichen Jagd sie sich einlassen. Bis Nuwaiba, der ägyptischen Harfenstadt am Roten Meer reisen sie auf dem Wasser, aber dort steigen sie in ein ganz besonderes Luftschiff um.

Joe: Heh, nicht als Sand unter uns. Hie wären wir selbst mit dem Expeditionsmobil nur langsam vorgekommen, Professor.

Articus: Richtig, Joe. Ihre Idee mit dem Heizluftballon war wirklich genial.

Joe: Danke, und mit dem Ballon wirken wir auch wie harmlosen Touristen.

Articus: Ja, ha ha, noch ein Vorteil. Gute Arbeit Joe. Und ihr Freund, der Pilot, erwartet uns dann später samt unserer gesamten Ausrüstung in Luxor. Einfach großartig.

Joe: Ja. Bisher hatten wir glück, und wenn es so weitergeht… eh, haben sie das auch gehört, Professor?

Articus: Nein, was denn?

Joe: Dieses Geräusch, psss, hören sie doch. Ein Zischen. Hey, unser Ballon wird doch kein Loch haben? Dann sitzen wir gleich in der Wüste fest.

Articus: Ein Loch? Sie, sie meinen…

Joe: Ja, jemand könnte die Ballonhülle beschädig haben. Am besten ich klätre mal hoch und suche das Loch so schnell wie möglich.

Articus: Aber seien sie vorsichtig, Joe.

Joe: Ja, mache ich. (Joe klätert den Ballon hoch.) So….noch… Merkwürdig, ich kann nichts finden, und das Geräusch ist auch weg.

Articus: Übrigens Joe, was ich ihnen noch sagen wollte, während der Schiffsüberfahrt sind mir zwei Männer aufgefallen.

Joe: Mir auch. Sie meine die zwei die sich immer so verdächtig in unsere Nähe herumgedrückt haben?

Articus: Genau! Der eine kam mir irgendwie bekannt vor. Ich meine den mit dem Monokel im Auge, der immer die linke Hand versteckt gehalten hat.

Joe: Tatsächlich?

Articus: Ja, und dann war da noch so einen neugierige Frau mit dunkler Sonnenbrille. Die hat mir andauernd verdächtige Fragen gestellt.

Joe: Verflixt, ich kann einfach nichts finden. Achtung, ich komm wieder runter!

Articus: Nicht so stürmisch Joe, der Korb wackelt schon bedenklich.

Joe: Da, da war es wieder, das Geräusch.

Articus: Hier? Bei mir? Und nicht oben am Ballon?

Joe: Nah ah.

Articus: Da fällt mir etwas ein, ich…

Joe: Na sowas, Professor, das zischen scheint ja fast aus ihren Expeditionsrucksack zu kommen.

Articus: Ja… ja, das, eh… das wollte ich ja ihnen gerade erklären, Joe.

Joe: Ach Professor, könnten sie vielleicht mal den Rucksack aufmachen?

Articus: …Uh…ja… Wenn sie meinen, Joe. Ich kann es ihnen genauso gut zeigen.

Joe: Na bitte, da haben wir es doch, ein blinder Passagier der auch noch beunruhigende Geräusche macht.

Articus: Kleopatra.

Joe: Mmh.

Articus: Ja, ich habe sie bis jetzt auf jeder Reise mitgenommen. Vielleicht… vielleicht kann sie uns ja noch irgendwie nützlich werden.

Joe: Huh, wie soll uns den eine Schlange nützlich werden? Schauen wir lieber mal auf der Karte, Professor.

Articus: Ja, gute Idee. Hier… hier ist sie.

Joe: Ah, ja. Hmm, die Zeichnung da, Professor, sieht aus wie ein Tier mit Hörnern.

Articus: Stimmt Joe. Das ist Chnum, der Gott mit dem Widderkopf.

Joe: Ein Gott mit dem Kopf eines Widders?

Articus: Ja, die ägyptischen Götter werden meisten mit Tierköpfen dargestellt.

Joe: Aha. Und der Ort der auf der Karte eingezeichnet ist?

Articus: Ja… hmm… Nach unseren Kompass müssten wir ihn fast erreicht haben.

Joe: Aha. Ah, sehen sie doch, Professor.

Articus: Wo?

Joe: Da unten im Sand.

Articus: Wahrhaftig, wie interessant.

Joe: Ja.

Articus: Das sieht aus wie große Steinbrocken.

Joe: Ja.

Articus: Ich glaube nicht dass so etwas in der Natur vorkommt. Vielleicht ist es ein bisher unentdecktes Bauwerk.

Joe: Das wäre ja großartig.

Articus: Uhuh.

Joe: Ich bereite sofort alles zur Landung vor.

Articus: Ja.

Erzähler: Hastig stehlt Joe den Brenner an, die Luft im Ballon wird noch kühler und der Auftrieb geringer und langsam sinkt der Ballon nach unten. Mit einem sanften plumps landet der im Wüsten. Schnell klettern beide heraus. Der Professor macht sich sofort zu den Steinen auf die sie von oben gesehen haben. Joe aber füllt noch rasch die Säcke die am Korb befestigt sind um den Ballon am Boden zu halten. Den Sand dafür findet er hier in Hülle und Fülle.

Joe: Haben Sie schon was gefunden, Professor?

Articus: Nein, noch nichts.

Joe: Und was ist da hinten? Waren sie da schon?

Articus: Nein. Sehen wir mal zusammen nach.

Joe: Aha! Puh, ist das heiz. Ob wir schon daran vorbeigelaufen sind?

Articus: Ich weiß nicht. Aus der Nähe betrachtet entpuppen sich diese steine alle als ganz normale Felsen.

Joe: Ja, leider. Vielleicht haben wir von oben nur einer Fata Morgana gesehen, die in Wirklichkeit Sand war.

Articus: Ja, kann sein. Diese Art Luftspiegelungen kommen hier sehr häufig vor.

Joe: Wollen wir noch weiter suchen?

Articus: Nein. Dann gehen wir zu Ballon zurück.

Joe: Ihr Rucksack ist aufgegangen, Professor. Soll ich ihn wieder schließen?

Articus: Was? Da, da sehe ich lieber erst mal nach ob nicht mit… Tatsächlich, Kleopatra!

Joe: Was ist denn mit ihr?

Articus: Sie ist verschwunden!

Joe: (Sarkastisch) Ach wie schade.

Articus: Vielleicht ist sie rausgeschlüpft als ich den Rucksack dort drüben abgesetzt habe.

Joe: Oh nein, Professor, wir waren an so vielen stellen sie meinen doch nicht etwa wir sollten Kleopatra jetzt überall suchen? Eine Schlange! Im Wüstensand!

Articus: Und ob ich das meine! Ohne Kleopatra verlasse ich diesen Ort nicht!

Joe: Auch das noch… Dann suchen wir lieber weiter, bevor es dunkel wird.

Articus: Mmh.

(Eine lange Zeit später)

Articus: Sind wir hier schon gewesen, Joe?

Joe: Ich weiß nicht, vielleicht vor stunden. Es sieht alles so gleich aus.

Articus: Joe! Unter dem Sand hier, das sind steinplatten!

(Die steinplatte öffnet sich.)

Joe: Vorsicht Professor! Zurück!

Articus: Danke Joe. Das war knapp.

Joe: Das kann man wohl sagen.

Articus: Wen sie mich nicht zurückgerissen hätten wäre ich in dieser Schlangengrube gefallen.

Joe: Brrr, sehen sie sich das an, Professor, da unten da, da wimmelt es nur so vor Schlangen und Skorpionen.

Articus: Mmhmm.

Joe: Lauter Kleopatras. Aber wo kommt den diese Grube so plötzlich her?

Articus: Ein geheimer Mechanismus.

Joe: Aha.

Articus: Die Steinplatte am Boden hat sich zur Seite bewegt. Die alten Ägypter haben sich eine Menge teuflischer Fallen für Grabräuber ausgedacht.

Joe: Für Grabräuber?

Articus: Ja. Es heißt der Tot kommt den auf schnelle schwingen zu denen die die ruhe des Pharaos stören.

Joe: Aber das bedeutet… das bedeutet…

Articus: Genau, wir haben etwas gefunden, Joe. Und hier ist auch Kleopatra.

Joe: He he, nett…. Verblüffend, ich hätte sie nie von dem andere unterscheiden können.

Articus: Bestimmt wollte sie uns den Weg zeigen, hmm? Joe, sehen sie doch dort im Felsen. Sieht aus als hätte man dort einen Eingang hinein gehauen.

Joe: Das stimmt. Ich habe eine Fackel im Rucksack.

Articus: Zünden wir sie an, und gehen mal rein.

Joe: Uhuh.

(Sie gehen in den Gang hinein.)

Joe: Fantastisch! Ha, bemalte Säulen und Wände. Wo sind wir hier, Professor?

Articus: Seht aus wie in einem Grabtempel.

Joe: Aha.

Articus: Märken wir uns besser den Weg den wir gehen. Manche Gräber waren als Labyrinth angelegt aus denen man nie mehr herausfinden konnte.

Joe: Ugh, kein schöner Gedanke ewig in dieser Kälte und Dunkelheit bleiben zu müssen. Aha, hier geht es um die Ecke.

Articus: Langsam, Joe, es gibt auch Gräber mit tiefen Schächten die sich plötzlich vor den Füssen auf tuen. Oder Säulen die umstürzten.

Joe: Huh, da heißt es die Augen offen halten.

Articus: Mmhmm.

Joe: Oh, aber hier erwartet uns nur ein… ein weitere Raum.

Articus: Das muss die eigentliche Grabkammer sein.

Joe: Ah ja.

Articus: Sehen sie doch, Joe, Grabstelen, die Hieroglyphen.

Joe: Und da, ein offener Sarkophag, so eine wie bei ihnen im Museum.

Articus: Ja. Leuchten sie mal hinein, Joe.

Joe: Okay. Brrr, eine Mumie.

Articus: Na ja, nicht sehr gut erhalten. Und nirgendwo der leiseste Hinweis auf ein zweites Papyrus.

Joe: Aber, eh, vielleicht unter der Mumie?

Articus: Nein, nein nein, nein nein! Wir rühren sie besser nicht an. Sie könnte sonst zu Staub zerfallen.

Joe: Uhuh. Trotzdem habe ich das Gefühl dass das Papyrus hier irgendwo versteckt ist.

Articus: Mmhmm. Nur wo?

Joe: Eh, was bedeutet eigentlich die Hieroglyphen hier auf der Säule, Professor?

Articus: Nun auf der Grabstele hier neben mir steht der Namen Horus. Auf der dort Anubis und auf der dort hinten Thot. Das alles bedeutende Götter.

Joe: Ah ja. Aber was steht hier? Ich meine direkt neben der Mumie.

Articus: Nun, das sind auch Hieroglyphen. Jedes Bild steht für einen bestimmten Buchstaben.

Joe: Na und?

Articus: Das Bild das so aussieht wie eine Tasse ist ein C. Die Schleife ein H. Die Schlangenlinie ein N. Der Kleinere Vogel ein U, und der Raubvogel ein M.

Joe: Und das ergibt?

Articus: Chnum. Den Namen Chnum.

Joe: Chnum? Ist das nicht dieser Gott mit dem Widderkopf der auch auf unserem Papyrus ist?

Articus: Ja. Moment mal, Joe, das ist es!

Joe: Ehm, wir müssen uns die Grabstele genau ansehen.

Articus: Richtig. Vielleicht, vielleicht… regt sich nichts, wie denn? Oder sie ist innen hohl.

Joe: Nein, Fehlanzeige.

Articus: Schade.

Joe: Das Auge von diesem Raubvogel hier auf der Säule, ich meine von dem letzten Buchstaben, dem M, ist eigentlich viel zu groß.

Articus: Joe! Das Auge! Es ist hohl, da drin steckt etwas.

Joe: Ja… ja, warten sie, Professor, ich hole es heraus.

Articus: Vorsichtig.

Joe: Tatsächlich, ein zusammengerolltes Papyrus.

Articus: Sehen wir uns es an.

Joe: Eine Karte, sie passt haargenau zu unseren ersten.

Articus: Nur dieses Mal ist es ein anderer Gott zu sehen. Und das rote Kreutz ist weiter oben am Nil. Dieser Ort liegt im Tal der Könige. Ich muss das zweite Papyrus auch sofort kopieren.

(Man hört ein Motor in der Ferne)

Joe: Da war ein Geräusch da draußen. Klang fas als… würde ein Flugzeug landen. Beeilen sie sich lieber mit dem abzeichnen, Professor.

Articus: Ja ja ja, ich bin ja gleich fertig. So! Und die Zeichnung stecke ich zu Kleopatra im Rucksack.

Joe: Da kommt Jemand.

Mr. Hates: Ganz recht. Guten Tag, meine Herren.

Articus: Na sowas, sie sind doch einen der zwei Männer von dem Schiff.

Mr. Hates: Gut beobachtet.

Joe: Und ihr Freund ist nicht dabei?

Mr. Hates: Oh, er ist nicht mein Freund, eher…eher… mein Assistent. Haben sie hier eigentlich etwas Interessantes gefunden?

Joe: Und ob, eine Schlangengrube.

Mr. Hates: Oh, ha ha ha, an der bin ich schon vorbeigekommen.

Articus: So? Aber den bemerkenswerten Fund haben wir hier gerade.

Mr. Hates: Echt? Ich wusste es, zeigen sie ihn mir.

Joe: Professor?

Articus: Schauen sie mal in den Sarkophag dort.

Mr. Hates: Aber das tue ich doch sofort. Och, eine Mumie. Sonst nichts? Was für ein scheußlicher Anblick.

Joe: Sehen sie doch, Professor, er hat vor Schreck seine linke Hand aus der Tasche genommen, die er sonst immer versteckt hält. Hmm, das ist ja gar keine Hand, sondern eine… eine Stahlklaue.

Articus: Oh, jetzt weiß ich wer es ist. Geben sie es zu, sie sind Mr. Hates! Der verbrecherische Sammler. Ich weiß sogar wo sie ihre Hand verloren habe. Nämlich in Indien, wo sie sie den Maharadscha seinen größten Diamanten gestohlen haben.

Mr. Hates: Ha ha ha ha, Treffer. Wie schön das man mich kennt. Und nun Hände hoch. Und her mit dem Papyrus.

Joe: Eine Pistole. Mist, wir haben unsere Waffen im Ballon zurückgelassen.

Mr. Hates: Nun geben sie mir endlich das Papyrus, Professor, es steckt oben in ihrer Jackentasche.

Joe: Tuen sie lieber was er sagt, Professor, der Mann scheint zu allem fähig zu sein.

Articus: Wenn es sein muss. Hier.

Mr. Hates: Danke.

Articus: Hätte ich es bloß auch in meinen Rucksack gesteckt.

Mr. Hates: So, das Papyrus habe ich. Aber dies mal gehe ich auf nummere sicher. Sie haben doch bestimmt wieder eine Zeichnung von dem Papyrus gemacht, oder?

Articus: Erh… Nein… Wozu?

Mr. Hates: Geben sie mir ihren Rucksack, Professor.

Articus: Wie? Wieso denn? Hier.

Mr. Hates: Hmm. Da ist ja eine Schlange drin, gut dass ich ihn gleich fallen gelassen habe. He he he, das Vieh muss aus der Schlangengrube entwischt sein. Jedenfalls bin ich mir nun sicher dass sie nichts versteckt haben können. Und nun werde ich sie verlassen.

Joe: Wir werden ihnen bestimmt nicht nachtrauern.

Mr. Hates: Nein? Aber vielleich meinen Doppeldecker, mit dem ich jetzt davonfliegen werde. Denn sie beide kommen hier nicht mehr weg.

Articus: Wie?

Mr. Hates: Ehe he he, ha ha ha, Ich habe nämlich die Hülle ihres Heizluftballons zerschnitten. Diesmal werde ich schneller sein als sie. Hoffentlich haben sie noch genügend Wasser, damit sie nicht verdursten. Sie können ja auch zu Fuß gehen. (Mr. Hates lest ein böses lachen aus als er hinausgeht.)

Articus: Er ist weg.

Joe: Ja. Aber dafür höre ich jetzt ein Auto das näher kommt.

Artiecus: Hier geht es ja zu wie auf einen Bahnhof.

Joe: Das kann man ja wohl sagen. Wir sollen uns verstecken, damit wir nicht ein zweites Mal überrumpelt werden.

Articus: Einverstanden, Joe. Kommen sie hinter die Grabstele.

Linda: Ih, Eine Schlangengrube, fasst wäre ich hineingefallen. Hallo? Ist da jemand?

Articus: Die Frau mit der Sonnenbrille, sie war auch auf dem Schiff.

Linda: Hallo?

Articus: Ob die wohl auch hinter dem Rubin her ist?

Joe: Falls ja wird ihr der Spaß gleich vergehen.

Linda: H-Hallo? Ist hier wirklich niemand?

„Gespenst“: Nein, nur der Geist einer Mumie. Und der Geist sagt ihr, ihr Menschen sucht nach Schätzen aber hier gibt es dem Tot nur…

Linda: (Linda schreit) Nein, nichts wie weg.

Articus: Joe, das war entschieden zu viel, denn sie ist voll aus entgegen der Säule gelaufen. Sieht aus als wäre sie bewusstlos.

Joe: Sehen wir mal nach ihr.

Articus: Ein hübsches Mädchen. Ob sie sich sehr verletzt hat?

Joe: Ach was, das glaube ich nicht. Na bitte, sie kommt wieder zu sich.

Linda: Ugh, so etwas dummes… dabei glaube ich gar nicht an Gespenster. Das war aber kein guter Schertz.

Joe: Tut mir Leid, aber was tun sie hier? Wer sind sie eigentlich?

Linda: Eh, Linda, Linda Lovely.

Joe: Linda Lovely? Der Name kommt mir irgendwie bekannt vor.

Articus: Na egal. Linda, könnten sie uns mit ihrem Auto nach Luxor bringen? Da müssen wir so schnell wie möglich hin.

Linda: Mmhmm, selbstverständlich.

Joe: Linda Lovely, jetzt fällt es mir ein, so heißt doch auch diese lästige Reporterin.

Linda: Oh, mein Kopf. Reporterin, ja. Lästig, nein. Ich wollte eine Reportage über Ausgrabungen in Ägypten machen und auf dem Schiff habe ich sie entdeckt, da bin ich ihnen einfach gefolgt.

Joe: So so.

Articus: Ich glaube, Joe, wir können ihr vertrauen.

Joe: Hmm.

Articus: Wir sind auf der Suche nach einem dritten Papyrus. 4 brauchen wir um den berühmten Ramses Rubin zu finden.

Linda: (Kichert) Meine Nase hat mich nicht betrogen, das wird bestimmt eine tolle Story.

Joe: Ja, aber nur falls wir vor Mr. Hates das nächste Versteck finden.

Articus: Also, worauf warten wir noch? Auf ins Tal der Könige! Zum Glück hat ja Kleopatra meine Sachen bewacht.

Erzähler: Eine halsbrecherische Fahrt durch die Wüste beginnt. Die Reporterin Linda Lovely Fährt ihren Wüsten-LKW so schnell als wolle sie eine Wüstenrally gewinnen. Erst als Linda vor Erschöpfung schon fast die Augen zufallen überlässt sie Joe Freeman das steuer. Sie fahren die ganze Nach hindurch, und am Nächsten Morgen erreichen sie Luxor. Eine Stunde später startet dort ein kleines Flugzeug. Der Pilot ist Billy Speed, Joe Freemans Freund. Mit an Bord sind Joe, der Professor und natürlich Linda. Sie Fliegen auf die andere Nil Seite und landen an einer versteckten Stelle im Tal der Könige. Hie will Bill auf sie warten. Unsere der Abenteurer aber machen sich zu Fuß auf die Suche.

Linda: Wie viele Gräber gibt es hier eigentlich, Professor?

Articus: Tja, Linda, so genau wissen wir das nicht. Man hat bisher sicher noch nicht alle entdeckt.

Joe: Und, eh, wie viele hat man bisher entdeckt?

Articus: Nur so… 40…50…

Linda: 50?! Da brauchen wir ja Wochen bis wir sie alle abgesucht haben.

Articus: Ha ha ha, nein. Das Papyrus verrät uns ziemlich genau wo wir suchen müssen. Und meine Zeichnung ist eine exakte Kopie.

Joe: Aha, und wo müssen wo suchen?

Articus: Ja, auf dem Papyrus ist ein Schakal abgebildet, das ist Anubis der Totengott. Und sein Grab muss hier ganz in der Nähe sein.

Linda: Hier! Hier, die Wandmalerei am Eingang zu diesem Grab. Das ist doch ein Tier mit Langen spitzen Ohren, en Hund oder…

Articus: Ein Schakal! Gut beobachtet, Linda. Gehen wir hinein.

(Lieses Flüstern im Hintergrund)

Joe: Wartet; da ist schon jemand vor uns im Grab.

Linda: Was?

Articus: Tatsächlich.

Joe: Ich glaube ich ahne schon wer das ist. Schleichen wir uns etwas näher ran.

Articus: Gut, tun wir das.

Joe: Stopp, hier in dieser Nische können wir uns gut verstecken.

Linda: Ja, gut.

Mr. Hates: …einmal dein Kopf benutzen, und nicht nur deine Fäuste…

Joe: Dachte ich es mir doch, Mr. Hates und sein Komplize.

Slyboots: Aber warum soll ich denn das G-Grab zuerst betreten, Mr. Hates?

Mr. Hates: Warum nicht, du Trottel, du hast wohl noch nie von Grabräuberfallen gehört, wie?

Slyboots: G-g-grabräuberf-f-fallen?

Mr. Hates: Die alten Pharaonen waren nicht auf den Kopf gefallen wie du.

Slyboots: A-a-aber Chef.

Mr. Hates: Vielleicht kommt gleich ein riesiger Gasausbruch, oder Steine fallen auf uns drauf, oder ein Messer schießt von oben runter, was weiß ich.

Slyboots: Die sind bestimmt Übertreibungen.

Mr. Hates: Von wegen, guck dir noch mal die Wand dort vorne an da. In Hieroglyphenschrift wird dir gezeigt was mit denen passiert die unbefugt eindringen.

Slyboots: Was denn? Ich sehe da nur einen Totenschädel.

Mr. Hates: Eben. Mir gefällt mein Kopf so wie er ist.

Slyboots: J-j-jetzt geht m-m-mir ein Licht auf. Sie denken der Totenkopf, das heißt Gefahr.

Mr. Hates: Und ob. Darauf möchte ich wetten. Aber ich habe schon eine Idee. Wir besorgen uns einfach einen Führer, und überlassen wir es denen das Grab zu öffnen.

Slyboots: Ha ha ha, ja Chef, schicken wir den rüber.

Mr. Hates: Na komm Slyboots, die Fackeln lassen wir hier stehen, wir sind ja gleich wieder zurück.

Slyboots: G-g-gut Boss.

(Mr. Hates und Slyboots verlassen den Grabtempel.)

Linda: Och, diese gemeinen Kerle.

Joe: Ja. Beeilt euch, wir müssen das Papyrus gefunden haben bevor sie wieder zurück sind.

Articus: Mmhmm, genügend Licht zum Suchen haben sie uns ja dagelassen.

Joe: Hmm, das Grab hat 4 glatte Säulen und Wandmalereien auf beiden Seiten. Linda, nehmen sie sich die Wandmalereien vor. Der Professor und ich, wir untersuchen die Säulen.

Linda: Einverstanden.

Articus: Gut, Joe.

Linda: Hier ist nichts. Hier auch nicht.

Articus: Nein, leider.

Joe: Verflixt.

Linda: Was ist eigentlich mit der Steinfigur oben auf dem Sarg? Diesen riesigen schwarzen Hund.

Joe: Ja, ich könnte hochklettern und dort suchen.

Articus: Wisst ihr, das könnte wirklich sein das wir das Grab öffnen müssen. Hmm, fragt sich nur wie?

Linda: Eh, wozu ist eigentlich dieser Speer gut? Gerade hier, vor dem Sarg.

Joe: Keine Ahnung.

Linda: Merkwürdig, ist es nicht eine gewaltige Kette die von ihm aus ins Grab führt? Ob sich der Speer wohl bewegen lässt?

Joe: Linda, was machen sie denn da?

Linda: Nichts, ich ziehe mal nur an dem Speer, den hier.

(Der Sarg öffnet sich.)

Articus: Donnerwetter.

Linda: Das gibt’s doch nicht, jetzt ist der Sarg offen.

Joe: Ja, die Kette hat den Sargdeckel mit samt der Steinfigur hochgezogen. Eh, ich klettere hoch und schaue hinein.

Articus: Gut, Joe. Aber beeilen sie sich. Wir haben bestimmt nicht mehr viel Zeit.

Joe: Keine…keine Sorge.

Linda: Seien sie vorsichtig.

Joe: Ja. Hops, da bin ich schon oben. Linda, reichen sie mir doch bitte eine Fackel hoch.

Linda: Hier.

Joe: Danke.

Articus: Ja und? Und was sehen sie Joe?

Joe: Ein…ein Skelet, da liegt ein Skelet im Grab.

Articus: Und sonst nichts?

Joe: Nein…Doch! Unten hier ist etwas. Da schimmert etwas.

Articus: Ja?

Joe: Es ist…eh… ja! Eine Rolle, sie ist Weiß.

Articus: Das Papyrus!

Joe: Scheint so. Ich klätere in dem Sarkophag und hole es raus.

Articus: Aber seien sie vorsichtig, Joe.

Joe: Bin ich, keine Sorge. Na bitte, ich habe es schon.

Linda: Was ist das für ein Geräusch?

Articus: Nein der…der Deckel! Er senkt sich wieder! Klätern Sie Raus! Joe, Schnell!

Linda: Professor, Professor, wir müssen den Speer noch einmal nach unten drücken, so wie eben. (sie versuche en Speer runter zu drücken.) Nein, das geht nicht.

Artiecus: Joe, um Himmels willen, retten sie sich!

Linda: Zu spät, der Deckel ist zugegangen, und die Kette gerissen.

Articus: Der Fluch des Pharaos. Wer weiß ob sich das Grab jemals wieder öffnen lässt.

Linda: Und was ist mit Joe? Joe? Joe? Das darf einfach nicht wahr sein.

Joe: Aber aber, Linda, du weinst zu früh.

Linda: Joe!

Joe: He he, so schnell wirst du mich nicht wieder los. Ich bin in letzter Sekunde dort drüben rausgesprungen. Hast du das den nicht gesehen?

Linda: Nein.

Articus: Hmm, ich auch nicht.

Joe: Das Papyrus habe ich auch gerettet.

Articus: Ausgezeichnet. Gehen wir lieber ins helle Sonnenlicht und schauen uns es da an.

Joe: Ja. Kommen sie… ach, das du gefällt mir eigentlich besser. Komm her.

Linda: Ja.

(Sie verlassen den Grabtempel.)

Joe: Ah, endlich wieder frische Luft. Hier ist das Papyrus.

Linda: Seht doch, diesmal ist ein Vogelkopf drauf, mit einem langen Schnabel.

Joe: Hmm, könnte ein Ibis sein.

Linda: Ja.

Articus: Richtig, Joe. Das ist Thot, der Gott der Weisheit, und der Ort wo das Kreutz ist… Geben sie mir mal die Lupe, Joe.

Joe: Ja, hier.

Articus: Danke. Ja, das… eh… das ist in der Nähe von…

Mr. Hates: Hey! Was machen sie da?

Linda: Oh je, da kommt Mr. Hates mit seinem Handlanger und einem Arabisch gekleideten Mann.

Joe: Stecken sie das Papyrus rein, Professor, rasch!

Articus: Schon erledigt.

Joe: Und jetzt los, renne sie so schnell wie möglich zurück zum Flugzeug.

Mr. Hates: Halt! Stehen bleiben! Stehen bleiben, habe ich gesagt!

Erzähler: Doch die drei Freunde denken gar nicht daran. Ohne zu zögern stürzen sie zwischen den Gräbern davon. Die drei Männer verfolgen sie, laut schimpfend und schreiend. Im Tiefen Sand gerät vor allem dem Professor immer wieder in stolpern, er rafft sich aber wieder auf und rennt weiter. Endlich entdecken sie etwas silbrig glänzendes in der Entfernung. Das rettende Flugzeug. Auch Billy muss sie erspäht haben, denn er startet die Motoren, und als sie an Bord springen hebt er sofort ab. Unter ihnen bleibt ein wütend mit dem Armen rudernder Mr. Hates zurück. Wieder in Luxor gönnen sie sich nur eine kurze Verschnaufpause. Dann machen sie mit ihren Expeditionsmobil auf zum nächsten ziel. Bei Sonnenuntergang haben sie es fast erreicht. Sie schlagen ihr Zelt auf und unterhalten sich noch lange am Lagerfeuer. Sie ahnen nicht, das sie dabei belauscht Verden.

Articus: Noch eine Tasse Tee, Linda?

Linda: Oh ja, gerne, Professor Articus. Danke.

Articus: Bitte.

Joe: Ein wundervoller Sternenhimmel.

Linda: Ja, märchenhaft schön. Was uns wohl morgen erwarten wird?

Joe: He he he, na ganz einfach, Linda, wir werden auch noch das letzte Papyrus aufspüren.

Linda: Und dann?

Articus: Und dann wissen wir endlich wo sich der magische Ramses Rubin befindet.

Joe: Wir holen ihn, und bringen ihn ins Museum.

Lind: Und ich schreibe eine Reportage darüber.

(Irgendetwas sagt Pssch.)

Joe: War da was im Gebüsch?

Articus: Bestimmt nur ein Tier.

Joe: Wird wohl so sein. (Gähnt) Zeit für mich schlafen zu gehen.

Linda: Ja, es ist spät, ich werde auch schlafen gehen.

Joe: Gutenacht.

Linda: Gutenacht.

Articus: Gutenacht meine Freunde.

Mr. Hates: Ja, geht nur schlafen. Morgen gibt es ein böses Erwachen für euch. Ha ha ha, uns habt ihr nicht mehr abgehängt.

Slyboots: He he he, w-wie dumm, sie kriechen in ihr Zelt und ahnen nichts. Warum überfallen wir sie nicht einfach jetzt?

Mr. Hates: Wozu?, reine Zeitverschwendung. Der Professor soll uns auch noch zu dem letzten Papyrus führen.

Slyboots: Klasse Chef.

Mr. Hates: Dieser Edelstein gehört mir. Er wird niemals in einem Museum ausgestellt.

Slyboots: M-m-mr. Hates, sie sind wirklich u-u-unschlagbar. Aber auch wie sie es geschafft haben die Spur dieser Typen wiederzufinden. He he. Dabei dachte ich schon wir hätten das Ziel verloren.

Mr. Hates: Unsinn, so schnell gebe ich nicht auf. Ein hieb hier und ein stich dort, und ich bekomme alles was ich will. (Gähnt) Gehen wir auch schlafen? Den morgen müssen wir in Bestform sein.

Slyboots: J-ja, und dann w-werden sie ihr blaues Wunder erleben, nicht Boss? He he he. Gutenacht Chef.

Erzähler: Bei Sonnenaufgang brechen Joe, Linda und der Professor auf. Immer wieder studieren sie Kompass und Karte, und endlich, endlich Stunden später finden sie den Ort der auf dem Papyrus steht. Staunend stehen sie vor einer gewaltigen Sphinx. Doch viel Zeit bleibt ihnen nicht das Bauwerk zu bewundern, denn ein unerwartetes und sehr verdächtiges Geräusch lässt sie aufrauchen.

Linda: Da kommt noch ein Wüstenfahrzeug, das kann doch kein Zufall sein.

Joe: Garantiert nicht.

Mr. Hates: Oh, was für ein Glück, Joe Freeman, Professor Articus und die reizende Reporterin. Wollen sie etwa auch diese wunderschöne Sphinx besuchen?

Articus: Das überrascht sie doch nicht wirklich, oder?

Joe: Machen sie lieber das sie mit ihren Komplizen weiterkommen, Mr. Hates.

Mr. Hates: Ha ha, witzig, junger Freund. In diesem Land kann jeder die Pharaonengräber besichtigen. Stimmt es Slyboots?

Slyboots: A-a-aber gewiss Mr. Hates.

Mr. Hates: Sehen sie, ich habe sogar meinen Filmkamera dabei. Ich kann ihnen auch den Film zeigen wenn sie wollen.

Joe: Sie… sie… sie… Sie scheinheiliger Gangster, sie…

Linda: Joe, lass ihn doch. Wir werden ihn einfach überlisten und ihn das Papyrus vor der Nase wegschnappen.

Articus: Linda hat Recht. Kommen sie, Joe.

Joe: Na gut.

Articus: Mr. Hates, nur zu ihrer Information, wir werden uns jetzt die sitzende Götterfigur dort links ansehen. Vielleicht nehmen sie sich ja den Kopfschmuck der Sphinx vor.

Mr. Hates: Den Kopfschmuck? Hmm, da oben wäre ein wirklich gutes Versteckt, aber zu verreitend.

Articus: Ha ha, man hilft sich doch wo man kann.

Joe: Aber Professor?

Mr. Hates: Slyboots, du kläterst da oben.

Slyboots: I-i-ich bin doch nicht schwindelfrei, doch so überhaupt. Das Ding ist m-m-mir unheimlich. Ist das nun ein Löwe oder ein M-m-mensch?

Mr. Hates: Ist egal, jedenfalls ist das eine Statue, und die kann dir nichts tun.

Slyboots: Aber…

Mr. Hates: Kein aber, wir schauen mal nach wo es am leichtesten ist.

Slyboots: Dann muss ich… Vorsicht Mr. Hates! Hier hat sich ein Loch im Boden geöffnet. Seht ihr das? Lauter Schlangen!

Mr. Hates: Diese falle kennen wir doch schon.

Linda: Was war das? Ist hier etwa auch eine Schlange?

Joe: Selbstverständlich, im Rucksack des Professors.

Linda: Was?

Articus: Nun jagen sie Linda doch nicht so einen Schrecken ein, Joe.

Joe: Aw…

Articus: Meine Kobra Kleopatra ist völlig harmlos.

Linda: Harmlos? Eine Kobra? Huh, na ja, ich muss sie hoffentlich nicht streicheln.

(Professor Articus lacht ein bisschen.)

Slyboots: Ich bin oben, Mr. Hates, von hier oben sieht das alles nur aus wie Steine.

Articus: Dort oben können sie nichts finden, diese Sphinx ist nämlich erst viel später erbaut worden. Nein, wir müssen uns die wirklich alten Teile dieser Anlage ansehen. Den Obelisken dort zum Beispiel. Kommt mit, hier lang, die steinerne Rampe hoch.

Linda: Oh, gewaltig! Erst wenn man davor steht merkt man wie hoch der Obelisk ist.

Joe: Voller Hieroglyphen.

Articus: Oh, ich glaube wir haben etwas entdeckt. Hier unten steht der Name Thot.

Joe: Thot?

Articus: Uhuh.

Joe: Ist das nicht der Gott der auf dem dritten Papyrus abgebildet ist? Dieser… eh… Ibis?

Articus: Ganz genau. Diesen Obelisken müssen wir unter der Lupe nehmen. (Man hört Mr. Hates und Slyboots im Huntergrund.) Ach, Herren je, die zwei hatte ich ja fast vergessen. Wenn ich nur etwas mehr Zeit hätte. Das Versteck muss hier irgendwo sein.

Joe: Okay, Professor, sie suchen weiter und wir leiten die beiden Gangster ab. Ich habe auch schon eine Idee wie.

Slyboots: Soll ich das Dynamit holen, Chef? Ich spränge das alles in die Luft…

Joe: Hör zu, Linda, sie sind bestimmt gleich hier. Siehst du den flachen Stein dort? Der der so komisch herausragt.

Linda: Eh, an der Seite, zwischen den Füssen der Sphinx?

Joe: Ja.

Linda: Mmhmm. Sonderbar, sieht fast so aus wie einen Hebel.

Joe: Haargenau. Wir tuen jetzt so als hätten wir dort etwas entdeckt.

Linda: Ah, verstehe, dass macht sie neugierig und hält sie dem Professor von leib.

Joe: Du hast es erfasst.

Linda: Sie kommen. Oh Joe, wir haben es entdeckt, das müssen wir gleich dem Professor erzählen. Vielleicht lässt sich das Grab hier öffnen.

Joe: Ssshüs… Der Feind hört mit.

Linda: Oh, ich habe sie gar nicht kommen gehört Mr. Hates. Wir… wir sprachen gerade über die… die Rückseite der Sphinx,

Mr. Hates: Ach, binden sie mir doch keinen Bären auf, sie haben ganz wo anders geschaut, nämlich auf den Stein da.

Linda: Auf den Hebel? Huh, oh, Joe, wie konnte ich das jetzt nur verraten.

Joe: Sei still, Linda.

Mr. Hates: Ach, zu spät. Slyboots?!

Slyboots: Ja Boss?

Mr. Hates: Du versuchst den Steinhebel zu bewegen.

Slyboots: Okay C-chef. Einen Kinderspiel dank meinen M-m-muckies.

Mr Hates: Nein, nein, nein nein, einen Moment da, einen Moment.

Slyboots: Ja, was ist denn, Boss?

Mr. Hates: Ich stelle mich lieber vor der Sphinx, dort erscheint es mir sicherer.

Slyboots: Eh, sicherer? Chef, wieso?

Mr: Hates: Ich meine dort kann ich alles genau beobachten.

Slyboots: Aha.

Mr. Hates: Ich gebe dann das Kommandowenn es losgehen kann.

Slyboots: Gut, B-boss.

Joe: Ich hoffe wir haben keinen Fehler gemacht, und Mr. Hates unabsichtlich auf die richtige Spur gebracht.

Linda: Aber der Professor meinte doch…

Mr. Hates: Achtung, Slyboots.

Slyboots: Ja.

Mr. Hates: Jjjjjjjjjetzt!

Slyboots: J-jawohl, Chef! (Slyboots strengt sich an, aber nichts passiert.) Ugh, ich ziehe ja schon. Ach, verflixt, bewegt sich nicht einen C-centim-meter.

Linda: Ha ha ha ha, ich glaube da haben wir uns umsonst Sorgen gemacht.

Slyboots: Blöder Hebel! Boss? Und wenn ich ihn nach hinten drücke?

Mr. Hates: Mach doch!

Slyboots: So…(Der Hebel bewegt sich.) Ich glaube er hat sich ein Stück bewegt, Boss.

Mr. Hates: Gut.

Slyboots: Ugh, es klappt. (Der Mechanismus auslöst irgendetwas.)

Mr. Hates: Das hätte mich ja fast erschlagen.

Slyboots: Boss?

Linda: Was war denn das, Joe?

Joe: Unglaublich, der Hebel hat einen ganzen Teil des Grabes einfach hinauskatapultiert.

Linda: Aber da sind doch nicht nur Steine durch die Luft geflogen.

Joe: Nein, da war noch etwas. Etwas beinahe Albtraum artiges.

Linda: Aber was?

Mr. Hates: Slyboots? Slyboots?

Slyboots: Ja, Boss?

Mr. Hates: Ich ersticke gleich hier unter dieser scheußlichen Mumie.

Joe: Da haben wir die Antwort, Linda.

Slyboots: Gleich, Boss.

Linda: Begraben unter einer Mumie. Fast tut er mir leid.

Mr. Hates: Slyboots?! Boots!!!! Befrei mich endlich von diesem Monster!

Slyboots: Ja, Boss, ich komme ja schon, Chef. Hält mich ganz s-s-schön auf Draht.

Linda: Träume ich? Sieh doch, Joe, der Obelisk.

Joe: Na nu, er steht plötzlich schief.

Articus: Joe! Linda! Kommt schnell! Was sagt ihr dazu?

Linda: Das Versteck!

Joe: Großartig, Professor Articus, sie haben es gefunden.

Articus: Ja. Wenn man diesen grauen Stein bewegt hebt sich der ganze Obelisk ein Stück.

Joe: Uhuh.

Articus: Und hier, wie in einem Kasten liegt es.

Linda: Hoch, das Papyrus.

Articus: Ja.

Mr. Hates: Mach doch ein bisschen schneller, Slyboots!

Slyboots: Ich beeile mich schon, Boss. Meine Arbeit gefällt m-m-mir immer weniger, Boss.

Articus: Noch sind sie beschäftigt. Schnell! Laufen wir zum Expeditionsmobil zurück.

Joe und Linda: Ja.

(Man hört das Expeditionsmobil starten und Mr. Hates beklagt sich noch immer in Hintergrund.)

Mr. Hates: Der Ramses Rubin gehört mir!

Erzähler: Wären der rasanten, holprigen Fahrt studieren Joe, Linda und der Professor so gut es geht das Papyrus. Es zeigt einen Falken, den Gott Horus. Und der trägt auf der Abbildung oben in seiner Goldmaske den Rubin. Das Kreutz, meint der Professor nach einigem Nachdenken, weise in der Nähe von Kairo, in die alte Hauptstadt des Reiches, nach Memphis, dort wo sich die berühmtesten Könige krönen lassen. Ohne Pause zu machen erreichen sie Memphis. Immer wieder vergleicht der Professor Kompass und Papyrus, aber sie finden den angegebenen Ort nicht. Schließlich haben sie das Gefühl sie fahren im Kreis. Als es dunkel wird geben sie erschöpft die Suche auf. Bei Sonnenaufgang wägt ein Aufschrei von Linda die beiden Männer. Im Morgengrauen liegt eine riesige Tempelanlage vor ihnen. Staunend betrachten sie die herrlichen Wandmalereien, die Obelisken und die Grabstelen. Etwas zögernd gehen Linda und der Professor auf das gewaltige Tor zu. Gerade haben sie es betreten, da reist Joe Freeman sie in letzter Sekunde zurück.

Joe: Vorsicht! Zurück!

Articus: Ach du liebe Güte, das war aber knapp.

Joe: Uhuh.

Articus: Beinahe hätten uns die Steine uns erschlagen.

Linda: Ich verstehe doch nicht wieso sie plötzlich so runterfallen konnten.

Articus: Na sicher ein fein ausgeklügelter Steinschlagmechanismus. Darin waren die alten Ägypter Meister. Bewundernswert!

Linda: Ich kann ihre Begeisterung nicht so ganz teilen, Professor.

Joe: Ich auch nicht, was lauert hier noch auf uns?

Articus: Klätern wir über die Steine und sehen nach.

Linda: Vorsicht… (kleiner erschreckter Schrei) Oh Gott! Hier in der Nische d-d-da steht ein Skelet! Und auf der anderen Seite noch eins.

Joe: Achtung, das hier gibt.

Linda: Oh, jetzt sind es Knochen. Was für ein Empfang. Seltsam, hier ist quer über dem weg eine Eisenkette gespannt.

Articus: Was? Eine Eisenkette? Nicht berühren, Linda! Auf gar keinen Fall berühren!

Linda: Eh…eh… In Ordnung, Professor.

Professor: Tretet einige Schritte zurück. Zum Glück habe ich immer meine alte Schaufel dabei, am Rucksack befestigt, die brauche ich jetzt. Ehrm, passt genau auf was passiert. Ich berühre jetzt mit der Schaufel die Kette.

(Es gibt ein Krach als die Falle ausgelöst wird.)

Linda: Die Kette, sie war an einer riesigen Axt befestigt, oder an eine Hellebarde.

Joe: Mann oh Mann, wenn uns das Ding getroffen hätte…

Linda: Nicht auszudenken.

Joe: Diese Klinge hier… Argh, Ei, ei, ei! Die ist messerscharf.

Linda: Kommt weiter, sonst verlässt mich noch ganz der Mut.

Joe: Hier sind rechts und links Grabkammern.

Articus: Ja, die können wir Mal vielleicht später noch erforschen. Zuerst untersuchen wie die hintersten und geheimsten Teil der Grabanlage.

Linda: Joe? Kannst du mal hierrüber leuchten?

Joe: Ja, mache ich.

Linda: Noch ein Stück weiter nach oben.

Joe: Ja, gut.

Linda: So ist gut, ja. Ich glaube…Ich glaube wir sind angekommen.

Articus: Ja, daran besteht nicht der geringste Zweifel.

Joe: Was für ein gewaltiger offener Raum.

Lind: Und? Habt ihr schon die zwei steinernen Krokodilwächter gesehen? Seht ihr?

Articus: Tatsächlich, die muss ich aus der Nähe betrachten. Nicht zu genau, sie tragen Steinplatten in die Inschriften geritzt sind.

Joe: Und können sie sie entziffern, Professor?

Articus: Na klar. Ja, sie haben alle mit Ramses und seinem magischen Rubin zu tun.

Linda: Und da hinter, diese zwei riesigen sitzenden Märchenfiguren mit dem Hundeköpf. Ist das wieder...?

Articus: Richtig Linda, das ist wieder Anubis der Totengott. Und dazu passt auch das die beiden Figuren rechts und links von einem Skelet thronen.

Linda: Aber wo ist denn der Rubin? Vielleich müssen wir uns das Skelet mal aus der Nähe ansehen. Los, komm mit!

Joe: Linda, nicht so schnell, warte!

(Eine Falle wird ausgelöst.)

Joe: Nein! Sie ist weg! Und das Skelet auch!

Articus: Aber… Aber sehen Sie doch, Joe! An ihrer Stelle steht jetzt ein durchsichtiges Gefäß. Und darunter, das ist der Rubin!

Joe: Der Rubin… Und was ist mit Linda? Linda? Wo bist du?

Linda: Hier hinter der Wand, das Skelet hat sich mit mir gedreht.

Joe: Gedreht? Gedreht… Die Wand lässt sich drehen. Dann versuchen wir das nochmal.

(Die Wand dreht sich wieder.)

Articus: Das verstehe ich nicht, Linda taucht mit dem Skelet auf, und dafür ist nun Joe verschwunden, und der Rubin.

Linda: Das… Das war ein Schreck, huh, mir wackeln die Knie. Ich muss mir erstmal setzen.

Articus: Ja, tuen Sie das. Ehm, dort auf dem Krokodilwächter haben sie es bequem.

Linda: Gut so. Gut das ich sitze.

Articus: Alles schön und gut, aber wie bekommen wir nun Joe und den Rubin zurück?

(Man Hört jemand näher kommen.)

Mr. Hates: Gute Frage, Professor.

Linda: Mr. Hates und Slyboots, sein Komplize. Hey! Was wollen sie von mir? Lassen Sie mich los…

Mr. Hates: Ich sage ihnen eines, Professor.

Linda: Finger weg!

Mr. Hates: Schaffen sie den Rubin wieder her, so schnell wie möglich, sonst geht es der jungen Dame hier schlecht.

Slyboots: Ja, s-s-sehr s-s-schlecht.

Linda: Joe! Hilf Mir!

Mr. Hates: Ha ha, ha ha, Sie hat bereits meine Pistole im Nacken.

Slyboots: Und das Ding ist g-g-geladen.

Joe: Professor, das hier ist eine geheime Drehtür, sie müssen dem Skelet einen Stoß geben.

Articus: So so, verstehe.

Joe: Aber treten sie dabei nicht auf der steinplatte auf der das Skelet steht, sonst drehen sie sich mit.

Articus: Aha… Ein Stoss, nicht auf die Steinplatte treten… Wird erledigt.

(Die Wand dreht sich wieder.)

Mr. Hates: Was für ein Auftritt, Joe Freeman und mein Rubin. Slyboots, hol mir den Edelstein.

Linda: Joe! Nein, du darfst ihn den Stein nicht gebe! Wir haben so lange danach gesucht.

Slyboots: S-Spielen sie lieber Nicht die Heldin, M-M-Mädchen. Ich bin gleich wieder da, Chef. Her mit dem Rubin!

Joe: Hier, aber lassen sie Linda frei.

Slyboots: Hier ist der Rubin, M-m-mr. Hates.

Mr. Hates: Ja, endlich, der Ramses Rubin. Nun gehört er mir, für immer. (Mr. Hates lässt ein böses Lachen aus.) Die Jagt habe ich gewonnen. Komm Slyboots, wir gehen. Und euch 3 hier warne ich, folgt uns ja nicht, sonst müssen wir unseren Pistolen Benutzen. (Mr. Hates lässt wieder ein böses lache aus.) Ein guter Spieler weiß wenn er verloren hat.

Slyboots: Ha ha, ha ha, sehr gut, Chef, M-m-muss ich mir m-m-merken.

(Die zwei Schurken verlassen dem Tempel.)

Linda: Ugh, dann bin ich wohl keine gute Verliererin, ich bin schrecklich enttäuscht.

Joe: Ich auch. Mit der Ramses Rubin in der Hand diesem Gangsters, ein fürchterlicher Gedanke.

Articus: Ah, kann man wohl sagen. Augenblickmal, was steht den hier in dieser dunklen Ecke?

Joe: Huh? Ein Sarkophag. Ganz schwarz.

Linda: Und ohne jeden Schmuck, oder doch nicht? Da liegt etwas drauf. Huch! Eine Schlange, genau so schwarz.

Articus: Das ist Kleopatra! Da kommt mir eine Idee. Schnell, Joe, Linda, hilft mir den Deckel zu öffnen.

Joe: Machen wir.

Linda: Ganz schön schwer.

Articus: Legt ihn hier ab.

Linda: Das… das gibt’s doch nicht, da liegt ja noch ein Rubin.

Articus: Aber, aber dies mal der echte! Kleopatra war klüger als wir.

Joe: Kaum zu glauben, eine erstaunliche Schlange.

Linda: Dan sollte der andere stein nur von dem echten hier ablenken.

Articus: Richtig. Dabei hätte ich selbst darauf kommen müssen, der schwarze Sarkophag war der Hinweis, er steht für die Nacht.

Linda: Und der Rubin mit seinem hellen Glanz für dem Tag.

Articus: Ja, Licht und Schatten, hell und dunkel gehören zusammen. Auch die Augen von Horus, dem Falkengott, sind Sonne und Mond zugleich.

Joe: Mmhmm. Wenn wir uns nun täuschen und doch der andere Rubin der echte ist?

Articus: Das werden wir wissen wen wir den Stein heraus nehmen. Jetzt!

(Joe und Linda staunen.)

Linda: Wie hell es plötzlich ist.

Joe: Der ganze Tempel ist auf einmal in einem roten Licht getaucht.

Articus: Mmmhmm, das ist der Beweis. Nur der echte Ramses Rubin kann so leuchten. Bringen wir diesen Rubin endlich an seinem alten Platz zurück, zur Mumie Ramses des vierten. Vielleicht entfaltet er dort wieder seine volle magische Wirkung.

Erzähler: Die Heimreise unserer 3 Abendteurer steht unter einem glücklichen Stern, oder soll man sagen unter dem Schutz eines bestimmten Edelsteins? Als der Ramses Rubin dann endlich im Museum ausgestellt wird sorgt das für großen Wirbel. Die Besucher drängeln sich nur so in dem kleinen Museum. Alle sind fasziniert von dem strahlenden Glanz des Rubins. Joe und Linda aber sitzen kurzer Zeit später gemeinsam vor dem Kamin im Joes Arbeitszimmer und lesen Zeitung.

Joe: Huch, immer noch Berichte von die sensationelle Wiederentdeckung des Ramses Rubins dieses Jahr erst.

Linda: Ach ja?

Joe: Über unser Abenteuer im Ägypten, im allen Einzelheiten. Da! Sogar ein Foto von Kleopatra ist dabei.

Linda: So so.

Joe: Nanu, was steht den hier? Ach das gibt’s doch nicht?

Linda: Was den, Joe?

Joe: Na, sehe dir das an, wie wir auch aus sicherer Quelle wissen hat sich heute Joe Freeman, der bekannte Abenteurer, und Linda Lovely, unsere tüchtige junge Reporterin, verlobt.

Linde: Und, Joe, stimmt die Nachricht etwa nicht?

Joe: Doch, aber woher diese Zeitungsleute wieder das wissen… Moment mal, ich schaue mal nach wer diesen Bericht geschrieben hat.

Linda: Joe, das ist nicht nötig, weist du…

Joe: Na hier steht der Name, Linda Love…Linda?! Du? Also wirklich, Linda, du bist immer noch eine lästige Reporterin. He he he. Aber das muss man dir lassen, die Meldungen stimmen.

Linda: Genau, und bei unserer Verlobung war der magische Ramses Rubin bestimmt beteiligt.

Joe: Bestimmt. Na ja, ein Glück das du mich hast.

Linda: Wieso?

Joe:  Ganz einfach, bei den vielen Abenteuern denen ich mich rein stürzte geht dir der Stoff für spannenden Reportagen nie aus.

Linde: He He, besonders nicht wen ich die Abenteuer gleich miterlebe.

Joe: Wie wahr.

Linda: Das ist zwar manch mal gefährlich, aber niemals langweilig.

Joe: He he, da hast du wohl recht.

 

Ende

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And now it is also available in English:

 

The hunt for the pharaoh’s treasure

 

Narrator: It happened one decade after the death of the great Ramses the fourth. After many others had failed previously, grave robbers broke into Ramses’ burial temple, greedy for gold. They stole everything they could find, and in the end even opened the sarcophagus of the dead pharaoh. They finally found it there, in the headdress of the mummy, the most valuable possession that the pharaoh had in life: A giant ruby. This jewel wasn’t just priceless, it was rumoured to have magic powers. The grave robbers didn’t get very far with their treasure though. It is told the curse of the pharaoh struck them. All but one of them died from a mysterious poison, still in the tomb of Ramses. The survivor escaped with the ruby, hiding it somewhere safe in the desert. Once done, he too died from the bite of an eerie red snake. No one had ever seen a snake of this type in the area.  The stories of the ruby survived however, and since then researchers and adventurers have searched for the magic ruby of Ramses.

Centuries later…far away…in Europe.

Joe: Ah, it’s so nice to be back home again, sitting in my favourite chair in front of the fireplace and reading a newspaper. Hey? What is this article? “As we know from reliable source, the famous adventurer Joe Freeman has…” …Joe Freeman? Joe Freeman! They’re talking about me! Let’s see how it goes on. “the famous adventurer Joe Freeman has…” And so on…ahaha… “returned yesterday on the 6th of October 1910 from a secret mission in our city.“ That’s true, but I’d love to know what ‘reliable source’ they got this from. “Joe Freeman is said to have helped a well-known individual out of a dangerous situation.” Well then… “The situation is said to have been about stolen secret documents.” Hmm…also true. How can this pen pusher have gotten to know so much? This…this…wait, it says a name down here…Linda Lovely…Linda? Linda Lovely? So it’s a female reporter! Hmm…she’s good, I have to admit, but a too nosey for my taste. (Telephone rings)  What? The telephone? Who’d call me at this time? It’s almost midnight. (He picks the handset up) Joe Freeman? Ah, it’s you, Professor Articus, old friend. Come again? You’re in the museum? In the middle of the night? In the Egyptian section? Eh, umm, why are you whispering, professor? What are you saying? You think you’re not alone? But who would….what? You’ve made a sensational find in…in the pharaoh’s sarcophagus…Ramses the fourth…ah, I understand. A picture covered papyrus text rolled together inside of the sceptre next to the mummy. What clue? A clue to…the magic ruby of Ramses…erh…you’ll have to explain that. Professor? Professor? Are you still there?! Professor? What was that noise on your end? Professor?! Why aren’t you saying anything?! (He taps the handset a few times) What was that noise earlier? It almost sounded like…something falling over. Something heavy… he must have hanged up. Argh, operator! Operator?! We were disconnected! Hello? (He presses the telephone hook frantically.) Hello?! Ach, useless, (He hangs up.) it’ll take far too long. Strange, the professor would never just have hanged up without explaining. And why did he think he wasn’t alone? In the middle of the night among the exhibitions. Hmm…something isn’t right, I can feel it. But, perhaps he just fainted from the excitement. No matter, I’ll find out, I’ll need to get to the museum right away. I’ll just get the car keys. Hopefully I’m not too late already. 

Narrator: Joe pulled up at the museum a few minutes later. He jumps out of the car and runs up the steps to the entrance. Should he try to force the door or rather a window? He tries the doorknob though, and to his surprise, the heavy door simply opens. It isn’t locked, as it otherwise usual is at this time of night. Without hesitation Joe steps into the cold entrance hall of the museum, and the door falls shut behind him with a loud bang.

Joe: First the door isn’t locked, and then it’s all dark in here. Strange, very strange. None of the gas lamps are on. Professor? Professor Articus? Are you there? Professor?! No answer. Hmm…if I remember correctly, there is a set of stairs back there that go up to the Egyptian section. Right, there it is, perhaps the professor is still there. PROFESSOR?! Again, nothing. I’ll just go see for myself. Will these stairs never end? Phew, made it. Hmm…huh…where do I go now? Right or left down the hallway? Wait, the telephone? Umm…the telephone is, I think, in the last room on this side, so this way. Bugger that hurt. Who puts a giant vase in the way like that? Or was that an urn? Hopefully it didn’t break. Damn, I hit my poor foot again. Let’s see, it feels pretty hard. A statue! It’s an enormous stone cat. What’s next? I’m getting pretty tired of feeling my way around. (Sighs) This isn’t working. Aha, it must be here, the last room at the end of the hallway. Let’s see what awaits us here. (The door squeaks) Now, why is it brighter here than in the hallway? Huh, must be the moonlight, there are two big windows here. The light is reflected by the loads of gold and silver in the cases by the wall. Hey, I’ve been here before, ah, they are burial gifts from Egyptian tombs. And there are even jewels and gems. But what is this big black thing in the middle of the room? Hmm…what could it be? Let’s have a feel…urgh…pretty cold, like…like stone. Another figure? Lying down this time? No, it’s too blocky for that. This thing up here…could be a lid. (Joe tries to push the lid out of the way.) It can be moved. Now I know what it is, it’s a stone…a stone coffin, a sarcophagus. Belonging to a pharaoh probably. Am I seeing things? Isn’t something glowing inside of it? I just have to…push the lid a little further. What did I hit my foot on then? A kerosene lamp! Right when I need it. Luckily I always have matches with me in my pocket. Hmm…there they are. The lamp is lit. Now I can light up the sarcophagus. Wow, oh boy, a mummy, and quite the specimen. It has to be a royal mummy, with a golden mask. What is that, lying there on the mummy? A black rope? Huh? Am I just imagining it, or does…the rope move. That…that’s not a rope at all, it’s a snake. Stay, stay, stay back you beast. It’s rising up, it’s huge. A huge, black cobra. Help! Stay calm, Joe, very calm and step back. Slowly and carefully. Whoops! I almost tripped over that. That’s…that’s the professor! I almost forgot the snake. It’s gone.

Articus: Joe…is that you?

Joe: Yeah, it’s me. What happened? Why are you lying on the ground?

Articus: I…I can’t remember. Did I fall or did someone knock me out? Suddenly everything went black.

Joe: Come, let me help you up, professor. So, we were talking over the telephone. You said you had discovered something important. Something very important.

Articus: Ah yes, the papyrus. I’ve got it here in the pocket of my jacket. Right here.

Joe: Aha. Huh?

Articus: It’s gone!

Joe: Right, so someone stole it.

Articus: He he he he, doesn’t matter.

Joe: What?

Articus: I copied the papyrus very closely.

 Joe: He he he.

Articus: Seems it was a wise precaution.

Joe: Uh huh.

Articus: And I’ve hidden the drawing, err, in the sarcophagus. Where is it, where is it…there! There we go, a good hiding place, hmm, after all the papyrus was hidden here for centuries. Joe, what are you waiting for? Take the lamp and come look at this.

Joe: Huh, looks like a map.

Articus: Part of a map.  Judging from my notes, there should be four pieces.

Joe: Eh, four map pieces.

Articus: Exactly. Clues to where the magic ruby of Ramses is hidden.

Joe: Ah, and this ruby, does it really have magic powers?

Articus: So it is said. Ramses the fourth was given it by the god Horus.

Joe: Horus? Who is that?

Articus: The god of the world or sun.

Joe: Aha.

Articus: You’ve seen the mummy of Ramses the fourth already; it’s here in its sarcophagus. But the spot in the headdress where the ruby was supposed to be...

Joe: (A snake hisses) Professor…professor…professor!

Articus: I’d like to return the ruby to the pharaoh, oh, and all the people that would be able to see it at the museum here.

Joe: Careful professor, don’t move. There is a snake behind you.

Articus: A snake? A Naja Naja?

Joe: What?

Arcticus: A Naja Naja, Cobra, also known as spectacled cobra. They’re very venomous.

Joe: Yes, yes, I think it’s best you don’t move.

Articus: How come?

Joe: Because of the Naja or…or cobra.

Articus: Ha ha ha ha, but Joe, no no no, that is just Cleopatra.

Joe: Cleopatra?

Articus: My tame cobra.

Joe: And, and this…umm…Cleopatra, she doesn’t bite?

Articus: Sure she does, though not every person. Sometimes I think that she was sent to my excavation by Ramses the fourth to help me.

Joe: Yes, very, very reassuring.

Articus: Joe, we have to go to Egypt immediately.

Joe: Understood, but where should we start the search for the ruby?

Articus: The map tells us where. Hmm…this is the Nile, there is an x on the eastern side, and the statue points there too. I think I know what site this refers to.

Joe: And that is?

Articus: It is Abu Simbel, west of Assuan, a place in the desert that is shrouded in mystery. That is where we will begin our research.

(A door slams shut)

Joe: What was that?

Articus: That had to be the door to the museum, it slammed shut.

Joe: That means someone was still here. I think we need to hurry. Whoever stole that papyrus from you, professor, they won’t have any noble intentions.

Narrator: And Joe Freeman was more than right in having these concerns. A short time later, a telephone call was made from a small unremarkable café close to the museum.

Slyboots: Hello? M-m-m-mr. Hates? This is Slyboots. I’ve taken the…eh…the papy…umm…the papy…eh, you know, from the professor. Yeah, yeah…he he…it was childs play. A small tap was enough. Heh…yeah, heh…I’ve got plenty of practice in that, ehe he, being a former prize fighter. Oh yeah, I’ve made a small mistake, boss. The professor has a copy of the papy…eh, the thingy…ehrm…he w-w-wants to head out with this Joe Freeman guy tomorrow. Luckily, I could listen in on them. Yes…yeah, yeah….we’ll be faster than them, I’ll stake my right arm on that. Yes…yeah Mr. Hates, you’ll get the jewel, no m-m-matter the cost. I’ll m-m-make sure of that. The ruby of R-Ramses will be the crown jewel of you c-collection of rare gemstones. Yes…yes, boss. Talk to you later.

Narrator: Different people make their travel preparations this night. Joe Freeman and professor Articus head out early next morning as planned. They have no idea of the dangerous race they have entered. They travel over water to Nuweiba, the Egyptian habour city at the Red Sea, but there they switch to a very special airship.

Joe: Heh, nothing but sand under us. Even with the expedition vehicle we’d only have made slow progress here, professor.

Articus: Correct, Joe. The idea with the hot air balloon was brilliant.

Joe: Thank you, and with the balloon we’ll just look like harmless tourists.

Articus: Yes, ha ha, that is another benefit. Good work, Joe.  And your friend, the pilot, is waiting for us with all our equipment in Luxor. Simply splendid.

Joe: We’ve had luck so far, and if it continues like that…wait, can you hear that noise too, professor?

Articus: No, what is it?

Joe: This noise, psss, listen. A hiss. Hey, our balloon doesn’t have a hole, does it? We’d get stuck in the desert, then.

Articus: A hole? You, you mean…

Joe: Yeah, someone could have damaged the balloon. It’s probably for the best that I climb up and try to find that hole as fast possible.

Articus: Be careful though, Joe.

Joe: Yeah, will do. (Joe climbs the balloon) So…right…strange, I can’t find anything, and the noise is gone.

Articus: Anyway Joe, I wanted to say that two men caught my eye on the ship while travelling across the sea.

Joe: Mine too. You mean the two guys who were always trying to stay suspiciously close to us?

Articus: Exactly! One of them seemed kind of familiar. I mean the one with the monocle over his eye, the one who was constantly keeping his left hand hidden.

Joe: Really?

Articus: Yes, and then there was also a nosey lady with sunglasses. She was constantly asking me suspicious questions.

Joe: Darn, I just can’t find anything. Watch out, I’m coming back down!

Articus: Not so fast Joe, the basket is already wobbling dangerously.

Joe: There, there it was again, the noise.

Articus: Here? Close to me? And not up on the balloon?

Joe: Nah ah.

Articus: I just remembered something, I…

Joe: Well, what you know, professor, the hissing almost appears to be coming for your equipment pack.

Articus: Yes… yes, I, eh…. I just wanted to explain that to you, Joe.

Joe: Oh professor, maybe would you be so kind to open the backpack?

Articus: …Uh… yes… If you insist, Joe. I may just as well show it to you.

Joe: Well, there’s your problem, a blind passenger who also is making unsettling noises.

Articus: Cleopatra.

Joe: Mmh.

Articus: Yes, I have brought her on every expedition so far. Maybe… maybe she will come in handy, somehow.

Joe: Huh, how should a snake be of any help? Let’s better take a look at the map, professor.

Articus: Yes, splendid idea. Here… here it is.

Joe: Hmm, that drawing, professor, it looks like a horned animal.

Articus: Correct, Joe. That is Khnum, the god with the rams head.

Joe: A god with the head of a ram?

Articus: Yes, the Egyptian gods are usually depicted with animal heads.

Joe: Aha. And the place that has been marked on the map?

Articus: Yes… hmm… Judging from our compass, we should almost be there.

Joe: Aha. Ah, look, professor.

Articus: Where?

Joe: Down there, in the sand.

Articus: Incredible, very interesting.

Joe: Yes.

Articus: That looks like big boulders.

Joe: Yes.

Articus: I do not believe that something like that would occur naturally. Maybe it is a so far unknown building.

Joe: That would be terrific.

Articus: Uhuh.

Joe: I‘ll prepare everything for landing immediately.

Articus: Yes.

Narrator: Joe quickly turns off the burner, the air in the balloon cools and the updraft gets smaller, the balloon slowly floats down. The balloon lands with a soft bump in the desert. The two of them quickly leave the balloon. The professor immediately heads for the stones that they saw from above. Joe on the other hand quickly fills the ballast bags that are attached to the basket, and help keep the balloon on the ground. There is plenty of sand for that here.

Joe: Have you found anything yet, professor?

Articus: No, nothing yet.

Joe: And what about back there? Have you been there already?

Articus: No, let’s take a look together.

Joe: Aha! Phewh, it’s really hot. Maybe we have passed it already?

Articus: I don’t know. Observed up close, these stones appear to be ordinary cliffs.

Joe: Yes, unfortunately. Maybe we just saw a fata morgana from the balloon, which was a big pile of sand in reality.

Articus: Yes, it might be. That kind of optical illusions are very common here.

Joe: Do we keep on searching?

Articus: No. Then we better head back to the balloon.

Joe: Your backpack has gone up, professor. Should I close it again?

Articus: What? I, I’ll better take a look for myself if… Oh no, Cleopatra!

Joe: What’s wrong with her?

Articus: She has disappeared!

Joe: (Sarcastically) Oh what a pity.

Articus: Maybe she slithered out when I put the backpack down over there.

Joe: Oh no, professor, we were in so many places, you can’t possibly mean that we should search for Cleopatra in all of them? A snake! In the desert sand!

Articus: You can bet I do! I am not leaving this place without my Cleopatra!

Joe: I can’t believe it… Then we’ll better keep out search op, before it gets dark.

Articus: Mmh.

(A long time later.)

Articus: Have we been here already, Joe?

Joe: I don’t know, maybe hours ago. Everything looks the same.

Articus: Joe! Underneath the sand here, those are stone tiles!

(The stone tiles open up.)

Joe: Watch out, professor! Get back!

Articus: Thanks Joe. That was close.

Joe: You can say that again.

Articus: If you had not pulled me back, I would have fallen into that snake pit.

Joe: Brrr, take a look at that, professor. Down there, it’s just crawling with snakes and scorpions.

Articus: Mmhmm.

Joe: Lots of Cleopatras. But where did this pit appear from all of the sudden?

Articus: A hidden mechanism.

Joe: Aha.

Articus: The stone tile in the ground moved to the side. The ancient Egyptians thought of a lot of diabolical traps for grave robbers.

Joe: For grave robbers?

Articus: Yes. It is said that death quickly comes to the ones who disturb the peace of the Pharaoh.

Joe: But that means… that means…

Articus: Exactly, Joe, we have found something. And Cleopatra is here too.

Joe: He he, nice… Astounding, I would never have been able to tell her apart from the others.

Articus: She probably just wanted to show us the way. Show the way, hmm? Joe, look over there, in the cliffs. It looks like someone carved an entrance into the rocks.

Joe: You ae right. I have a torch in my backpack.

Articus: Let’s light it and go inside.

Joe: Uhuh.

(They head into the tomb.)

Joe: Amazing! Ha, decorated pillars and walls. Where are we, professor?

Articus: It appears to be a tomb.

Joe: Aha.

Articus: Let us better keep track of where we are going. Some tombs had a layout like a maze which you could not find you way out of again.

Joe: Ugh, what a pleasant thought, being stuck in here in the cold darkness for all eternity. Aha, here the hallway is turning a corner.

Articus: Slow down, Joe. There are also tombs with deep pits that suddenly open underneath your feet. Or pillars that collapse.

Joe: Huh, better keep my eyes open.

Articus: Mmhmm.

Joe: Oh, but the only think that is waiting for us here is… is another room.

Articus: That must be that actual grave chamber.

Joe: Ah yes.

Articus: Look, Joe. A grave stele, look at the hieroglyphs.

Joe: And over there, an open sarcophagus. Just like the one back at the museum.

Articus: Yes. Move the torch so we can look inside it, joe.

Joe: Okay. Brrr, a mummy.

Articus: Well yes, but not particular well preserved. And any clues towards a second piece of papyrus are nowhere to be found.

Joe: But, eh, maybe underneath the mummy?

Articus: No, no no, no no! We should better not touch it. Otherwise it might crumble to dust.

Joe: Uhuh. Still, I have the gut feeling that the second papyrus is hidden here somewhere.

Articus: Mmhmm. Just where?

Joe: Eh, what do the hieroglyphs mean here on this pillar, professor?

Articus: Well, the grave stele next to me has the name Horus is written on it. The one over there says Anubis and the one back there says Thot. They are all important gods.

Joe: Ah yes. But what does this say? I mean here, right next to the mummy.

Articus: Well, these are also hieroglyphs. Each picture stands for a specific letter.

Joe: And?

Articus: The picture that looks like a cup is a K. the bow an H. The wavy line an N. the little bird a U, and the bird of prey an M.

Joe: And what does that say?

Articus: Khnum. The name Khnum.

Joe: Khnum? Isn’t that the god with the ram’s head which was depicted on our papyrus?

Articus: Yes. Wait a minute, Joe, that is it!

Joe: Ehm, we have to take a closer look at the grave stele.

Articus: Exactly. Maybe, maybe… it does not move, how come? Or maybe it is hollow inside.

Joe: No, you are mistaken.

Articus: Pity.

Joe: The eye of the bird of prey, here on the pillar. I mean the last letter, the M, it’s far too large.

Articus: Joe! The eye! It’s hollow, there is something inside it.

Joe: Yes… yes, one moment, professor, I’ll get it out.

Articus: Be careful.

Joe: Amazing, a rolled up piece of papyrus.

Articus: Let’s take a look at it.

Joe: A map, it matches up perfectly with our first one.

Articus: Except that this time there is a different god depicted on it. And the red cross is higher up on the Nile. It is placed in the Valley of the Kings. I must make a copy of the second papyrus immediately.

(An engine can be heard in the distance.)

Joe: Something made a noise outside. It almost sounded as if… a plane landed. Better hurry up with the tracing, professor.

Articus: Yes yes yes, I will be done in a minute. There! And I will put the copy with Cleopatra in my backpack.

Joe: Someone is coming closer.

Mr. Hates: You are right. Greetings, gentlemen.

Articus: Now I’ve never, you are one of the two men from the ship.

Mr. Hates: Well observed.

Joe: And you haven’t brought your friend?

Mr. Hates: Oh, he is not my friend, rather… rather… my assistant. Have you found anything of interest here?

Joe: Most certainly, a snake pit.

Mr. Hates: Oh, ha ha ha, I have already seen that.

Articus: Oh? We have the most remarkable find right here.

Mr. Hates: Really? I knew it, show it to me.

Joe: Professor?

Articus: Take a look in the sarcophagus over there.

Mr. Hates: I’ll do that right away. Ugh, a mummy. Nothing else? What a hideous sight.

Joe: Look, professor, the scare made him take his hand out of his pocket, the one that he has been hiding this whole time. Hmm, it’s not a hand at all, but a… a steel hook.

Articus: Oh, now I remember who he is. Admit it, you are Mr. Hates! The criminal collector. I even know how you lost your hand. You lost in India, where you tried stealing the maharaja’s biggest diamond.

Mr. Hates: Ha ha ha ha, bullseye. Nice to know that people have heard of me. And now hands up. And hand over the papyrus.

Joe: A pistol. Damn, we left our weapons in the balloon.

Mr. Hates: Now give me the papyrus already, professor, you have it in the pocket of your jacket.

Joe: Better do as he says, professor, that man would stop at nothing.

Articus: If it has to be so. Here.

Mr. Hates: Thank you.

Articus: Had I just put it in my backpack too.

Mr hates. Now I have the papyrus. But this time I’ll better be on the safe side. You have probably made a copy of the papyrus, or what?

Articus: Erh… no… why should I?

Mr. Hates: Hand me your backpack, professor.

Articus: How? Why? Here.

Mr. Hates: Hmm. There’s a snake inside it, good thing that I dropped it. He he he he, the beast must have escaped from the snake pit. At least I’m now sure that you haven’t been able to hide anything. And now I’ll be leaving you.

Joe: We ain’t gonna miss you.

Mr. Hates: No? But you’ll probably be missing my biplane, because I’ll be flying off in that. You’ll never be able to leave this place.

Articus: Why?

Mr. Hates: Ehe he he, ha ha ha, because I have cut up your hot air balloon. This time I’ll be faster that you two. I hope that you have brought enough water, so you don’t die of thirst. You can also try to leave on foot. (Mr. hates laughs manically and he leaves the tomb.)

Articus: He’s gone.

Joe: Yes. But now I hear a car approaching.

Articus: This place is almost a busy as central station.

Joe: You can say that again. We should better hide, that way we won’t get ambushed twice.

Articus: Absolutely, Joe. Come over here, behind the grave stele.

Linda: Yuck, a snake pit, almost fell in it too. Hello? Anybody there?

Articus: The woman with the sunglasses, she was on the ship too.

Linda: Hello?

Articus: Maybe she is on the hunt for the ruby as well?

Joe: If so, it won’t be a fun trip for her anymore.

Linda: H-hello? Is there really no one?

“Ghost”: No, only the ghost of a mummy. And the ghost tells you, you people who hunt for treasure, but here you’ll only find death…

Linda: (Linda screams) No, I have to get out of here.

Articus: Joe, that was too much, she ran straight into the pillar. Looks like she knocked herself unconscious.

Joe: Let’s take a look.

Articus: A pretty girl. Do you think she is hurt?

Joe: Nah, I don’t think so. There you go, she’s waking up.

Linda: Ugh, that was dumb… and I don’t even believe in ghosts. That was not a good prank.

Joe: I’m sorry, but what were you doing here? Who are you?

Linda: Eh, Linda, Linda Lovely.

Joe: Linda Lovely? That Name seems familiar, somehow.

Articus: Doesn’t matter. Linda, could you drive us to Luxor with your car? We have to get there as fast as possible.

Linda: Mmhmm, of course.

Joe: Linda Lovely, now I remember, that’s the name of that pesky journalist.

Linda: Oh, my head. Journalist, yes. Pesky, no. I wanted to write an article about the excavations in Egypt and I noticed you on the ship, so I simply followed you.

Joe: Very interesting.

Articus: Joe, I think we can trust her.

Joe: Hmm.

Articus: We are on the search for a third piece of papyrus. We need four of them to find the famous ruby of Ramses.

Linda: (Giggels) So my nose wasn’t lying, this is going to be a real scoop.

Joe: Yes, but only if we manage to find the hiding place before Mr. Hates does.

Articus: Well, what are we waiting for? Off to the Valley of the Kings! Luckily Cleopatra kept my things safe.

Narrator: A trip at breakneck speed though the desert starts. The journalist Linda Lovely drives her desert truck so fast that you would think she wanted to win a desert rally. Only when she’s so exhausted that she can’t keep her eyes open any more, lets she Joe Freeman take the wheel. They drive through the night, and the next morning they arrive at Luxor. An hour later a small airplane takes off. Billy Speed is the pilot, one of Joe Freeman’s friends. On board we have Joe, the professor and, of course, Linda. They fly to the other side of the Nile and land in a hidden place in the Valley of the Kings. Billy will be waiting for them there. Our adventurers though head out to search on foot.

Linda: How many graves are there here, professor?

Articus: Well, Linda, we don’t know exactly. Not all have been discovered yet.

Joe: And, eh, how many have they found so far?

Articus: Only about… 40… 50…

Linda: 50? It’ll be weeks before we have searched them all.

Articus: Ha ha ha, no. The papyrus tells us almost exactly where we have to search. And my drawing of it is an exact copy.

Joe: Aha, and where should we look?

Articus: Yes, there is a depiction of a jackal on the papyrus, it is Anubis, the god of death. And his tomb must be somewhere close by.

Linda: Over here! Here, the wall paintings on the entrance of this tomb. Isn’t that an animal with long pointy ears, a dog or…

Articus: A Jackal! Good observation, Linda. Let’s go inside.

(Quiet whispering can be heard in the background.)

Joe: Wait, there is already someone inside the tomb.

Linda: What?

Articus: You are right.

Joe: I already have a suspicion who it might be. Let’s sneak a little closer.

Articus: Good, let’s do that.

Joe: Stop, we’ll be able to hide in this niche.

Linda: Yes, good idea.

Mr. Hates: Can’t you for once use your head, and not just your fists?

Joe: Thought so, it’s Mr. Hates and his henchman.

Slyboots: But why should I g-g-go in first, Mr. Hates?

Mr. Hates: Why not, you idiot? You have probably never heard of tomb raider traps, or what?

Slyboots: T-t-tomb raider t-t-traps?

Mr. Hates: Unlike you, the old Pharaohs weren’t dropped on their heads as kids.

Slyboots: B-b-but boss.

Mr. Hates: Maybe there’d be a gigantic gas release, or we’ll be buried under falling stones, or a knife shoots out of the ceiling, how should I know?

Slyboots: They probably don’t work anymore.

Mr. Hates: No way. Take a look at the wall over there. The hieroglyphs show you what will happen who enter without permission.

Slyboot: What? I just see a death’s-head.

Mr. Hates: Exactly. I like my head the way it is now.

Slyboots: N-n-now I s-s-see what you mean. You think that the death’s-head is a sign for danger.

Mr. Hates: Definitely, I would bet my life on it. But I already have an idea. We’ll just get ourselves a guide, and we’ll leave it to him to open the grave.

Slyboots: Ha ha ha, yes boss. Let’s send him in first.

Mr. Hates: Come Slyboots, we’ll leave the torch here, we’ll be back soon after all.

Slyboots: Y-y-yes boss.

(Mr. hats and Slyboots leave the tomb.)

Linda: Boy, those guys sure are mean.

Joe: Yes. Hurry up, we’ll have to find the papyrus before they return.

Articus: Mmhmm, they have left us plenty of light for the search after all.

Joe: Hmm, The grave has four smooth pillars and wall paintings on both sides. You take a look at the wall paintings, Ms. Lovely. The professor and I will be taking a look at the pillars.

Linda: Sure.

Articus: Yes, Joe.

Linda: Nothing over here. Nothing here either.

Articus: No, unfortunately.

Joe: Damn.

Linda: What about the stone figure on top of the coffin? The gigantic black dog.

Joe: Yes, I could climb up there and take a look.

Articus: You know, we might actually have to open the grave. Hmm, we just have to figure out how.

Linda: Eh, what is this spear good for? Right here, in front of the coffin.

Joe: No idea.

Linda: Strange, isn’t that a huge chain that goes from the spear into the coffin? I wonder if the spear can be moved.

Joe: Ms. Lovely, what are you doing?

Linda: Nothing, I’ll just try pulling at the spear, the one over here.

(The coffin opens up.)

Articus: Incredible.

Linda: I can’t believe it, now the coffin is open.

Joe: Yes, the chain pulled the lid of the coffin, complete with the stone figure, open. Eh, I’ll climb up and take a look inside.

Articus: Good, Joe. But hurry. We probably do not have a whole lot of time left.

Joe: Don’t… don’t worry.

Linda: Don’t get hurt.

Joe: Sure. Up we go, and I’m already inside. Ms. Lovely, would you please hand me the torch?

Linda: Here.

Joe: Thanks.

Articus: And now? What do you see, Joe?

Joe: A… a skeleton. There is a skeleton inside the grave.

Articus: And nothing else?

Joe: No… wait! There is something underneath it. Something shimmering.

Articus: Yes?

Joe: It’s… eh… yes! It’s a scroll, it’s all white.

Articus: The papyrus!

Joe: So I’ll climb into the sarcophagus and get it out.

Articus: But be careful, Joe.

Joe: Will be, don’t worry. There you go, I’ve already got it.

Linda: What’s that sound?

Articus: Oh no… the lid! It’s closing again! Joe, get out! Hurry!

Linda: Professor, professor, we have to push the spear down again, just like before. (They try pushing down the spear.) No, that isn’t working.

Articus: Joe, for god’s sake, save yourself!

Linda: Too late, the lid has been closed. And the chain broke.

Articus: The curse of the pharaoh. Who knows if we will ever be able to open the grave again.

Linda: And what about Joe? Joe? Joe? It just can’t be true.

Joe: Tsk tsk, Linda, you are crying too soon.

Linda: Joe!

Joe: He he, you’re not getting rid of me that easily. I jumped out at the last second over there. You didn’t see that?

Linda: No.

Articus: Hmm, me neither.

Joe: I also managed to save the papyrus.

Articus: Excellent. Let’s better go out into the bright sunshine to take a look at it.

Joe: Yes. Let’s go… Oh, I like “Linda” better than “Ms. Lovely”. Let’s go.

Linda: Yes.

(They leave the tomb.)

Joe: Ah, finally some fresh air. Here’s the papyrus.

Linda: Look, this time there’s a birds head on it. One with a really long beak.

Joe: Hmm, it could be an ibis.

Linda: Yes.

Articus: You are right, Joe. It’s Thot, the god of wisdom, and the location of the cross is… Would you please hand me the magnifying glass, Joe?

Joe: Yes, here.

Articus: Thank you. Yes, it… eh… it is close to…

Mr. Hates: Hay! What are you doing here?

Linda: Oh no, it’s Mr. Hates and his henchman, and another man in Arab dress.

Joe: Hide the papyrus, professor, hurry!

Articus: Already done.

Joe: And now let’s go, run as fast as you can back to the plane.

Mr. Hates: Stop! Stand still! I said stand still!

Narrator: But the three friends wouldn’t even think about it. Without any hesitation they storm off between the tombs. The three men follow them, cursing and screaming. The professor often stumbles in the deep sand, but he gets back on his feet and keeps running. Finally they discover something with a silver gleam in the distance, the aero plane. Billy must also have spotted then, because he starts the engines and as they jump on board he takes off immediately. They leave Mr. Hates behind underneath them as he is angrily waving his arms. Back in Luxor they only take a short break to catch their breath. After that they head of with their expedition vehicle towards the next location. As the sun sets they have almost arrived. They raise their tent and talk for a long time at the camp fire. They have no idea that someone is listening in on them.

Articus: Would you like another Cup of tea, Linda?

Linda: Oh yes, please, professor Articus. Thanks.

Articus: Here you go.

Joe: What a wonderful star filled night sky.

Linda: Yes, like from a beautiful fairytale. I wonder what awaits for us tomorrow.

Joe: He he he, elementary, Linda, well track down the last piece of papyrus too.

Linda: And then?

Articus: And then we will finally know where the magical ruby of Ramses is hidden.

Joe: We’ll get it, and bring it back to the museum.

Linda: And I’ll write a story about it.

(A Pssch noise is heard.)

Joe: What was that noise coming from the bushes?

Articus: Probably just an animal.

Joe: I guess you’re right. (yawns) Right, time to go to bed for me.

Linda: Yeah, it’s late, I’ll head to bed too.

Joe: Good night.

Linda: Good night.

Articus: Good night, my friends.

Mr. Hates: Yes, just go to sleep. You’ll have a rude awakening tomorrow. Ha ha ha, you won’t leave us in the dust anymore.

Slyboots: He he he, how stupid, they crawl into their beds without a clue. Why don’t we just get the jump on them now?

Mr. Hates: Why? It’d be a waste of time. The professor will lead us to the last papyrus too.

Slyboots: Brilliant, boss!

Mr. Hates: The gemstone belongs to me. It will never be exhibited in a museum!

Slyboots: M-m-mr. Hates, you really are the g-g-greatest. Like how you managed to find the trail of these guys again. He he. And here I almost thought we had lost for good.

Mr. Hates: Nonsense, I don’t give up that easily. A strike here and a stab there, and I get anything I want. (Yawns) Should we head to sleep too? We need to be at our best tomorrow.

Slyboots: Y-yes, and then they’ll never know what hit them, right boss? He he he, good night boss.

Narrator: Joe, Linda and the professor leave at dawn. They study the compass and map again and again, and after many hours, they finally find the site shown on the papyrus. They find themselves in front of an enormous sphinx, marveling. They don’t get a lot of time to wonder at the monument, as they are startled by an unexpected and very suspicious noise.

Linda: Another desert vehicle is coming, that can’t be a coincidence.

Joe: I’m certain it isn’t.

Mr. Hates: Oh, what luck! Joe, the professor and the lovely reporter. Are you here to see this beautiful sphinx?

Articus: You are not really surprised, are you?

Joe: You and your henchman better move on, Mr. Hates.

Mr. Hates: Ha ha, too funny, young friend. In this country, anyone can visit the tombs of the pharaohs. Right, Slyboots?

Slyboots: R-r-right, Mr. Hates!

Mr. Hates: See? I’ve even got my film camera with me. I can even show you the film, if you want. 

Joe: You…you…you…you sanctimonious criminal, you…

Linda: Joe, just let him. We’ll just outsmart him and get away with the papyrus right under his nose.

Articus: Linda is right, please follow me, Joe.

Joe: Well, alright.

Articus: Mr. Hates, just for your information, we will go look at the statue over there to the left. Perhaps you can look at the headdress of the sphinx.

Mr. Hates: The headdress? Hmm, it would be a really good hiding place up there, but perhaps a little too obvious.

Articus: Ha ha, we are all helping where we can.

Joe: But professor?

Mr. Hates: Slyboots, you’ll climb up there.

Slyboots: B-b-but I’m not good with heights, no good at all. That thing scares m-m-me. Is it supposed to be a lion or a m-m-man?

Mr. Hates: It doesn’t matter. It’s certainly a statue, so it can’t do you anything.

Slyboots: But…

Mr. Hates: No ifs or buts. We’ll look where it’s the easiest to get up.

Slyboots: Then I’ll have to… Watch out, Mr. Hates! There suddenly appeared a hole in the ground. Do you see that? It’s full of snakes!

Mr. Hates: We already know that kind of trap.

Linda: What was that? Is there a snake here too?

Joe: Of cause. It’s in the professor’s backpack.

Linda: What?

Articus: Don’t scare Linda like that, Joe.

Joe: Aw…

Articus: My pet cobra Cleopatra is completely harmless.

Linda: Harmless? A cobra? Huh, I hope I don’t have to pet it.

(The professor laughs a little.)

Slyboots: I’m up, Mr. Hates. It all just looks like rocks from up here.

Articus: Thye will not find anything up there. That sphinx was first built much later. No, we have to look at the really old parts of this complex. The obelisk over there would be a good example. Follow me, this way, up the stone ramp.

Linda: Oh, amazing! You first truly realize the size of the obelisk when you stand right in front of it.

Joe: It’s covered in hieroglyphs.

Articus: Oh, I think we might have discovered something. Down here the name Thot is written.

Joe: Thot?

Articus: Uhuh.

Joe: Isn’t that the god that’s depicted on the papyrus? The… eh… ibis?

Articus: Exactly. We will have to take a closer look at this obelisk. (Mr. Hates and Slyboots can be heard in the background.) Oh, good grief, I had almost forgotten about those two. If I just had a little more time. The papyrus must be hidden here somewhere.

Joe: Okay, professor, You’ll keep searching, and we’ll distract the two gangsters. I already have an idea how we’ll do it.

Slyboots: Should I get the dynamite, boss? I’ll blow all of this up…

Joe: Listen up, Linda, they’ll probably be here in a few minutes. Do you see the flat stone over there? The stone that sticks out so oddly.

Linda: Eh, on the side, between the sphinx’s feet?

Joe: Yes.

Linda: Mmhmm. Weird, it almost looks like a switch.

Joe: Just what I thought. Now well do as if we had discovered something there.

Linda: Ah, I get it, that’ll make them curious, and will keep them away from the professor.

Joe: You’ve got it.

Linda: They’re coming. Oh Joe, we have discovered something, we’ll have to tell the professor right away. Maybe this will open the tomb.

Joe: Shhhhsss… The enemy is listening.

Linda: Oh, I didn’t hear you coming, Mr. Hates. We were… we were just talking about the… the back of the sphinx.

Mr. Hates: Oh, stop trying to pull my leg. You were looking in a completely different place, you were looking at the stone right there.

Linda: At the switch? Huh, oh Joe, why did is just let that slip out.

Joe: Be quiet, Linda.

Mr. Hates: Ah, too late. Slyboots?!

Slyboots: Yes boss?

Mr. Hates: You’ll try to move the stone switch.

Slyboots: Okay b-b-boss. It’ll be a piece of cake thanks to my m-m-muscles.

Mr. Hates: No, no, no, no, wait a minute, one moment.

Slyboots: Yes, what’s wrong, boss?

Mr. Hates: I’d better be standing in front of the sphinx. It seems safer to me to be standing over there.

Slyboots: Eh, safer? Why, boss?

Mr. Hates: I mean I can observe everything from there.

Slyboots: Aha.

Mr. Hates: Then I’ll tell you when to start.

Slyboots: Okay, b-b-boss.

Joe: I hope we haven’t made a mistake and maybe led Mr. Hates on the right track.

Linda: But the professor said…

Mr. Hates: Alright, Slyboots.

Slyboots: Yes.

Mr. Hates: Nnnnnnnow!

Slyboots: Y-yes, boss! (Slyboots strains himself, but nothing happens.) Ugh, I’m pulling all I can. Oh damn it, it’s not moving an i-i-inch.

Linda: Ha ha ha ha, I don’t think we have to worry about this.

Slyboots: Stupid switch! Boss? And what if I push it back?

Mr. Hates: Do so!

Slyboots: There… (The switch moves.) I think it moved a little, boss.

Mr. Hates: Good.

Slyboots: Ugh, it works. (The mechanism triggers something.)

Mr. Hates: That almost killed me.

Slyboots: Boss?

Linda: What just happened, Joe?

Joe: Incredible, the switch just shot out an entire part of the tomb.

Linda: But it wasn’t just stones flying through the air.

Joe: No, there was something else. Something almost nightmarish.

Linda: But what?

Mr. Hates: Slyboots? Slyboots?

Slyboots: Yes, boss?

Mr. Hates: I’m suffocating under this hideous mummy.

Joe: There’s our answer, Linda.

Slyboots: Just a moment, boss.

Linda: Buried under a mummy. You almost feel sorry for him.

Mr. Hates: Slyboots?! Boots!!!! Free me from this monster, now!

Slyboots: Yes, boss, I’m on my way, boss. You s-s-sure keep me on my toes.

Linda: Am I dreaming? Look, Joe, the obelisk.

Joe: It’s leaning, all of the sudden.

Articus: Joe! Linda! Hurry! What do you think of this?

Linda: The hiding place!

Joe: Great, professor Articus, you found it.

Articus: Yes. When you move those gray stones, the entire obelisk lifts up a bit.

Joe: Uhuh.

Articus: And here, it’s almost like it’s lying in a box.

Linda: Ah, the papyrus.

Articus: Yes.

Mr. Hates: Hurry up a little more, Slyboots!

Slyboots: I’m working as fast as can, boss. I’m liking m-m-my job less and less, boss.

Articus: They are still occupied. Hurry! Let’s run back to the expedition vehicle.

Linda: Yes.

(The expedition vehicle can be heard starting as Mr. Hates is still complaining in the background.)

Mr. Hates: The Ramses Ruby will be mine!

Narrator: During the hectic, bumpy ride Joe, Linda and the professor try their best to examine the papyrus. It depicts a falcon, the god Horus. And the depiction shows him wearing the ruby on top of his golden mask. After a bit of thinking the professor figures that the mark is located close to Cairo. It’s in the old capital of the kingdom, in Memphis, where the pharaohs were crowned. Without taking any breaks they arrive in Memphis. The professor compares the compass and the papyrus repeatedly, but they just can’t find the given location. Eventually they feel like they are going in circles. As the sun sets, they exhaustedly give up the search. At dawn a scream from Linda wakes the two men. In the dawning light they see a gigantic temple in front of them. They look at the beautiful wall paintings, the obelisks and the grave steles in awe. With a bit of hesitation, Linda and the professor walk up to the massive gate. Just as they have entered Joe Freeman yank them back at the last moment.

Joe: Watch out! Get back!

Articus: Oh my god, that was close.

Joe: Uhuh.

Articus: The stones almost crushed us to death.

Linda: I don’t understand how they could fall down so all of the sudden.

Artucus: It is probably a cleverly thought out stone trap. The ancient Egyptians were masters at that. Admirable!

Linda: I can’t quite share your enthusiasm, professor.

Joe: Me neither, what else is waiting for us?

Articus: Let’s climb over the rocks and take a look.

Linda: Watch out… (A small shriek) Oh god! Here in the niche t-t-there’s a skeleton! And on the other side there’s another one.

Joe: Be careful, this might give away.

Linda: Oh, now it’s just a pile of bones. What a welcoming committee. Strange, there an iron chain going across the hallway here.

Articus: What? An iron chain? Do not touch it, Linda! Avoid touching it at all cost!

Linda: Eh… eh… as you say, professor.

Professor: Take a step back. Luckily I always keep my old shovel tied to my backpack, now I need it. Ehrm, keep a good eye on what happens. I’ll touch the chain now with the shovel.

(It makes a noise and the trap is triggered.)

Linda: The chain, it was tied to a gigantic ax, or maybe it’s a halberd.

Joe: Boy oh boy, if that thing had hit us…

Linda: I don’t want to think of it.

Joe: The edge here… Argh, ay, ay, ay! It’s razor sharp.

Linda: Let’s keep going, before I completely lose my courage.

Joe: There a grave chambers on both sides.

Articus: Yes, ye might examine those at a later time. First we’ll search the parts of the grave complex that are the furthest back, as they are the most secretive.

Linda: Joe? Could you shine some light over here?

Joe: Yes, will do.

Linda: Just a little higher.

Joe: Yes, there.

Linda: That’s good, yes. I think… I think we’re in the right place.

Articus: Yes, there is absolutely no doubt.

Joe: What a huge open room.

Linda: And? Have you seen the two stone crocodile guardians yet? Do you see?

Articus: You are right, I will have to take a closer look. Not too close, they have stone plates with hieroglyphs carved into them.

Joe: And are you able to tell what they are saying, professor?

Articus: Of course. Yes, they are all about Ramses and his magical ruby.

Linda: And behind them, the two gigantic sitting stone figures with god heads. Is that also…?

Articus: Yes Linda, that is also Anubis, the god of death. And the two figures on the right and on the left of the skeleton fit as well.

Linda: But where is the ruby? Maybe we should take a better look at the skeleton. Come on, let’s go!

Joe: Linda, calm down, wait!

(A trap is triggered.)

Joe: No! She’s gone! The skeleton has vanished too!

Articus: But… but look, Joe! Where she stood there is not a transparent glass container. And inside it, the ruby!

Joe: The ruby… And what about Linda? Linda? Where are you?

Linda: Here, behind the wall. The Skeleton turned around with me.

Joe: Turned around? Turned around… the wall can be turned around. Then let’s try it once more.

(The wall turns around again.)

Articus: I don’t understand this, Linda is back with the skeleton, but not Joe, and the ruby are gone.

Linda: That… That was scary, huh, my knees are all wobbly. I just have to sit down for a minute.

Articus: That is all fine and well, but how do get now get Joe and the ruby back?

(Someone can be heard coming closer.)

Mr. Hates: Good question, professor.

Linda: Mr. Hates and his henchman Slyboots. Hey! What do you want of me? Let go of me…

Mr. Hates: I’ll tell you one thing, Professor.

Linda: Get your hands of me!

Mr. Hates: Get the ruby back here, as fast as possible; otherwise things will get pretty ugly for the young lady here.

Slyboots: Yes, p-p-pretty u-u-ugly.

Linda: Joe! Help me!

Mr. Hates: Ha ha, ha ha, I already have my pistol up against her neck.

Slyboots: And it’s l-l-loaded too.

Joe: Professor, this is a secret spinning door, you have to push the skeleton.

Articus: Ah, I understand.

Joe: But don’t step on the stone plate that the skeleton stands on; otherwise you’ll be turning with it.

Articus: Aha… A push, don’t step on the stone plate… will do.

(The wall turns again.)

Mr. Hates: What an entrance, Joe Freeman and my ruby. Slyboots, get me the jewel.

Linda: Joe! No, you must not give him the stone! We have been searching for it for so long.

Slyboots: B-b-better not be a hero, g-g-girl. I’ll be right back, boss. Hand over the ruby!

Joe: Here, but let Linda go.

Slyboots: I’ve got the ruby, M-m-mr. Hates.

Mr. Hates: Yes, finally, the ruby of Ramses. Now it’s mine, forever. (Mr. Hates lets out an evil laugh.) I have won the hunt. Come, Slyboots, we’re leaving. And I warn the three of you, don’t dare following us, otherwise we will be forced to use our pistols. (Mr. Hates lets out another evil laugh.) A good player knows when he has lost.

Slyboots: Ha ha, ha ha, very nice, boss, I-I-I’ll have to r-r-remember that.

(The two crooks leave the temple.)

Linda: Ugh, then I guess I’m not a good loser, I’m horribly disappointed.

Joe: Me too. The ruby of Ramses in the hands of that gangster, what a horrible thought.

Articus: Ah, you can say that out loud. One moment, what is that, standing over there in the dark corner?

Joe: Huh? A sarcophagus. It’s all black.

Linda: And without any decoration, or maybe I’m mistaken? There is something on top of it. Ugh! A snake, just as black.

Articus: It’s Cleopatra! I have an idea. Hurry, Joe, Linda, help me open the lid.

Joe: Will do.

Linda: It’s pretty heavy.

Articus: You can set it down over here.

Linda: I… I can’t believe it, there is another ruby inside the sarcophagus.

Articus: But, but this time it’s the real one! Cleopatra was smarter that we were.

Joe: I can’t believe it, she’s an incredible snake.

Linda: The other stone was just supposed to distract from the real one.

Articus: You are right. I should have thought of it on my own. The black sarcophagus was the hint, it symbolizes the night.

Linda: And the ruby, with its bright glow, symbolizes the day.

Articus: Yes, light and shadow, light and dark belongs together. Even the eyes of Horus, the hawk god, are the sun and moon as well.

Joe: Mmmhmm. But what if we are fooled and the other ruby is the real one?

Articus: We will know when we take the stone out. Now!

(Joe and Linda are awestruck.)

Linda: Look how bright it became all of the sudden.

Joe: All of the sudden the entire temple is bathed in a red light.

Articus: Mmhmm, that’s the proof. Only the real ruby of Ramses would glow like that. Let’s finally bring it back to its original home, with the mummy of Ramses the fourth. Maybe it’ll unleash all of its magical powers there.

Narrator: The journey home for our three adventurers take place under a lucky star, or perhaps under the protection of a certain gemstone? When the ruby of Ramses is finally put on display at the museum it causes a great stir. The visitors flock to the tiny museum. Everyone is fascinated with the shining glow of the ruby. Joe and Linda though are sitting together at the fireplace in Joe’s office a little later and are reading the paper.

Joe: Huh, there are still articles about the sensational rediscovery of the ruby of Ramses.

Linda: Really?

Joe: About our adventures in Egypt, in excruciating detail. There! There is even a photo of Cleopatra.

Linda: Sure.

Joe: Huh, what does it say here? I can’t believe it.

Linda: What now, Joe?

Joe: Take a look at this: “As we know from a reliable source, the famous adventurer Joe freeman and our efficient journalist Linda Lovely have been engaged.

Linda: So what, Joe?  Isn’t it true?

Joe: It is, but where do the people at the newspaper know that from… Wait a minute, I’ll look up who wrote this article.

Linda: Joe, that’s not necessary, you know…

Joe: Here’s the name, Linda Lovely… Linda?! You? Really, Linda, you are still a pesky journalist. He he he. But I have to give you one thing, it’s a true story.

Linda: Exactly, and that magical ruby of Ramses probably had a part in our engagement.

Joe: Certainly. Well, you are lucky to have me.

Linda: Why?

Joe: Elementary, with the exciting adventures I head out on, you’ll never run out of material for your articles.

Linda: He he, especially not if I come along on those adventures.

Joe: How true.

Linda: It might be dangerous at times, but it’ll never be dull.

Joe: He he, you are probably right about that.

 

The end

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Well that WAS interesting    Thanks so much for your time in translating that for everyone.

10 hours ago, Runamuck said:

Joe: Take a look at this: “As we know from a reliable source, the famous adventurer Joe freeman and our efficient journalist Linda Lovely have been engaged.

*huh* (Jaw drops to floor) *huh* 

Confirmed confirmed - no longer fan fiction!

I am 99% sure the next one won't have continuity with this one.

 

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That was a lot of fun to read, I listened to the German audio along with it - much thanks for translating, again! I didn't expect Joe/Johnny and Linda/Pippin to be engaged at the end, hahaha.

On 4/10/2017 at 10:07 AM, Runamuck said:

Slyboots: Okay b-b-boss. It’ll be a piece of cake thanks to my m-m-muscles.

Mr. Hates: No, no, no, no, wait a minute, one moment.

Slyboots: Yes, what’s wrong, boss?

Mr. Hates: I’d better be standing in front of the sphinx. It seems safer to me to be standing over there.

Knowing what the switch on the Sphinx Secret Surprise set does, all I could think when it got to this part was oh boy. :laugh:

I like how the story revolved around finding the different maps featured in the sets, and even stayed true to what was printed on the real pieces. These audio dramas pretty much always stay close to the sets, really - fun stuff.

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Sorry to be so slow to say anything, but yes, I can confirm that there is no continuity between the two.

 

There is so little continuity that it’s almost surprising. They don’t use the same names at all. The first one takes place 1910, the second one takes place is 1925. The two are not even the same type of audio thing, if I have to be honest. The Egypt one is clearly an audio drama, more or less like a cartoon without the visuals. The Orient Expedition of is more of an audio book, with only one voice actor serving as narrator and the voices of all the characters.

 

Yes, the attention to detail of the toys is actually quite funny. Admittedly I don’t have the sphinx set, but I do have the set with the spear and chain mechanism. It’s nice to see some fairly subtle nods toward how the toys work.

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LEGO Orient Expedition: Die Suche nach dem goldenen Drachen.

Erstes Kapitel: Ein rätselhaftes Seidentuch.

An einem sonnigen Juni Morgen im Jahr 1925 nahm die Geschichte ihren Lauf. Im London begann der Tag für Doktor Kilroy wie jeder andere. Er verließ sein Haus um zu seinem Arbeitsplatz im Londoner Museum zu laufen. Wie schon seit Tagen war Dr. Kilroy auch heute sehr nervös. Als Fachmann für chinesische Geschichte hatte man ihm die Aufgabe übertragen ein Seidentuch zu untersuchen. Dieses besondere Stück Stoff wurde in einer True gefunden die im Garten von Marko Polos Wohnhaus in Venedig vergraben lag. Dr. Kilroy konnte es kaum erwarten dieses außergewöhnliche Fundstück endlich in den Händen zu halten. In seinem Büro öffnet er sine Post. (Man hört Papier knistern.) Darunter fand er den Umschlag mit dem Seidentuch und einer Nachricht von Dr. Giovanni, einem ehemaligen Museumskollegen.

Sehr geehrter Dr. Kilroy, wehrend einer Ausgrabung sind wir auf diese Tuchstück gestoßen, jedoch konnten wir den Inhalt nicht übersetzen. Ich vertraue ganz auf ihr Können. Hochachtungsvoll, Giovanni.“

Umgehend nahm Dr. Kilroy sein Vergrößerungsglas und unterzog das Tuch einer gründlichen Untersuchung. Er sah einem Roten, scheinbar zufällig platzierten, Punkt, und außerdem einige altertümlichen chinesischen Schriftzeichen. Sie waren kaum zu sehen, geschweige denn zu entziffern. Dr. Kilroy versuchte es trotzdem. Ungefähr eine Stunde später fiel er vor Überraschung fast von seinem Stuhl.

„Unglaublich!“

Völlig durcheinander griff er zum Telefon.

(Man hört ihm die Drescheibe vom Telefon benutzen.)

„Johnny, hier ist Dr. Kilroy.“ Stammelte er atemlos.

„Mein Lieber Dr. Kilroy, wie geht es ihnen?“ Antwortete Johnny, wie immer ruhig und gelassen.

„Johnny, ich glaube ich habe eine große Entdeckung gemacht. Habe ich groß gesagt? Ich meine riesig, einfach enorm, sagenhaft, außergewöhnlich!

„Beruhigen sie sich, Doktor. Erzählen sie mir was passiert ist.“

„Ich untersuche ein Seidentuch das einst Marko Polo gehörte. Darauf befindet dich ein roter Punkt, dessen Bedeutung mir noch unklar ist, wie eine Inschrift. Ich denke, sie ist Teil eines Gedichtes. „Auf der Suche nach den Schätzen der Erde durfte ich viele Abenteuer erleben. Doch auch bei Gefahren wollte ich weiterstreben. Das größte Geheimnis nehme ich mit auf meiner letzten Reise, doch einem Hinweis hinterlasse ich dem Abenteurer der weise erkennt dass es mehr zu entdecken gibt in dieser Welt als einem Kontinent“ Der Rest ist unleserlich, aber diese Verse deuten eindeutig auf etwas hin das ich bisher nur für eine Legende gehalten habe, den geheimnisvollen Schatz des Marko Polo.“

„Ich würde sagen meine Neugier ist geweckt. Was gedenken sie zu tun? Venedig soll ja wunderschön sein im Juni.“

Johnny gab seinem Freund einen Wink mit dem Zaunpfahl.

„Das heißt, sie kommen mit auf der Reise? Wuste doch das ich mich auf sie verlassen kann, Johnny Thunder. Außerdem sollten wir Miss Pippin Reed unterrichten. Ich bin überzeugt das ihr diese Geschichte die Titelstory des Welt Magazins wert ist.“

„Das denke ich auch. Soviel ich weiß ist die derzeitig im London. Treffen wir uns doch bei ihrem Haus.“

Zwei Stunden späte klopfen sie an der Tür des stilvollen Hauses von Miss Pippin Reed. (Es klopft auf der Tür.) Überrascht öffnet sie die Tür.

„Johnny Thunder? Dr. Kilroy? Was führt sie zu mir?“

Sie erzählten ihr von der Entdeckung des seidenem Tuches und der geplanten Reise. Wie erwartet war sie begeistert ihre Freunde zu begleiten.

„Diese Geschichte wird die Leser des Magazins brennend interessieren. Und sollten wir den großen Schatz entdecken habe ich die Story des Jahres.“

Bereits am nächsten Tag verstauten die drei Freunde ich Gepäck und die nötige Ausrüstung in einem Geländewagen, Johnny setzte sich ans Steuer, und schon waren sie auf dem Weg nach Venedig.

 

Zweites Kapitel: Venedig, wo alles begann.

In Venedig worden die drei Abenteurer ungeduldig von Dr. Giovanni erwartet.

„Unser letztes treffen liegt lange zurück, Dr. Kilroy. Ich nehme an das sind Miss Pippin Reed und der wagemutiger Abenteurer Johnny Thunder. Benvenuto.“ Begrüßte er die Freunde mit einem Lächeln.

Der Weg zu Marko Polos Haus war nicht weit. Mit einem bewunderndem Blick trat Dr. Kilroy durch die Tür des alten Herrenhauses. (Man hört wie er die Tür öffnet.) Johnny war überwältigt von der Pracht des Hauses.

„Beeindruckend, nicht wahr?“ Lass Dr. Kilroy die Gedanken seinem Freundes.

„Marko Polo bracht viele Dinge von seinem Reisen mit nachhause. Zahlreiche sind bis heute erhalten blieben. Ich hoffe wir finden hier einen Hinweis.“

„Hinweis?“ Fragte Dr. Giovanni.

„Sie haben richtig gehört. Ich such nach dem Tagebuch von Marko Polo. Das sollte mir bei der Untersuchung des Seidentuches dass sie mir geschickt habe behilflich sein.“

Sowohl Johnny als auch Miss Pippin fand das äußerst seltsam das Dr. Kilroy seinem Kollegen nicht die Wahrheit erzählte, aber er hatte sicherlich gute Gründe.

„Oh, sehr schön, lassen sie sich nicht aufhalten, sie finden mich im Hinterhof.“ Sagte Dr. Giovanni und lies die Freunde allein.

„Vertraue sie ihm nicht?“ Fragte Miss Pippin.

„Giovanni ist ein ehrgeiziger Mann und ich möchte so wenig Risiko wie möglich eingehen.“ Entgegnete Dr. Kilroy. „Aber nun an die Arbeit.“

Als erstes widmeten sie sich dem alten Büchern und Manuskripten die sich überall stapelten. Auch nach zwei Stunden zeigten Dr. Kilroy und Miss Reed keine Müdigkeit. Johnny bezweifelte jedoch langsam, dass sie beim Durchsuchen von Büchern auf die Lösung des Rätsels stoßen wurden. Also durchstreifte er das Haus bis er schließlich im Salon ankam. Dort wägte eine Landkarte, die auf Seide gemalt in einem Rahmen an der Wand hing, sofort Johnnys Interesse. Sie war klein, und eindeutig sehr alt. Links unten waren verblasste Schriftzeichen zu sehen. Doch weit mehr erregte der ungewöhnliche Rahmen mit kleinen Haken rund um seine Aufmerksamkeit. Es hatte den Anschein als seien sie dazu vorgesehen etwas daran zu befestigen. Er rief sich den Reim ins Gedächtnis zurück. „Doch einem Hinweis hinterlasse ich dem Abenteurer der weise erkennt, dass es mehr zu entdecken gibt in dieser Welt als einen Kontinent.“ „Natürlich! Mehr als einem Kontinent“ Dachte er laut. „Seine Einwohner, Meere, Täler und Berge, die verschiedenen Sprachen und Kulturen, das ist es! Dr. Kilroy! Miss Pippin! Kommen sie schnell her! Und bringen sie das Seidentuch mit!“

De Gerufenen eilten herbei und gaben Johnny das Stück Seide. Vorsichtig nahm er dem Rahmen von der Wand und legte ihn auf dem Tisch. Da erkannte Dr. Kilroy dass das Tuch die Fortsetzung der Karte war. Er befestigte das Stück Seide an den Harken des Rahmens und Fortführung des Reimes erschien vor ihren Augen.

Miss Pippin war begeistert. „Johnny Thunder, wie machen Sie das immer wieder? Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?“

„Ich habe einfach meine Augen offen gehalten.“ Sagte Johnny, als wäre es ein leichtes gewesen das Rätsel zu lösen.

„Und jetzt? Wo ist der Hinweis auf dem großen Schatz?“ Fragte Dr. Kilroy unzufrieden. Die beiden zusammengefügten Kartenzeilen zeigen Indien, und der rote Punkt markiert einem Ort im Süden des Landes, erklärte Johnny. „Sehen Sie sich das an Dr. Kilroy. Die chinesischen Schriftzeichen unten auf der Karte Sind jetzt klar lesbar. Können Sie sie übersetzen?“

Langsam zeichnete sich ab was für ein fantastisches Abenteuer den Freunden bevorstand.

„Aber natürlich, mein Freund. Hier steht geschrieben: „Sei gegrüßt Abenteurer, du hast den ersten Schritt zur Lösung meines großen Rätsels geschafft. Während der Jahre die ich in China verbrachte entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen mir und dem Kaiser Kublai Kahn. Zum Zeichen seiner Verbundenheit schenkte mir Kublai Kahn einen kostbaren goldenen Drachen. Leider war das Geschenk zu groß um es auf die weite Reise nach Venedig mitzunehmen. Und so beschloss ich es in einer geheimen Kammer im Palast des Kaisers zurückzulassen. Um diese Kammer zu öffnen benötigt man drei Schätze, die ich in Asien versteckt habe. Ich will sicher sein dass nur ein furchtloser mutiger Abenteurer den Schatz finden kann. Wenn du genügend Mut aufbringst, dann mach dich auf die Reise und suche den Stachel des Dschungels. Venedig im Jahre 1324, Marko Polo.“

„Ich denke wen das wahr ist, steht uns das größte Abenteuer aller Zeiten bevor.“ Sagte Johnny.

„Da gebe ich ihnen vollkommen Recht.“ Stimmte Dr. Kilroy zu. „ Ich habe schon vor langer Zeit von diesem geheimnisvollen Schatz gehört.“

„Auf Marko Polos Spuren durch Asien.“ Miss Pippin sah die Schlagzeile schon vor Augen. Mit ihrem neuen Fund im Gepäck verließen sie Marko Polos Haus ohne nur einen Gedanken an Dr. Giovanni zu verschwenden.

In einem dunklen Hof ganz in der Nähe von Marko Polos Haus polierte Lord Sam Sinister gerade sein Monokel. Aus dem Schatten sah er eine Person auf sich zukommen. (Man hört Fußtritten.)

„Das wurde aber auch Zeit. Ich habe schon mein Monokel schon mindestens zehn Mal poliert.“ Machte der Lord seine Unmut Luft. „Ich komme mit guten Nachrichten.“ Gab die Person zurück während sie langsam ins Licht trat. Es war Dr. Giovanni. Er hatte gelauscht und berichtete nun Sinister bis ins Detail was er von den drei Abenteurern aufgeschnappt hatte. Der Lord lächelte zufrieden. Der Schatz von Marko Polo wäre eine wertvolle Ergänzung für seine private Sammlung. Er entlohnte Dr. Giovanni für seine Dienste und fasste den Entschluss den drei Abenteurern hinterher zu reisen. Ab jetzt würde er sie wie einen Schatten begleiten den man nie loswird.

 

Drittes Kapitel: Geheimnisse des Dschungels

Die Reise von Venedig nach Indien dauerte endlos lange. So erreichten die Abenteurer erst nach Wochen den Rand eines Dschungels im Süden des Landes. Sie verbrachte einige Tage in der Stadt um sich an das feuchtheiße Klima zu gewöhnen und ihre Vorräte aufzufüllen. Schon am ersten Abend in der Stadt wurde Dr. Kilroy von dem Einheimischen vor den Gefahren des Dschungels gewarnt. Der sei gefährlich, genau wie der gestrenge Maharadscha der das Land beherrschte. Trotz dreierlei Warnungen setzten die drei ihre Reise en den Dschungel fort. Dabei hatten sie immer noch keine Vorstellung davon wonach sie eigentlich suchen sollten. Zwei Tage später beschlossen sie die Reise auf einem kleinen Dampfschiff fortzusetzen. Sie versteckten ihr Auto und packten die Ausrüstung um.

„Wenn nur diese Hitze nicht wäre.“ Stöhnte Miss Pippin. Aber schon bald kam sie auf andere Gedanken, denn je weiter sie den Fluss hinabfuhren umso schöner wurde die Landschaft. Miss Pippin nutzte jede Gelegenheit um exotische Bäume und bunt schillernde Vögel zu fotografieren. Doch dann machte sich Müdigkeit unter den Abenteurern breit. Sie beschlossen eine Pause einzulegen und befestigten das Boot an einem Baum. Plötzlich drangen von weit her Geräusche an ihren Ohren. Es hörte sich an als würde jemand verfolgt. Stimmen waren zu hören. Schnell versteckten sie sich hinter en dichten Pflanzen die hier überall wuchsen. Von ihrem Versteck aus konnten sie unbemerkt beobachten wie ein kleiner schmächtiger Junge von Indischen Wächter umringt wurde. Der Junge hatte einem Affen au seiner Schulter und schien sich sehr vor dem wilden Wächtern zu fürchten. Als Johnny sah wie der Junge behandelt wurde konnte er sich kaum zurückhalten. Er wollte schnurstracks aus seinem Versteck Springen und zur Hilfe eilen. Noch bevor er zum Sprung absetzte begann der Boden zu beben. Ein Elefant brach durch das Unterholz, auf ihm thronte der Maharadscha und zu ihrer Überraschung saß Lord Sinister an seiner Seite.

„Sinister ist uns schon auf den Fersen.“ Flüsterte Johnny äußerst zornig. „Wie hat er von unserer Expedition erfahren?“

„Giovanni!“ Stellte Dr. Kilroy fest. „Er muss uns belauscht haben.“

„Nun müssen wir uns auf alles gefasst machen. Offensichtlich ist Sinister mit dem Maharadscha befreundet. Aber hört.“

Der Maharadscha lehnte sich von dem Elefanten herab und sprach zu dem Jungen. „Nun Babloo, du Freund der Tiere, hast du Tygurahs Sonnenstein gefunden?“

„Nein, aber auch wenn ich fündig geworden wäre würde ich ihn nicht geben. Mein Dorf benötigt ihn dringender als ihr.“ Erwiderter der Junge mit Stolzem Blick, während sein Affe eine Grimasse zieht.

„Unverschämter Bengel! Sprich mich gefällig mit Maharadscha oder Sire an!“ Schrie der Herrscher. Er schien Lord Sinister an Bösartigkeit in nichts nachzustehen.

„Widmen wir uns wichtigeren Dingen, Maharadscha.“ Unterbrach ihn Lord Sinister. „Ich habe keine Zeit für solche Kleinigkeiten.“

„Habt Geduld, Lord Sinister. Ich muss hier erst eine Privatangelegenheit klären. Ich habe mich nur dazu entschlossen euch zu helfen weil ich an dem Schatz interessier bin, den ihr sucht. Ehm, eh, Ich meine an einem Teil des Schatzes.“ Sagte der Maharadscha, unfähig die Gier in seinen Augen zu verbergen. „Bringt mir diesem unverschämten Jungen und seinem dummen Affen!“

Jetzt hatte Johnny genug gehört, er war fest entschlossen dem Jungen zu helfen. Er kletterte auf einem Baum und band ein Seil an einem Ast des benachbarten Baumes. Im richtigen Moment schwang er sich von der Baumkrone herab und ergriff den Jungen mitsamt den Affen. Die Wachen waren vor Schreck erstarrt. Der Maharadscha und Lord Sinister sahen sich fassungslos um. Sinister konnte noch einen Blick auf Johnny erhaschen.

„Oh nein, das war Johnny Thunder. Er gehört zu den Unruhestiftern von denen ich euch erzählt habe. Haltet Ihn!“

Aber Johnny war zu schnell. Bevor die Wachen irgendetwas tun konnten war er zusammen mit dem Jungen im Dschungel verschwunden.

„Nun sind sie also hier. Das heißt wir müssen unseren Plan in die Tat umsetzen, Maharadscha.“

„Das werden wir, das werden wir.“ Sagte der Maharadscha grimmig.

Auf einer nahangelegenen Lichtung trafen die Freunde wieder zusammen.

„Vielen Dank für eure Hilfe, fremder Freund. Mein Name ist Babloo.“ Der junge kraulte den Affen der auf seiner Schulter herum sprang. „Pampa ist euch auch sehr dankbar.“

„Babloo, wieso wirst du freund der Tiere genannt?“ Fragte Dr. Kilroy.

„Nun, ich habe die Gabe mit Tieren sprechen zu können. So versuche ich sie vor Jägern und Menschen Wie den Maharadscha zu beschützen.“

„Du spricht zu den Tieren?“ Fragte Miss Pippin ungläubig.

„Ja Miss.“ Als Beweis sprach er zu seinem Affen der sofort auf den Boden sprang und Miss Pippin die Hand entgegengestreckte.

„Erstaunlich!“ Sagte Dr. Kilroy verblüfft. So etwas hatte er noch nie erlebt.

„Aber weshalb sind ihr hier? Ihr seht nicht aus wie Jäger oder Touristen.“

„Wir sind auf der such nach einem Schatz den ein europäischer Entdecker vor langer Zeit hier versteckt hat. Es ist von äußerster Wichtigkeit, dass wir diesem Schatz vor dem Maharadscha und Lord Sinister finden.“ Erklärte Johnny.

„Wo müsst ihr hin? Der Dschungel ist mein Zuhause, und ich kenne jedem Baum.“

„Wir suchen nach dem Stachel des Dschungels.“ Erklärte Dr. Kilroy mit hoffnungsloser Mine.

„Stachel des Dschungels? Meinen sie den Skorpion Palast?“

„Oh je.“

 

Viertes Kapitel: Ein geheimnisvoller Stein.

Der Tapfere Babloo erzählte den dreien dass es sich beim Skorpion Palast um den Palast des Maharadschas handelt. Er liegt bestens bewacht mitten im Dschungel.

„Das riecht geradezu nach Problemen.“ Erwiderte Dr. Kilroy.

„Ich könnte euch den Weg zeigen, aber ich bin selbst auf der Suche. Ich muss Tygurahs Sonnenstein finden bevor es zu spät ist.“

„Tygurahs Sonnenstein?“ Fragte Miss Pippin neugierig.

„Legende erzählen, dass der Sonnenstein für gutes Wetter sorgt und die Saat segnet. Wir hatten schon seit Jahren keine gute Ernte mehr, und unsere Vorräte sind aufgebraucht. Deshalb brauchen wir den Stein unbedingt.“ Sagte der junge Inder verzweifelt.

„Warum habt ihr euch nicht schon früher auf die Suche gemacht?“ Fragte Johnny.

„Man sagt, dass Tygurah den Edelstein im Auftrag der Götter so gut bewacht dass es keinem gelingt an ihm vorbeizukommen.“

„Wir können uns gegenseitig helfen.“ Schlug Johnny vor. „Dr. Kilroy und ich suchen nach dem Sonnenstein während du Miss Pippin zum Palast des Maharadschas begleitest.“

„Aber natürlich.“ Sagte Babloo. „Ich werde meine Freunde die Elefanten Giri und Chaiku um Hilfe bitten. Sie kennen den Dschungel wie ihre eigenen Westentasche.“ Und schon verschwand er im Dickicht.

Eine halbe Stunde später näherte sich zwei Elefanten, auf dem einen ritt Babloo.

„Das sind Giri und Chaiku. Sie werden uns durch den Dschungel tragen.“

Bevor irgendjemand etwas sagen konnte packte Giri Miss Pippin mit seinem Rüssel und setzte sie auf seinem Rücken, wären Chaiku Johnny Thunder und Dr. Kilroy hochhob.

„Beide Elefanten kennen den Weg zum Maharadscha Palast. Chaiku führt euch zuerst in die Gegend wo der Sonnenstein versteckt sein soll.“

„Hast du vielleicht noch einen Anhaltspunkt für uns?“ Fragte Dr. Kilroy.

„Laut der Legende ist Tygurah nicht mehr weit wenn aus dem tiefen der Erde ein Brüllen zu hören ist.“

„Großartig.“ Flüsterte Dr. Kilroy.

„Also gut, Chaiku, zeig uns den Weg.“ Gab Johnny das Zeichen zum Aufbruch.

Johnny Thunder und Dr. Kilroy ritten stundenlang durch den dicht bewachsenen indischen Dschungel, doch sie kamen nur langsam voran. Bald würde die Nacht herein brechen, deshalb schlugen sie ein Lager auf um am Nächsten Tag die Suche vorzusetzen.

„Uhm, Doktor, würden sie Feuerholz sammeln, bitte? Aber vorsichtig, gehen sie nicht zu weit weg, hier lauern viele Gefahren.“ Warnte Johnny seinen Freund.

Dr. Kilroy machte sich auf dem Weg. Es war schwer trockenes Holz zu finden, so lief er immer weiter in dem Dschungel hinein. Als er genug beisammen hatte und zurückgehen wollte stellte er fest ,dass er sich komplett verirrt hatte. Er suchte verzweifelt nach dem Weg den er gekommen war, ohne Erfolg. Da hörte er plötzlich ein leises Brüllen. Könnte das Tygurah sein? Sein Abenteuergeist, der ihn schon oft in Schwierigkeiten gebracht hatte, war geweckt und er ging dem Geräusch nach. Plötzlich hörte das Brüllen auf. Vorsichtig spähte er durch den Busch. Am Ende einer Stegbrücke stand ein altertümlicher indischer Altar, und darauf blinkte ein kleines gelbes Licht. Dr. Kilroy kletterte auf dem Steg, ging zum Altar und untersuchte das Licht mit seinem Vergrößerungsglas. Es war ein prächtiger Juwel, ein Edelstein. Sein Schliff war einfach wundervoll und der Stein strahlte hell. Das muss der Sonnenstein sein. Er nahm ihn hoch, und erstaunte über die Wärme, die der Stein ausstrahlte. Unvermittelt setzte das Brüllen wieder ein, noch lauter als vorher. Hinter dem Steg tauchte aus dem Nichts eine riesige Kreatur mit einem Tigerkopf auf und bäumte sich bedrohlich auf. Nichts wie weg, dachte Dr. Kilroy. Doch zu seinem Entsetzen begann der Steg unter seinen Füssen einzubrechen. Er sprang und landete hart auf dem Boden. Als er wieder auf sah war die Kreatur verschwunden. Doch das Brüllen war immer noch zu hören. So schnell er konnte rannte der Doktor darauf los. Nach etwa zehn Minuten prallte er mit Jemanden zusammen und fiel zu Boden. Er schlug die Hände vor sein Gesicht und ergab sich seinem Schicksal. Doch zu seinem Erstaunen hörte er eine vertraute Stimme.

„Doktor, sind sie in Ordnung? Ich habe sie gesucht.“

„Johnny, ich bin ja so froh Sie zu sehen. Mann, das hätte auch schiefgehen können.“

An diesem Abend fiel es Dr. Kilroy schwer einzuschlafen. Immer wieder hörte er Tygurahs Brüllen.

 

Fünftes Kapitel: Überraschung am Palast.

In der Zwischenzeit waren Miss Pippin und Babloo auf dem Weg zum Palast. Ihr Elefant Giri kannte sich im Dschungel bestens aus. Alles lief ohne Probleme, bis sie ein Motorengeräusch hörte das näher kam. Es war das Auto von Lord Sinister das direkt auf ihnen zugefahren Kam.

„Babloo, unter keinem Umständen dürfen wir ihm in die Hände fallen.“

Babloo flüsterte Giri etwas in sein großes Ohr. Der Elefant drehte sich um, und packte mit seinem starken Rüssel einen umgefallenen Baumstamm und schleuderte ihn mit großer Wucht auf die Piste, direkt vor dem Wagen von Lord Sinister. Da gab es für den Schurken kein Durchkommen mehr. Miss Pippin und Babloo setzten ihren Weg fort bis die Dämmerung begann. Nach dem Babloo auf einem Lagerplatz ihr Zelt aufgeschlagen hatte erkundigte sich Miss Pippin nach dem Maharadscha.

„Beherrscht er die ganze Gegend?“

„Ja, Miss. Er und seine königlichen wachen. Mein Dorf ist sehr arm, trotzdem müssen wir Getreide an ihm abgeben. Jetzt da wir selbst nichts mehr haben fordert er den Sonnenstein.“

Doch den letzten Satz hörte Miss Pippin schon nicht mehr. Starr vor Schreck flüsterte sie: „Hilfe, Babloo, hinter mir ist eine riesige Schlange. Scheuch sie weg.“

„Juti!“ Schimpfte der Junge. „Würdest du bitte die Dame in Ruhe lassen.“

Die Schlange hielt inne, schaute Babloo an, zischte und verschwand.

„Sie wollte dich nicht erschrecken. Sie war nur neugierig.“

Miss Pippin brachte noch immer kein Wort heraus. Das war genug Aufregung für einen Tag.

Am nächsten Morgen trafen sich die der Abenteurer 500 Meter vor dem Maharadscha Palast wieder. Babloo staunte nicht schlecht als er den sagenumwobenen Sonnenstein in den Händen Hielt.

„Ich… Ich kann es kaum fassen. Danke, vielen Dank.“

Johnny, Dr. Kilroy und Miss Pippin konnten es kaum erwarten das Geheimnis im Palast zu lüften. Dieser schien überraschenderweise verlassen zu sein. Keine Menschenseele war zu sehen.

„Vielleicht sind sie alle auf der Suche nach uns?“ Vermutete Dr. Kilroy.

„Vielleicht, aber wir sollten trotzdem vorsichtig sein. Babloo, bleib du erst einmal hier.“ Sagte Johnny, der ein ungutes Gefühl hatte.

Vorsichtig pirschten sie zum Eingang. Und Johnny sollte Recht behalten. Ehe sie sich umsahen waren die drei von Sinister, den Maharadscha und vier königlichen Wachen umzingelt.

„Wieder einmal habe ich dich überlistet, Johnny Thunder.“ Sagte Lord Sinister mit einem zufriedenen Grinsen. „Nachdem ich von Maharadscha erfuhr dass sein Wohnsitz Skorpion Palast genannt wird, war mir sofort klar dass ich hier an der richtigen Adresse bin.“

„Also habt ihr den Schatz?“ Erkundigte sich Johnny.

„Nein, noch nicht. Warum sollte ich die Arbeit selber machen, wenn du sie doch für mich erledigen kannst. Ihr seid meine Vorarbeiter, setzt euch sich den Gefahren aus, und löst alle Rätsel. Ich werde es sein der den ersten von Marko Polos Schätzen in Händen hält. Bringt sie in dem Palast.“

Der Maharadscha gab ein Zeichen und so wurden die Abenteurer zu einem Schrein gebracht auf dem die gigantische Statue eines Skorpions lag. Seine Scheren schien jeden der zu nahekommt ergreifen zu wollen.

„Unter den Scheren habe ich eine versteckte Truhe entdeckt. Ihr werdet sie herausholen.“

„Ich wusste gar nicht das Sie solch ein Feigling seid. Fürchtet ihr euch etwa vor einer alten Statue?“

„Solch ein Unsinn. Ich bin der größte Entdecker aller Zeiten.“

„Wahrhaftig, was habt ihr den vorzuweisen? Gar nichts. Habt ihr jemals einen Schatz selbst ausgegraben? Nein, ihr habt ihn doch immer nur von anderen gestohlen.“

Damit trieb er Sinister zur Weißglut.

„Ist das wahr?“ Fragte der Maharadscha und brachte Sinister noch mehr in Verlegenheit.

„Nein, das ist gelogen, und ich werde es beweisen.“ Der Lord ging auf dem Skorpion zu und begann die Schären aus einander zu schieben. Doch damit löste er einen uralten Mechanismus aus. Eine riesige Felskugel rollte von Schwanz des Skorpions herab auf Sinister zu. Von unsäglicher Angst beflügelt schaffte er es gerade noch der Kugel auszuweichen, bevor sie ein riesiges Loch in der Palastmauer riss.

Durch dieses Loch kam Babloo auf den Rücken von Giri in den Palast geritten, wehrend Chaiku mit der restlichen Elefantenherde vor dem Eingang wartete.

„Ergibt euch, Maharadscha!“ Rief Babloo mutig. „Eure Tyrannei hat ein Ende!“

Der Maharadscha war verloren. Gegen eine Elefantenherde konnte auch seine Wächter nichts ausrichten.

Die Drei Abenteurer waren vom Mut ihres jungen indischen Freundes begeistert. Aber den Schatz hatten sie noch immer nicht gefunden.

„Denken sie, er liegt in der Truhe?“ Fragte Miss Pippin.

Aber auch in der Truhe fanden sie nur einige Juwelen. Müde und verzweifelt setzten sie sich auf den Boden. Plötzlich bemerkte Dr. Kilroy einen Riss in der Decke, durch den helles Licht schien. „Eh…vielleicht… vielleicht werden wir auf den Dachboden fündig.“ Tatsächlich, sie entdeckte eine Falltür mit verrostetem Schloss. Nachdem sie es aufgebrochen hatten gelangten sie auf den Dachboden, und dort war es. Ein prächtiges goldenes Schutzschild. Auf seiner Rückseite war ein Stück Seide mit einem roten Punkt und chinesischen Schriftzeichen befestigt.

„Lasst uns das Stück Seide mit unserer Karte kombinieren.“ Schlug Miss Pippin vor.

Dr. Kilroy legte das Tuch behutsam neben die Karte. „Diese Karte führt uns zum Himalaya Gebirge. Genauer gesagt auf dem Mount Everest. Jetzt müssen wir nur noch die Schriftzeichen auf der Seide entziffern. Wartet… ich hab’s gleich… hier steht: „Den Zweiten Schatz versteckte ich an einem Ort höchster Erleuchtung.“ Ein weiteres Rätzel.“

Plötzlich hörten sie im Hintergrund ein vertrautes hämisches Lachen. Lord Sinister, er hatte sich im Trubel davon geschlichen, aber noch Zeit gehabt sie zu belauschen. Nun hieß es Schnell sein damit Lord Sinister nicht vor ihnen am nächsten Ziel war. Johnny, Dr. Kilroy und Miss Pippin verabschiedeten sich herzlich von Babloo. Der bedankte sich ein weiteres Mal für den wertvollen Sonnenstein, und blickte seinen neuen Freunden hinterher.

 

Sechstes Kapitel: Aufbruch zum Gipfel.

Monate Später erreichten die Abenteurer Tibet. Die seidene Karte wies eindeutig den Weg zum Mount Everest, dem höchsten Berg der Erde. In einem Kloster rüsteten sich die drei für die Expedition und wartete auf den Führer, der sie begleiten sollte. Immer wieder grübelten sie über Marko Polos Rätsel. „Den zweiten Schatz versteckte ich an einem Ort höchster Erleuchtung.“

„Jetzt haben wir es bis nach Tibet geschafft, stehen am Fuße des Mount Everest und sind immer noch meilenweit davon entfernt diesem Teil des Rätsels zu lösen.“ Sagte Miss Pippin, ungeduldig wie immer.

„Ein Ort höchster Erleuchtung? Möglicher weise dachte Marko Polo dabei an ein Kloster oder einen Tempel.“

„Ich glaube sie haben Recht, Dr. Kilroy. Könnte sich möglicherweise ein Andachtsort auf dem Weg zum Gipfel des Everest befinden.“

„Gut möglich. Im Gebirge sind Andacht Stätten keine Seltenheit.“

Am nächsten Morgen wurden sie von einem Mönch geweckt der ihnen den Führer vorstellte. „Das ist euer Sherpa. Sein Name ist Sangye Dorje.“

„Eh… Sangye Dorje, das bedeutet doch donnernder Löwe, nicht wahr?“

Dr. Kilroy sprach ein Bisschen tibetisch.

„Das stimmt. Sie überraschen und eherne mich.“ Antwortete der Sherpa.

„Sagen sie?“ Begann Johnny. „Kennen sie zufällig einen Andachtsort hoch oben auf dem Berg?“

„Ja, auf dem Weg liegen einige Kapellen. Und weiter oben im Gebirge befinden sich die Ruinen eines buddhistischen Tempels.“

„Können sie uns dahin führen?“ Fragte Johnny.

„Auf keinem Fall, sahib. Nicht zu dieser schneereichen Jahreszeit und nicht bei den Problemen die wir in der letzten Zeit mit dem Yeti hatten.“

„Yeti?“ Miss Pippins Augen begannen zu leuchten.

„Ja, wir haben vor kurzem seine 60 Zentimeter großen Fußabdrücke gesehen. Und das ist kein gutes Zeichen. Wer nämlich einmal dem Yeti ins Auge gesehen hat, der ist dem Untergang geweiht.“

„Mein geschätzter Sherpa, wir wissen ihre Warnung zu schätzen, aber wir müssen diesen Tempel unbedingt erreichen.“

„Sie sind ja genauso ungeduldig wie der Mann mit dem gläsernen Auge.“

„Ein Mann mit einem gläsernen Auge?“ Schrien alle drei gleichzeitig auf.

„Meinen sie Lord Sinister?“

„Sein Nähme ist mir nicht bekannt. Ich weiß nur dass er ein böser Mann ist. Er kam hierher mit seinem Flugzeug und stellte mir genau die gleichen Fragen wie sie.“

„Sangye, es ist von äußerste Wichtigkeit dass er den Tempel nicht vor uns erreicht. Wie sie sagen ist er ein böser Mann. Wir sind uns der Gefahren der Reise bewusst, aber wir versprechen dass wir sie nicht Stich lassen werden.“

Der Sherpa überlegte eine Weile und sah die drei Freunde an.

„Bei schwierigen Entscheidungen muss ein Sherpa sein Gefühl folgen. Ich bringe sie hin, weil ich Vertrauen zu ihnen habe. Aber es werden viele Gefahren auf uns lauern.“

Als alle bereit zum Aufbruch waren lud Johnny zwei schwere Kisten aus dem Wagen.

„Was machst du da, Johnny?“ Fragte Miss Pippin erstaunt.

„Sinister ist uns bereits ein gutes Stück voraus, jetzt müssen wir aufholen, und das ist der richtige Zeitpunkt um den Fesselballon einzusetzen.“

„Aber bei den starken Windböen in den Bergen schaffen wir es mit dem Ballon unmöglich bis zum Tempel.“ Wiedersprach der Sherpa. „Wir können ihn höchstens für einen Teil der Strecke benutzen.“

„Von mir aus, Hauptsache wir sparen etwas Zeit.“ Sagte Johnny entschlossen.

Sobald sie den Ballon aufgebaut hatten, hoben sie ab. Die Windböen machten sie von Anfang an zu schaffen. Doch dank eines Propellers gelang es Johnny den Fesselballon sicher zu lenken. Nach einigen Stunden, sie schwebten bereits hoch über dem Gebirgsmassiv, wies der Sherpa auf eine freie ebene Felsplatte hin.

„Wir sollten hier landen, den ab hier wird es unmöglich den Ballon zu lenken.“ Rief Sangye.

Alle waren bewusst das se Landung turbulent werden würde. Johnny warnte: „Vorsicht, Köpfe runter!“ Und schon schleifte der Ballonkorb einige Meter über den blanken Fels bevor er abrupt umkippte und liegen blieb.

„Ich sehe alle sind Wohlauf.“ Stellte Johnny beruhigt fest nachdem sie aus dem Korb geklettert waren.

Sangye schlug vor gleich das Nachtlager an dieser Stelle auf zu schlagen. Vor dem Einschlafen musste Miss Pippin noch ein Frage loswerden. „Glaubst du dass wir den Yeti sehen werden?“

„Ich hoffe nicht.“ Sagte Sangye. „Aber wir müssen sein Revier passieren. Alles ist möglich.“

 

Siebtes Kapitel: Ein geheimnisvoller Eis Altar.

Kurz nach Sonnenaufgang zogen sie weiter. Der Weg war steil, und tief verschneit. Plötzlich blieb Sangye stehen. „Oh je, Yeti Fußspuren. Wir müssen vorsichtig sein. Er könnte ganz nahe sein.“

Miss Pippin ergriff sofort die Gelegenheit und schoss ein Foto. Ein Foto von einer Yeti Spur war besser als nichts. Nach fünf Stunden erreichten sie ein Felsplateau. Etwas rechts von ihnen erblickte Miss Pippin einen kleinen Eis Altar. Fasziniert blieb sie stehen. Die Anderen hatten nicht gemerkt dass sie ihnen nicht gefolgt war. Miss Pippin wollte die anderen gerade wieder einholen als sie in den tibetischen Altar eine kleine Schublade entdeckte. Neugierig zog sie die Schublade auf. Ein dumpfes Grollen ertönt und im selben Moment öffnete sich ein Tor. Ungläubig sah Miss Pippin in die dahinter liegende Höhle. Ihr Blick fiel direkt auf den Yeti, der in einer Ecke lag und bedrohlich schnaufte. Wütend im Schlaf gestört worden zu sein setzte sich der Yeti in Bewegung. Miss Pippin stand zitternd im Schnee. Johnny Thunder schrie aus Vollem Hals: „Miss Pippin! Rennen sie!“ Da nahm diese unerwartet und instinktiv die einzige Waffe zur Hand die sie hatte, ihre Kamera. Sie drückte dreimal hinter einander auf den Auslöser. Das helle Blitzlicht versetzte dem Yeti einem ungeheuren Schrecken. Seine Augen waren so stark geblendet, dass er wie blind hin und her torkelte bis er mit dem Kopf an einem Felsen schlug und bewusstlos liegend blieb. Miss Pippin konnte es nicht fassen. Sie starrte immer noch wie benommen auf die Kamera als die anderen bei ihr ankamen.

„Wenigsten haben sie jetzt die Fotos die sie wollten, oder?“ Versuchte Johnny die Situation aufzulockern. „Können wir jetzt weitergehen?“

„Nein.“ Sagte Sangye. „Uns Gebirgsmenschen ist der Yeti Heilig. Ich muss ihn helfen.“

Der Yeti hatte zwar eine riesige Beule am Kopf, war doch nicht ernsthaft verletzt. Sie versorgten ihn mit einem Verband und zogen weiter so schnell ihre Füße sie tragen konnten. Wer weiß wie schnell der Schneeriese aus seiner Ohnmacht erwachen würde. Außerdem waren sie noch lange nicht am Ziel. Drei Tage ansträngender Fußmärsche später war der Tempel endlich in Sichtweite. Er stand auf den benachbarten Bergrücken, und der einzige Weg dorthin führte über eine Seilbrücke. Sie war alt und machte keinen sehr stabilen Eindruck.

„Wir… wollen doch nicht etwa über die Brücke gehen, oder?“ Miss Pippin gab sich mühe ihre Angst zu verbergen.

„Ich fürchte es gibt keinen anderen Weg. Sangye ist sich dessen ganz sicher.“

Sie begannen die Brücke zu überqueren, da passierte es. Ratsch riss eines der Seile. Das Gewicht der vier Bergsteiger war zu schwer.

„Oh je! Ich wusste das das keine gute Idee war.“ Miss Pipping konnte ihre Angst nicht mehr verbergen.

„Keine Sorge, ich bringe uns sicher hinüber.“ Sagte Johnny zuversichtlich. „Wir müssen einer nach dem anderen die Brücke überqueren. Dr. Kilroy beginnt, dann geht Miss Pippin, dann Sangye. Ich werde versuchen in der Mitte der Brücke die enden des Seils zusammen zu halten.“

Vorsichtig tastete sich einer nach dem anderen über den brüchigen Steg.

„Beeilung! Ich weiß nicht wie lange meine kraft noch ausreicht!“

Als Sangye die andere Seite fast erreicht hatte riss das nächste Seil.

„Johnny! Wen sie weitergehen wird die Brücke einstürzten. Was jetzt?“

„Bindet ein Seil um den Felsblock hinter euch und werft mir das andere Seilende zu! Schnell!“

Flink banden sie ihr dickstes Seil um den Felsen. Der Sherpa warf es mit einer geschickten Bewegung genau neben Johnnys Körper. Dieser griff danach als zwei Sekunden später die Brücke völlig einstürzte und er keinen Boden mehr unter den Füssen hatte schwang er am Seil auf einen Vorsprung unter dem Felsblock zu und landete dort recht unsanft. Die anderen zogen ihn gemeinsam hoch.

„Johnny Thunder, sie haben uns allem das Leben gerettet.“ Dr. Kilroy war erleichtert das sein Freund in Sicherheit war.

„Oh, auch ihr drei hat mir das Leben gerettet. Wir sind mal wieder quitt.“ Lachte Johnny.

 

Achtes Kapitel: Im verlassenen Tempel.

Wie erwartet war der Tempel verlassen, und das massive Eingangstor hatte offensichtlich schon seit Jahrzehnten niemand mehr geöffnet. Daher dauerte es eine Weile das verrostete Schloss aufzubrechen. Johnny ging als erster hinein und leuchtete mit einer Taschenlampe. Plötzlich hörte er ein zischen. Zwei Äxte sausten von der Decke herab, direkt auf ihn zu. Instinktiv ließ er sich zu Boden fallen. Die Äxte verfehlten ihn nur um wenige Zentimeter.

„Alles in Ordnung? Sind sie verletzt?“ Fragte Miss Pippin.

„Mir ist nichts passiert, aber mein Schnurbart hast fast dran glauben müssen.“ Typisch Johnny.

„Wartet Mal, was ist das für ein Leuchten da vorne?“ Rief Dr. Kilroy.

„Lasst uns nachsehen.“

Sie legten einige Stufen zurück und erblickten eine Statue die mit einem großen Rubin verziert war.

„Könnte das der Schatz sein? Ich sehe mir das mal genauer an.“

„Halt! Sie werden nirgends hingehen, Miss Pippin Reed.“

„Sinister! Wie seid ihr hier herein gekommen?“

„Nun, wenn sie es genau wissen wollen mit meinem Doppeldecker und den Rest des Wegs bin ich geklettert. Los! Ab in die Ecke da und rührt euch nicht von der Stelle. Gut das ihr schon alle Fallen für mich entschärft habt. Ich hole mir jetzt den Schatz.“

Während die anderen wiederwillig den weg räumten lief Sinister gierig auf die Statue zu. Als er den arm nach dem Edelstein ausstreckte löste er jedoch eine weitere falle aus. In hohen Bogen wurde er durch eine Luke aus dem Tempel katapultiert.

„Nicht schon wiederrrrrrrrrrrrrrrrrrr!“

„Für einen harmlosen Tempel ist dieses Bauwerk wirklich gut gesichert, fast zu gut wen sie mich fragen.“ Dr. Kilroy sprach aus was alle dachten.

„Ja, aber wir haben immer noch keine Spur von dem Schatz.“ Sagte Johnny während er den Edelstein aufhob, den Sinister hätte fallen lassen. „Vieleicht soll uns der Rubin auf ein falsche Fährte bringen, und der Schatz ist gar nicht hier. Hmm, ich schlage vor wir sehen uns außerhalb des Gebäudes um.“

Sie streiften um den Tempel herum, und Miss Pippin nutzte die Gelegenheit den Tempel und die Umgebung zu fotografieren. Schließlich entdeckte sie ein M, das in eine Felswand gemeißelt war. Alle vermuteten dass das M für Marko stehen könnte, Marko Polo. Johnny ging näher heran und entdeckte unter dem M ein Loch in der Wand.

„Seltsam, aber vielleicht auch nicht.“ Johnny beschloss seiner Intuition folgend den Rubin in das Loch zu stecken. Er hörte ein leises Klicken und plötzlich war allen klar dass sie gefunden hatten wonach sie suchten.

„Helft mir, wir müssen die Tür aufschieben.“

Gemeinsam gelang es ihnen die sie steinerne Tür beiseitezuschieben. Da lag es vor ihnen, ein goldenes Schwerdt, eingewickelt in ein Stück Seide. Endlich hatten sie den zweiten Schatz und das dritte Seidenstück für die Karte gefunden. Nachdem sie das Tuch an der mitgebrachte Karte gelegt hatten sahen sie, dass sich der letzte Schatz in China vor den Toren der Stadt Xi‘an befand. Diesmal lautete die Nachricht Marko Polos: „Den Letzten Schatz findest du dort wo du ihn am wenigsten vermutest.“ Nicht sehr aufschlussreich, aber immerhin war es das letzte Rätsel, dass sie zu lösen hatten.

 

Kapitel neun: Die Suche nach der Drachenfestung.

Unsere Abenteurer zogen nach Norden, ins Reich der Mitte. Ihr Ziel war Xi’an, eine der größten Städte von China. Nach einigen Tagen erreichten sie die berühmte chinesische Mauer. Die Dimensionen dieses größten Baudenkmals der Erde waren atemberaubend und die Reisenden überwältigt. Miss Pippin schoss ein Foto nach dem anderen und malte sich im Geist schon aus welchen Artikel sie für die Zeitung schreiben würde. Die Abenteurer fuhren weiter, und als die Gegend immer dichter besiedelt war wussten sie, dass die Stadt Xi’an nicht mehr weit sein konnte. Schließlich gelangten sie zu einer Stadtmauer hinter der die Straßen eng und verwinkelt waren. Überall wimmelte es vor Menschen. Am Straßenrand wurde fremdländische Speisen verkauft und es roch nach exotischen Gewürzen. In diesem Gewirr konnten sie mit dem Wagen unmöglich weiterkommen. Deshalb setzten sie ihren weg zu Fuß fort. Sie waren sich einig, dass der letzte Schatz in der Pagode des früheren Kaisers Kublai Kahn versteckt sein müsse. Nur wo die Pagode war wussten sie nicht. Nachdem dem sie stundenlang herum gelaufen waren stellten die drei fest dass sie sich völlig verirrt hatten. Plötzlich tippte jemand Miss Pippin auf die Schulter.

„Bitte helfen sie mir, ich brauche etwas zu essen für meine Familie. Mein Vater ist sehr krank.“ Die Bettlerin war ein wunderhübsches junges chinesisches Mädchen.

„Wie heißt du?“ Fragte Dr. Kilroy sanft.

„Jing Lee, Sir.“

„Und du brauchst etwas zu essen?“

„Ja, Sir. Mein Vater ist lungenkrank. Es ist wichtig das er bei Kräften bleibt.“

Sie gaben dem Mädchen etwas von ihrem Proviant und Miss Pippin reichte ihr ein Säckchen mit Heil Tee.

„Danke, wie kann ich ihnen nur danken?“

„Du kannst uns vielleicht weiterhelfen. Wir suchen die Pagode in der Kaiser Kublai Kahn gelebt hat.“

„Die Pagode wird von den Einheimischen Drachen Festung genannt. Kaiser Chang Wu, ein unbarmherziger Mandarin, kontrolliert von dort aus mit seiner Armee die ganze Stadt. Was wollen sie an so einem bösen Ort?“

„Wir müssen dorthin um zu verhindern, dass etwas sehr wertvolles in die falsche Hände gerät.“

„Der Kaiser ist ein korrupter Mann und hat viel Leid über mein Volk gebracht. Gern helfe ich euch.“

„Dann führe uns zur Pagode, Jing Lee.“ Sagte Johnny.

Sie liefen bis ans andere Ende der Stadt und kamen an einem See.

„Um zur Festung zu kommen müssen wir über den See.“ Erklärte Jing Lee.

Aus ihrem Versteck hinter Bäumen konnten sie ein gruppe chinesischen Wachmänner sehen und ein bekanntes Gesicht.

„Stellt euch vor, Sinister ist auch hier. Das bedeutet immerhin, dass wir auf der richtigen Spur sind.“ Stellte Johnny trocken fest.

Am Ufer des Sees lag ein kleines Boot in dem ein Chinese Fischernetze reparierte. Die Chinesin ging zu ihm und kam wenige Minuten später zurück.

„Wong ist ein alter Freund. Er wird uns helfen den Fluss zu überqueren.“

Sie stiegen in das Boot und verstecke sich zwischen Netzen und Behältern.

„Was sucht ihr eigentlich in der Pagode?“

„Wir suchen einen goldenen Drachen der einmal einem italienischen Reisenden gehört hat. Der war im dreizehnten Jahrhundert Abgesandter des Kublai Kahn.“ Erklärte Dr. Kilroy.

Eine halbe Stunde später setzte der Fischer Wong sie auf der Insel ab.

 

Zehntes Kapitel: Der magische Korridor.

Sie waren unbemerkt bis auf die Insel gekommen. Jetzt versteckten die vier sich hinter einem Gebüsch und überlegten wie sie weiter vorgehen sollten.

„Es wirkt alles ganz ruhig hier.“ Sagte Dr. Kilroy.

„Das dachten wir schon einmal. Ich bin sicher dass wir auch hier erwartet werden.“ Sagte Johnny.

Als sie sich der Festung näherten bemerkten sie zwei Wachen die vor dem Tor standen.

„Ich kümmere mich um die beiden.“ Sagte Johnny. „Ihr bleibt wo ihr seid.“

Jing erwiderte: „Ich komme mit. Als Tochter eines Kampfsport Lehrers könnte ich euch von nützen sein.“

Dass überzeugte Johnny. Er und Jing Lee schlichen sich seitlich an das Tor, stürzten sich auf die Wachen, und setzten sie außer Gefecht.

„Johnny?“ Erklang die Stimme von Dr. Kilroy.

„Doktor, ich hatte doch ausdrücklich gesagt sie sollten im Versteck bleiben.“ Während er sprach drehte sich Johnny um und musste feststellen dass Dr. Kilroy und Miss Pippin von einem Dutzend Soldaten gefangen genommen worden waren. Hinter ihnen stand Lord Sinister, der einem goldenen Helm bei sich hatte. Neben ihm ein Mann in einem prächtigen chinesischen Gewandt.

„Ich nehme an sie sind der Kaiser?“

„So ist es. Und ihr seid meine Gefangenen.“

Sie wurden in den Saal der streng bewachten Festung gebracht. Chang Wu saß stolz auf dem alten Thron des Kublai Kahn während Lord Sinister wie eine Klapperschlange um die Abenteurer herumschlich.

„Euer Abenteuer endet hier. Ich verlange die Schätze die ihr bisher gefunden habt.“

Wiederwillig übergab Johnny ihm das goldene Schild und das goldene Schwert.

„Welche wertvollen Ergänzungen für meine Privatsammlung. Der goldene Helm war nicht schwer zu finden. Er hing direkt über dem Thron des Kaisers.“

„Also ein Ort an dem niemand etwas außergewöhnliches erwartet hätte.“ Sagte Dr. Kilroy betrübt.

„Und seht hier. Als Chang Wu mit dem Helm auf dem Thron saß drückte die spitze auf einem geheimen Knopf. Der Eingang zur geheimen Kammer war offen.“

„Warum erzählt ihr uns das alles überhaupt?“ Fragte Dr. Kilroy entnervt.

„Weil ich euch beweisen will, dass ich der beste Schatzjäger der Welt bin.“

Chang Wu gab den Wachen ein Signal die Gefangenen in eine Zelle zu bringen. Jetzt musste Jing Lee handeln. Sie stieß einen lauten Pfiff aus. Sekunden später stürmten dutzende junger Chinesen durch den Eingang des Palastes. Jing hatte mit Wong abgemacht dass er zurückfahren und die Rebellen zusammentrommeln sollte um einen letzten Angriff auf den „Kaiser“ zu wagen. Ein Kampf entbrannte. Jing Lees Freunde waren alle ehemaligen Schüler ihres Vaters und wussten wie sie mit dem Wachen fertig werden konnten. Bald wurde der Kampf so heftig, dass sogar Miss Pippin Schläge austeilte und Dr. Kilroy Kinnharken. Lord Sinister aber nutzte das Getümmel, packte sich den goldenen Helm und die anderen Schätze, schlüpfte in die geheime Kammer und verschloss das Tor von innen. Chang Wu und seine Männern wurden von Jing Lee und den tapferen Rebellen besiegt.

„Ich sorge dafür dass keiner entkommt, lauft und findet den Schatz.“ Rief sie ihren Freunden zu.

Sie rannten auf den Thron zu, Irgendwo musste der versteckte Schalter sein. Dr. Kilroy entdeckte ihn dank seiner Lupe und das Tor öffnete sich erneut. Vor ihnen lag ein langer, düsterer Korridor, dessen Wänden mit unzähligen Spiegeln, alten Ahnenbildern und Trophäen behängt waren. Am Ende konnten sie Sinister erkennen. Er stand vor einer Truhe aus der es glitzerte und funkelte.

Miss Pippin Stutzte. „Eine einfache Schatztruhe? Das passt nicht zu Marko Polos Rätseln. Das muss ein Ablenkungsmanöver sein. Typisch das der gierige Lord auf Sowas reinfällt.“

„Sie haben Recht, Pippin. Wir müssen nach etwas anderem suchen.“ Meinte auch Johnny.

Vorsichtig und mit wachem Blick suchten sie die Wände ab.

„Seltsam.“ Dachte Dr. Kilroy als er vor einem Gemälde stand. „Johnny, dieses Bild macht mich stutzig.“

„Ich finde eher die etwas kleineren Bilder Rechts und Links davon eigenartig.“ Warf Miss Pippin ein.

Johnny trat einige Schritte zurück und da ging ihm ein Licht auf.

„Die drei Gemälde zusammen sehen aus wie ein orientalisches Tor. Ich wette dahinter verbirgt sich ein weiterer Gang.“

„Dann wollen wir mal sehen ob das steinerne Löwenmaul, das neben den Kunstwerken aus der Wand ragt, der Schüssel dazu ist.“ Grübelte Dr. Kilroy währen der seine Hand zögerlich in das Maul steckte.

„Weg da, sie Feigling!“ Sinister stand hinter ihnen und fuchtelte wie wild mit seiner Pistole herum. Als er seinem Arm tiefer und immer tiefer in das Löwenmaul schob spürte er eine Seilschlinge. Der Lord zog daran. Mit einem lauten Knarren öffnete sich das mittlere der drei Bilder wie eine Drehtür rund.

 

Elftes Kapitel: Ein Wächter aus Stein.

„Keine Bewegung!“ Kreischte Lord Sinister hysterisch als das Bild zur Seite schwenkte. Dahinter kam die imposante Statue eines chinesischen Kriegers, gerüstet mit Schwert und Schild, zum Vorschein.

„Der Schatz gehört mir, mir allein! Endlich, endlich bekomme ich was mir zusteht, ah!“ Und er machte sich daran einen langen Hebel neben der Skulptur herunterzudrücken.

„Erh, seif vorsichtig, Sinister, Marko Polo war ein raffinierter Mann. Ich an eurer stelle würde mit dem Hebel aufpassen.“

„In ihren Adern fließt kein adeliges Blut, kein Wunder dass sie Angst haben.“

Ein lauter Donner rollte durch den Raum. Aber statt einer Geheimtür die zu Schatz hätte führen können öffnete die Statue ihre kalten Augen, ein furchterregender Anblick.

„Wer wagt es den Wächter des Kublai Kahn in seiner Ruhe zu stören? Wer?“

Der Wächter machte einen Schritt und der Raum bebte als er seinen schweren Fuß aufsetzte. Der nächste Schritt. Sinister beschloss um sein Leben zu laufen. Er ließ alles fallen und rannte so schnell er konnte, ohne auch nur einen einzigen Edelstein mitgenommen zu haben. Der Wächter schwang seinem Krummsäbel und seine Stimme ertönte: „Du bist mit dem Fluch des Kublai Kahn belegt!“

Sobald Sinister verschwunden war da erstarrte die Statue wieder zu stein. Johnny, Miss Pippin und Dr. Kilroy konnten nicht fassen was geschehen war.

„Wir müssen den goldenen Drachen finden, und ich glaube nicht dass uns der hier dabei behilflich ist.“ Sagte Miss Pippin. „Irgendwelche Vorschläge?“

„Der gute Sinister hat uns netterweise die drei Schätze von Marko Polos Rätsel hiergelassen. Lasst uns den goldenen Helm, das goldene Schild und das goldene Schwert mit denen der Statue vertauschen.“ Schlug Johnny vor.

„Ist das nicht zu gefährlich?“ Fragte Dr. Kilroy und schloss kurz die Augen.

„Nach al den Abenteurern die wir durchgestanden haben können wir doch jetzt nicht einfach aufgeben. Ich bin darauf gekommen als ich den Wächter das Schwert schwingen sah. Die Gegenstände die wir mitgebracht haben entsprechen genau jenen die der Wächter trägt.“

„Ja, das muss die Lösung sein.“ Fiel Miss Pippin aufgeregt ins Wort.

Sie sahen einander kurz an, wie um ihren Entschluss zu bestätigen, legten einer nach dem anderen der Statue die Gegenstände an, und versammelten sich ehrfürchtig vor dem Hebel.

„Ich glaube der Moment der Wahrheit ist gekommen.“ Sagte Miss Pippin ehrfurchtsvoll.

Johnny drückte den Hebel. Das ohrenbetäubende Geräusch erklang wieder und zum zweiten Mal öffnete der Wächter die Augen. Einen Augenblick lang fürchtete Johnny dass er sich geirrt hatte. Diesmal ergriff der Wächter jedoch die zu Gold gewordenen Schlüssel an seinem Gürtel, überreichte sie Johnny und würde wieder zu Stein, dies Mal für immer.

(Tiefer Atemzug.) Was nun?“ Fragte Miss Pippin erleichtert.

„Freunde, wir haben zwei Schlüssel und nun seht euch die kleineren seitlichen Gemälde von hinten an. Beide haben ein Türschloss.“ Mit Stolz verkündete Dr. Kilroy seine Entdeckung.

Johnny übergab die beiden Schlüssel Miss Pippin und Dr. Kilroy und beide gingen auf die zwei geschlossenen Türen zu. Sie brauchten den Schlüssel nur in dem Schloss zu stecken, schon bewegten sich die kleinen Tore. Seltsamerweise führten sie nicht zurück in dem langen Korridor, was ja logisch gewesen wäre, sondern in einen runden, prächtigen Raum mit einer großen Kuppel. Und was stand in der Mitte des Raumes? Ein riesiger, prächtiger, goldener Drache. Er war absolut vollkommen, und so fantastisch gearbeitet dass er aussah als wäre er lebendig. Auf seinem Sockel befand sich eine Inschrift, die Dr. Kilroy sogleich übersetzte.

„Geschätzter Abenteurer, du hast einen weiten Weg zurückgelegt und Viele Gefahren getrotzt. Bring diesen prachtwollen goldenen Drachen nun an einen Ort an dem sich vielen Menschen sich daran erfreuen können und berichte von der Geschichte von dieses Schatzes von dem fremden Orten und den verschiedenen Kulturen. Die Menschen müssen verstehen, dass nur echte Freundschaft zählt. Marko Polo“

Alle waren ergriffen von der Schönheit des goldenen Drachen und Marko Polos Botschaft. Das Gefühl war so wunderbar, dass sie einige Minuten lang nur schweigend da standen. Sie konnten ihr Glück kaum fassen. Sie hatten ihr bislang größtes Abenteuer überstanden.

„Wir haben es geschafft, Johnny.“ Dr. Kilroy überlegte bereits an welchem Platz in Londoner Museum er den Drachen ausstellen sollte.

„Es ist noch nicht vorbei.“ Sagte Johnny ernst.

„Wieso?“ Fragten beiden überrascht.

„Wir müssen den goldenen Drachen noch zurück nach London bringen, und das ist ein Abenteuer für sich.“ Sagte er lächelnd.

Dr. Kilroy dachte darüber nach was Johnny gesagt hatte und fiel in Ohnmacht.

„Doktor, kommen sie zu sich. Doktor, wachen sie auf.“

Hinter ihnen begannen die Augen des Drachen zu leuchten, vielleicht war er ja doch lebendig?

 

Ende

 

Edited by Runamuck

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LEGO Orient Expedition: The search for the golden dragon.

First chapter: A mysterious silk cloth.

Our story starts on a sunny morning in June of 1925. In London, the day started just like any other for Dr. Kilroy. He left his house to walk to his job at the London Museum. Dr. Kilroy was nervous and had been so for days. As the expert on Chinese history, he had been tasked with examining a silk cloth. This specific piece of cloth was found in a chest, which had been buried in the garden of Marko Polo’s residence in Venice. Dr. Kilroy could barely wait to get his hands on this extraordinary find. In his office he opened his mail. (Paper crackling can be heard.) Among this he found the envelope with the silk cloth and a letter from Dr. Giovanni, a former colleague from the museum.

“Dear Dr. Kilroy, we found this piece of textile during our excavation. Unfortunately, we were not able to translate the writing. I have full trust in your expertise. Respectfully, Giovanni.”

Dr. Kilroy took his magnifying glass and gave the cloth a thorough examination immediately. He saw a red dot, which had seemingly been placed at random and in addition to that some ancient Chinese lettering. They were barely visible, let alone readable. Dr. Kilroy tried anyways. About an hour later he fell off his chair from sheer surprise.

“Incredible!”

In total confusion he reached for the telephone.

(You hear him using the rotary dial of the phone.)

“Johnny, this is Dr. Kilroy.” He stuttered while out of breath.

“My dear Dr. Kilroy, how are you doing?” Johnny answered, cool and relaxed as always.

“Johnny, I believe I have made a great discovery. Did I say great? I mean gigantic, simply enormous, legendary, extraordinary!”

“Calm down, doctor. Tell me what has happened.”

“I examined a silk cloth that belonged to Marko Polo. On it there is a red dot, which I don’t know the meaning of yet, as well as an inscription. I believe that it’s part of a poem: “On my search for the treasures of the Earth I experienced many adventures. But even during times of danger I kept going further. I bring the greatest secret on my last journey, but I will leave a clue for the adventurer who wisely acknowledges that there is more to discover in this world than just a continent.” The rest is impossible to read, but this verse definitely suggests of something that I had only thought of as a legend until now, the mysterious treasure of Marko Polo.”

“I must say that my curiosity had been piqued. What do you want to do? Venice is such a lovely place in the summer.” Johnny spelled it out for his friend.

“Does that mean you are coming along on this expedition? I knew I could rely on you, Johnny thunder. We should also inform Miss Pippin Reed. I’m convinced that to her, this will be the cover story of the World Magazine.”

“I believe that too. As far as I know she’s in London at the moment. Let’s meet up at her house.”

Two hours later they were knocking on the door of Miss Pippin’s stylish house. (Knocking can be heard.) Surprised, she opened the door.

“Johnny thunder? Dr. Kilroy? What have brought you to me?”

They told her of the discovery of the silk cloth and the planned journey. As expected she was ecstatic to join her friends.

“This story will be of great interest to the magazine’s readers. And if we find the great treasure I will have the story of the year.”

The three friends were already stuffing their luggage and the necessary equipment into an off-road vehicle the next morning. Johnny took his place behind the wheel and then they were on their way to Venice.

 

Second chapter: Venice, where it all started.

In Venice Dr. Giovanni was impatiently waiting for the tree adventurers.

“It has been quite a while since out last meeting, Dr. Kilroy. And assume that you are Miss Pippin Reed and the daring adventurer Johnny Thunder. Benvenuto.” He said, greeting the friends with a smile.

Marko Polo’s house was not far away. With an astonished look on his face, Dr. Kilroy stepped through the door of the old mansion. (A door can be heard opening.) Johnny was overwhelmed by the splendor of the house.

“Impressive, isn’t it?” Dr. Kilroy read the minds of his friends.

“Marko Polo brought lots of things home from his journeys. Countless have been preserved to this day. I hope we’ll be able to find a clue here.”

“Clue?” Dr. Giovanni asked.

“You heard correctly. I’m searching for the diary of Marko Polo. It should be of great help to me in my examination of the silk cloth that you sent me.”

Both Johnny as well as Miss Pippin thought it was very strange that Dr. Kilroy didn’t tell his colleague the truth, but he probably had a good reason.

“Oh, very well, don’t let me stop you, you’ll find it in the back yard.” Said Dr. Giovanny and left the friends alone.

“Do you not trust him?” Miss Pippin asked.

“Giovanni is an eager man, and I want to take as few risks as possible.” Dr. Kilroy countered. “But now let’s get to work.”

They examined the old books and manuscripts that were stacked up everywhere first. Even after two hours Dr. Kilroy and Miss Pippin weren’t showing any signs of exhaustion. Johnny though was starting to doubt that they would find the solution to the riddle by searching any of the books. So he searched the house until he eventually came to the salon. There, a map that had been painted on a piece of silk cloth and mounted in a frame and was hanging on the wall immediately caught his eye. It was quite small, and clearly very old. Faded writing could be seen in the lower left corner. But the unusual frame with hooks along the edges was a far bigger cause of interest. It gave the impression that something was meant to be attached to it. He recalled the poem in his mind. “But I will leave a clue for the adventurer who wisely acknowledges that there is more to discover in this world than just a continent.” “Of course! More than a continent.” He thought out loud. “Its inhabitants, oceans, valleys and mountains, the different languages and cultures, that must be it! Dr. Kilroy! Miss Pippin! Hurry up and come over here! And bring the silk cloth with you!”

The called hurried to Johnny and gave him the silk cloth. Carefully he took the frame from the wall and placed it on a table. Dr. Kilroy then recognized that the cloth was a continuation of the map. He attached the silk cloth to the kooks on the frame and the continuation of the map became clear before their eyes.

Miss Pippin was ecstatic. “Johnny Thunder, how do you keep doing it?” How did you get this idea?”

“I just kept my eyes open.” Johnny said as if it was a piece of cake to solve the riddle.

“And what now? Where is the clue to the great treasure?” Dr. Kilroy asked unsatisfied. The two maps together showed India, and the red dot showed a place in the south of the country, Johnny explained. “Thake a look at this, Dr. Kilroy. The Chinese writing at the bottom of the map is now clearly readable. Are you able to translate it?”

Slowly, it became clear what a fantastical adventure was in wait for the group of friends.

“But of course, my friend. The writing here says: “Welcome adventurer, you have taken the first step towards the solution of a great riddle. During the years that I spent in China a deep friendship developed between me and the emperor Kublai Kahn. As a sign of our great connection Kublai Kahn gave me a priceless golden dragon. Unfortunately the gift was too big to bring on my journey to Venice. And that is how I decided to leave it in a secret chamber in the emperor’s palace. To open the chamber you will need 3 treasures, which I have hidden across Asia. I want to be sure that it can only be found by a fearless, brave adventurer. If you can gather enough courage, then go out on the journey and find the treasure of the jungle. Venice, 1324, Marko Polo.”

“I think if that’s true we’ll be facing the greatest adventure of all time.” Johnny said.

“I think you are completely correct.” Dr. Kilroy agreed. “I heard about this mysterious treasure a long time ago.”

“On Marko Polo’s trail through Asia.” Miss pippin could already see the headline before her eyes.

With their new find packed among their luggage they left Marko Polo’s house without even wasting a single thought on Dr. Giovanni.

In a dark yard close to Marko Polo’s house Lord Sinister was polishing his monocle. He saw a person approaching in the shadows. (Footsteps can be heard.)

“It’s about time. I must have polished my monocle ten times already.” The lord let out his frustration. “I’m bearing good news.” The person answered as he slowly stepped into the light. It was Dr. Giovanni. He had been eavesdropping and now reported every last detail that he had picked up from the adventurers to Sinister. The Lord let out a satisfied laugh. The treasure of Marko Polo would be a great addition to his private collection. He paid Dr. Giovanni for his services and made the decision to follow the three adventurers. From now on he would follow them like a shadow which they would never be able to get rid of.

 

Third chapter: The secret of the Jungle.

The journey from Venice to India took an eternity. After traveling for weeks the adventurers arrived at the edge of a jungle in the south of the country. They spent some days in a town to get used to the warm and moist climate and refill their supplies. Dr. Kilroy was warned about the dangers of the jungle by the locals already on the first evening. The jungle was dangerous, just like the strict maharaja who ruled the country. Despite the three warnings they continued their journey into the jungle, although they didn’t even have any clear idea about what they were supposed to look for. Two days later they decided to continue their journey on a small steamer boat. They hid their car and moved their equipment to the boat.

“If it just wasn’t so hot.” Miss Pippin moaned. But soon she had other things to think about, because the further down the river they went the more beautiful the landscape became. Miss Pippin took every opportunity to photograph exotic trees and brightly feathered birds. But then exhaustion spread among the adventurers. They decided to take a break and tied the boat to a tree. Suddenly they heard noises coming from far away. It sounded like someone was being chased. Quickly they hid behind some of the dense vegetation that was growing everywhere. They were able to see a small scrawny boy being surrounded by Indian guards from their hiding place without being noticed. The boy had a monkey on his shoulder and seemed to be terrified of the wild guards. When Johnny saw how the boy was being treated he was barely able to contain himself. He immediately wanted to jump out of their hiding place and rush to help him. Before he was able to jump out, the ground started shaking. An elephant burst out through the underwood, on its back was the maharaja and to their surprise, Lord Sinister was sitting at his side.

“Sinister is already on our heels.” A very angry Johnny whispered. “How did he know about our expedition?”

“Giovanni!” Dr. Kilroy acknowledged. “He must have been eavesdropping on us.”

“Now we’ll have to be prepared for anything. Apparently Sinister has become friends with the Maharaja. But listen.”

The maharaja leaned down from the elephant and spoke to the boy. “Now, Babloo, friend of all animals, have you found Tygurah’s sunstone?”

“No, but even if I had found it, I wouldn’t hand it over to you. My village needs it more than you do.” The kid replied with a sense of pride, while the monkey was grimacing.

“Rude boy! You will address me as Maharaja or sir!” The rulers screamed. He was clearly up to the standards of Lord Sinister when it came to cruelties.

“Let’s focus on more important things, maharaja.” Lord Sinister interrupted. “I don’t have time for this kind of pettiness.”

“Be patient, Lord Sinister. I just have to take care of some private business here. I only agreed to help you because I’m also interested in the treasure that you are searching for. Ehm, eh, I mean a share of the treasure.” The maharaja said unable to hide the greed in his eyes. “Bring me the rude boy and his stupid monkey!”

Now Johnny had had enough, and was determined to help the boy. He climbed on a tree and tied a rope to a branch of a neighboring tree. At the right moment he swung down from the treetop and grabbed the boy with his monkey. The guards were paralyzed with fear. The maharaja and lord Sinister were utterly baffled. Sinister just managed to catch a glimpse of Johnny.

“Oh no, that was Johnny Thunder. He is part of the troublemakers I told you about. Stop him!”

But Johnny was too quick. Before the guards could do anything he and the boy had disappeared into the jungle.

“Now they are here too. That means that we will have to turn our plan into reality, maharaja.

“We will, we will.” The maharaja grumblingly said.

In a clearing not far from there the friends reunited.

“Thank you for your help, friendly stranger. My name is Babloo.” The boy petted the monkey that was crawling around on his shoulders. “Pampa is also very grateful.”

“Babloo, why are you called the friend of all animals?” Dr. Kilroy asked.

“Well, I have the gift of being able to speak to animals. That is how I tried protecting them from hunters and people like the maharaja.”

“You can speak with animals?” Miss Pippin asked doubtingly.

“Yes Miss.” To prove it he talked to his monkey which immediately jumped on the ground and wanted to shake hands with Miss Pippin.

“Incredible!” Dr. Kilroy said astonished. He had never seen anything like that.

“But why are you here? You don’t look like hunters or tourists.”

“We are searching for a treasure that a European explorer hid here a long time ago. It is of the upmost importance that we find this treasure before the maharaja and Lord Sinister.” Johnny explained.

“Where do you have to go? The jungle is my home, and I know every tree.”

“We are searching for the stinger of the jungle.” Dr. Kilroy explained hopefully.

“Stinger of the jungle? Do you mean the Scorpion Palace?”

“Oh my.”

Fourth chapter: A mysterious stone.

The brave Babloo told the three of them that by the Scorpion Palace, he meant the palace of the maharaja. It lies well-guarded in the middle of the jungle.

“This just stinks of trouble.” Dr. Kilroy replied.

“I could show you the way, but I’m looking for something myself. I have to find Tygurah’s sunstone before it’s too late.”

“Tygurah’s sunstone?” Miss Pippin curiously asked.

“The legend says that the sunstone will bring good weather and will bless the seed. We haven’t had a good harvest in years, and our storages are empty. Because of that we need the stone immediately.” The young Indian said desperately.

“Why haven’t you searched for it sooner?” Johnny asked.

“It is said that that Tygurah guards the stone in service of the gods so well that no one would be able to get past.”

“We can help one another.” Johnny suggested. “Dr. Kilroy and I will search for the sunstone while you escort Miss Pippin to the maharaja’s palace.”

“But of course.” Babloo said. “I will ask my elephant friends Giri and Chaiku for help. They know the jungle like the back of their hand.” And as soon as he had said that, he disappeared though the thicket.

Half an hour later two elephants approached. Babloo was riding on the back of one of them.

“This is Giri and this is Chaiku. They will carry us through the jungle.”

Before anyone could say anything Giri grabbed Miss Pippin with its trunk and put her on its back, while Chaiku lifted Johnny Thunder and Dr. Kilroy.

“Both elephants know the way to the maharaja’s palace. Chaiku will lead you to the area where the sunstone should be hidden first.”

“Do you have any clues for us?” Dr. Kilroy asked.

“According to the legend Tygurah will be close when a roar can be heard coming from the ground.”

“Great.” Dr. Kilroy whispered.

“Very well, Chaiku, show is the way.” Johnny gave the sign to set off.

Johnny thunder and Dr. Kilroy traveled though the dense growth of the Indian jungle for hours, but they only got ahead slowly. Night would soon fall, and because of that they set up camp to continue the search the next day.

“Uhm, doctor, would you gather some firewood, please? But be careful; don’t go too far away, there are many dangers in the area.” Johnny warned his friend.

Dr. Kilroy headed off. I was not easy to find dry wood, so he walked deeper and deeper into the jungle. When he finally had enough and wanted to head back, he realized that he was completely lost. He desperately searched for the way he had come, but without any luck. Suddenly he heard a quiet roar. Could that be Tygurah? His sense of adventure, which often had caused him to get in trouble, had been awakened and he followed the sound. Suddenly the roar stopped. Carefully he peaked through the bush. And at the end of a footbridge he saw an ancient Indian altar, and on it a little yellow light sparkled. Dr. Kilroy climbed up the bridge, walked over to the altar and examined the light with his magnifying glass. It was a beautiful jewel, a gemstone. Its cut was wonderfully and the stone shun brightly. That must be the sunstone. He picked it up, and was astonished by the heat that the stone was radiating. Unexpectedly, the roaring suddenly started again, even louder than before. Behind the path a huge creature with the head of a tiger suddenly appeared out of thin air and reared up in a frightening manner. Let’s get out of here, Dr. Kilroy thought. But to his horror the bridge started collapsing underneath his feet. He jumped and landed hard on the ground. When he looked up again the creature had disappeared. But the roar could still be heard. The doctor ran away as fast as he could. After about ten minutes he ran into someone and fell to the ground. He covered his face with his hands and surrendered to his destiny. But to his surprise he heard a familiar voice.

“Doctor, are you all right? I have been looking for you.”

“Johnny, I’m so happy to see you. Oh boy, that could have ended badly.”

On this night Dr. Kilroy had a hard time falling asleep. He kept hearing Tygurahs roar again and again.

 

Fifth chapter: Surprise at the palace.

Meanwhile Miss Pippin and Babloo were on their way to the palace. Their elephant Giri was quite familiar with the jungle. Everything went along without a hitch until they heard the sound on an engine that was coming closer. It was Lord Sinister’s car that was heading straight towards them.

“Babloo, we must avoid him getting his hands on us at all costs.”

Babloo whispered something into Giri’s huge ear. The elephant turned around, picked up a fallen tree trunk with its powerful trunk and hurled with great force onto the road right in front of Lord Sinister’s car. Miss Pippin and Babloo kept on going until darkness started falling. After Babloo had set up their tent at their campsite Miss Pippin started questioning him about the maharaja.

“Does he rule are of this area?”

“Yes, Miss. Him and his royal guards. My village is very poor, and yet we still have to give grain to him. Now that we don’t have anything anymore, he is demanding the sunstone.”

But Miss Pippin didn’t hear the last sentence. Paralysed with fear she whispered: “Help, Babloo, there is a huge snake right behind me. Scare it away.”

“Juti!” The boy yelled. “Would you please leave the lady alone?”

The snake stopped, looked at Babloo, hissed and disappeared.

“She didn’t want to scare you. She was just curious.”

Miss Pippin was still not able to get any words out. That was enough excitement for one day.

The next morning the adventurers met up again 500 meters away from the palace of the maharaja. Babloo was amazed when he held the legendary sunstone in his hands.

“I… I can barely believe it. Thank you, thank you so much.”

Johnny, Dr. Kilroy and Miss Pippin could barely wait to figure out the mystery of the palace. Surprisingly the palace seemed to have been abandoned. Not a single person could be seen.

“Maybe they are all out searching for us?” Guessed Dr. Kilroy.

“Maybe, but we should still be careful. Babloo, you better stay behind for now.” Johnny said, he had a feeling in his gut.

They snuck up to the entrance carefully. And it would turn out that Johnny’s gut was right. Before they were able to look around, the three adventurers were surrounded by Lord Sinister, the maharaja and his royal guards.

“Once more I have outsmarted you, Johnny Thunder.” Lord Sinister said with a satisfied grin on his face. “As soon as I was told by the maharaja that his residence was called the scorpion palace I immediately knew I was in the right place.”

“So you have the treasure?” Johnny Thunder probed.

“No, not yet. Why would I do the work on my own if you could do it for me? You will be my forward scout, you will be exposed to the dangers and solve all the riddles. I will be the one who will be holding the first of the treasures that Marko Polo hid. Bring them into the palace.”

The maharaja gave a sign and so the adventurers were brought to a shrine that had a gigantic statue of a scorpion lying on top of it. Its claws looked as if they would attack anyone who would get too close.

“I discovered a hidden chest underneath the claws. You will get it out.”

“I had no idea that you were such a coward. Are you afraid of an old statue?”

“Nonsense. I’m the greatest adventurer of all time.”

“Truly? What do you have to show off? Nothing. Have you ever excavated a treasure on your own? No, you have always just stolen it from others.”

This caused Sinister to boil over with rage.

“Is that true?” The maharaja asked and embarrassed Sinister even further.

“No, it’s all lies, and I will prove it.” The lord walked up to the scorpion and started pushing the claws apart. But with that he released an ancient mechanism. A gigantic stone ball rolled down from the scorpion’s tail towards Sinister. Moving super quickly, as only fear could make you do, he managed to avoid the ball, just before it tore a huge hole through the wall of the palace.

Through this hole Babloo rode into the place on the back of Giri while Chaiku waited with the rest of the elephant heard outside the entrance.

“Surrender, maharaja!” Babloo cried out courageously. “Your tyranny has come to an end.”

The maharaja had lost. Even his guards couldn’t do anything against an entire heard of elephants.

The three adventures were thrilled with the courage of their young Indian friend. But they still hadn’t found the treasure.

“Do you think that it’s in the chest?” Miss Pippin asked.

But even in the chest they only found a few jewels. Tired and desperate they sat down on the floor. Suddenly Dr. Kilroy noticed a crack in the ceiling where a bright light was shining through. “Eh… maybe… maybe we’ll find something in the attic.” Incredibly, they discovered a trapdoor with a rusty lock. After they had broken the lock they had access to the attic, and there it was. A beautiful golden shield. On the back of it there was attached a piece of silk with a red dot and Chinese writing.

“Let’s combine the piece of silk with our map.” Miss Pippin suggested.

Dr. Kilroy placed the cloth next to their map carefully. “This map leads to the Himalaya mountains. More precisely it leads up Mount Everest. Now we just have to translate the writing on the piece of silk. Wait… just a moment… here it is: “I hid the second treasure in a place of the highest enlightenment.” Another riddle.”

Suddenly they heard a familiar mean laugh in the background. Lord Sinister had managed to sneak away in all the chaos, but he still had time to eavesdrop on them. Now they had to be fast so Lord Sinister wouldn’t get to the next goal before they could. Johnny, Dr. Kilroy and Miss Pippin said a heartfelt goodbye to Babloo. He thanked them again for the priceless sunstone, and looked after his new friends.

 

Sixth chapter: Race to the peak.

Months later the adventurers arrived in Tibet. The silk map definitely showed the way to Mount Everest, the tallest mountain in the world. In a monastery they prepared for their expedition and waited for a guide, who was supposed to hurry up. Again and again they thought about Marko Polo’s riddle: “I hid the second treasure in a place of the highest enlightenment.”

“Now we have made it to Tibet, we are standing at the foot of Mount Everest, yet we are still miles away from solving this part of the riddle.” Miss Pippin said, impatient as ever.

“A place of the highest enlightenment? Maybe Marko Polo meant a monastery or a temple by that.”

“I believe you are right, Dr. Kilroy. Maybe it could be a place of worship on the way to the peak of Mount Everest.”

“Very likely. Places of worship are not a rare sight in the mountains.”

The next morning they were woken up by a monk who introduced them to the guide. “This is your Sherpa. His name is Sangye Dorje.”

“Eh… Sangye Dorje, I believe that means thundering lion, am I right?”

Dr. Kilroy spoke a bit of Tibetan.

“You are right. You are surprising and honouring me.” The Sherpa answered.

“Tell me…” Johnny Thunder started. “Do you know a place of worship high up on the mountain?”

“Yes, there are some chapels on the road. And further up the mountain there are the ruins of a Buddhist temple.”

“Could you lead us there?” Johnny asked.

“Absolutely not, sahib. Not during this snowy time of the year and not with the problems that we have had with the yeti lately.”

“Yeti?” Miss Pippin’s eyes started glowing.

“Yes, not long ago we saw 60 cm long footprints. And that is not a good sign. Whoever has been eye to eye with the yeti will be doomed.”

“My valued Sherpa, we appreciate your warning, but we absolutely have to get to that temple.”

“You are just as impatient as the man with the glass eye.”

“A man with a glass eye?” All three yelled at the same time.

“Do you mean Lord Sinister?”

“His name is not known to me. I just know that he is an evil man. He came here with his airplane and asked me exactly the same questions.”

“Sangye, it is of the upmost importance that he must not reach the temple before we do. As you said, he is an evil man. We are aware of the dangers of the journey, but we promise that we won’t let you down.”

The Sherpa thought for a while and then looked at the three friends.

“A Sherpa has to follow his feelings when it comes to tough decisions like this. I will bring you there, because I trust you. But there will be a lot of dangers waiting for us.”

As everyone was ready to set off Johnny unloaded two heavy boxes from the car.

“What are you doing, Johnny?” Miss Pippin asked astonished.

“Sinister is already a good distance ahead of us, now we have to catch up, and this is the right time to use the hot air balloon.”

“But with the strong mountain winds we will never be able to get to the temple.” The Sherpa protested. “We can at best use it for a part of the trip.”

“If you say so, as long as we make up some time.” Johnny said determined.

As soon as they had unpacked the balloon they took off. The winds caused them problems right from the start. But thanks to a motorized propeller Johnny was able to steer the hot air balloon. After a few hours, as they were already hovering far above the mountain rocks, the Sherpa pointed towards a flat level stone plate.

“We should land here, any further up and it would be impossible to steer the balloon.” Sangye yelled.

Everyone was aware that the landing would be turbulent. Johnny warned: “Watch out, heads down!” and soon the balloon basket was scraping along the bare rock for a few meters before it abruptly turned over and stopped.

“I see everyone is okay.” Johnny calmingly acknowledged after everyone climbed out of the basket.

Sangye suggested to immediately setup the night camp in this spot. Before they went to sleep Miss Pippin had to let go of one question. “Do you think we will see the yeti?”

“I hope not.” Sangye said. “But we have to go through its territory. Anything is possible.”

 

Seventh chapter: A mysterious ice altar.

Just after dawn they moved on. The road was steep, and the edges were sharply cut. Suddenly Sangye stopped. “Oh my, yeti footprints. I must be careful. It could be very close.”

Miss Pippin immediately seized the opportunity and took a picture. A picture of a yeti footprint was better than nothing. After five hours they reached a cliff plateau. Miss Pippin spotted a small ice altar somewhat to the right of the plateau. She paused with fascination. The other ones had not noticed that she hadn’t been following them. Miss Pippin was just about to catch up to the others when she discovered a small drawer in the altar. Curiously she opened the drawer. A muffled roar could be heard and at a gate opened. Stunned Miss Pippin looked into the cave behind it. Her eyes fell directly onto the yeti, which lay in a corner and snorted frighteningly. Angry at having been interrupted in its sleep the yeti set itself into motion. Miss Pippin stood in the snow while she shivered. Johnny Thunder screamed with all the air in his lungs: “Miss Pippin! Run away!” Then she unexpectedly and instinctively took up the only weapon that she had at hand, her camera. She pushed the trigger three times after another. The bright camera flash frightened the yeti immensely. Its eye were blinded so badly that it stumbled around until it hit its head against a rock and passed out on the ground. Miss Pippin could barely believe it. She was still staring at the camera when the others got to her.

“At least you now have the photos that you wanted, right?” Johnny tried to relieve the tension a bit. “Could we keep on going now?”

“No.” Sangye said. “To us mountain people the yeti is sacred. We have to help it.”

The yeti had a huge bump on its head, but it was not seriously injured. They put a bandage on its head and moved on as fast as their feet would let them. Who could know when the snow giant would awaken from its unconsciousness? And they were still far away from the goal. After three days of gruelling foot marches the temple was finally within sight. It was standing on the neighbouring mountain top, and the only way over was across a rope bridge. It was old and didn’t make a very safe impression.

“We… don’t want to go over the bridge, do we?” Miss Pippin tried her best to hide her fear.

“I fear there is no other way. Sangye is absolutely certain of that.”

They started crossing the bridge, then it happened. Rip, one of the ropes tore. The weight of the four mountain climbers was too much.

“Oh my! I knew this wasn’t a good idea.” Miss Pippin was unable to hide her fear any longer.

“Don’t worry, I’ll get us over.” Johnny said confidently. “We have to walk across it one after the other. Dr. Kilroy goes first, then Miss Pippin, then Sangye. I will stay in the middle of the bridge and try to keep the ends of the rope together.”

Carefully one after the other crossed the fragile path.

“Hurry up! I don’t know how much longer I can hold this together!”

As Sangye had almost reached the other side the next rope tore.

“Johnny! If you go any further the bridge will collapse. What now?”

“Tie a rope around the bolder behind you and throw the other end of the rope to me! Hurry!”

Quickly they tied their thickest rope around the boulder. The Sherpa threw the rope skilfully right next to Johnny’s body. He reached out for it, and two seconds later the entire bridge collapsed. As he had no more ground under his feet he swung towards a small cliff underneath the boulder and landed rather uncomfortably. The other pulled him up together.

“Johnny Thunder, you saved all our lives.” Dr. Kilroy was relieved that his friend was safe.

“Oh, you three saved my life too. So I would say that we’re even.” Johnny laughed.

 

Eighth chapter: Inside the abandoned temple.

As expected the temple was abandoned, and the massive entrance doors had clearly not been opened by anyone for decades. Because of that it took a while to pick the rusty lock. Johnny went in first and lit up his path with his flashlight. Suddenly he heard a hiss. Two axes swung down from the ceiling, they were coming straight at him. Instinctively he dropped to the ground. The axes just barely missed him by a few centimetres.

“Are you alright? Are you injured?” Miss Pippin asked.

“I’m fine, but my moustache almost bought it.” Typical Johnny Thunder bravado.

“Wait a minute, what is that light over there?” Dr. Kilroy yelled.

“Let’s take a look.”

They went up a few steps and laid their eyes on a statue that was decorated with a large ruby.

“Could that be the treasure? I’ll take a closer look at it.”

“Stop! You won’t go anywhere, Miss Pippin Reed.”

“Sinister! How did you get here?”

“Well, if you absolutely want to know I used my biplane and then climbed the rest of the way. Get to it! Go over to the corner over there and don’t make a move. It’s good that you have already disarmed all the traps for me. Now I’ll get the treasure.”

While the others reluctantly moved out of the way, Sinister greedily ran towards the statue. As he reached out to grab the jewel he triggered another trap. he was thrown out of the temple in a high arch through a hatch .

“Not agaiiiiiiiiiiiiiiiiin!”

“For being a harmless temple this building sure is well secured, almost too well secured if you ask me.” Dr. Kilroy said what everyone was thinking.

“Yes, but we still don’t have any traces of the treasure.” Johnny said while he picked up the jewel which Sinister had dropped. “Maybe the ruby was supposed to lead us on a false track, and the treasure is not here at all. Hmm, I suggest that we should search the outside of the building.”

They swept around the temple, and Miss Pippin used the opportunity to take photos of the temple and its surroundings. Eventually they discovered an M, which had been chiselled into a cliff wall. Everyone suspected that the M could stand for Marko, Marko Polo. Johnny stepped in closer and discovered a hole in the wall underneath the M.

“Strange, but then again maybe not.” Johnny decided to follow his intuition of putting the ruby into the hole. He heard a quiet click and suddenly it was clear to all of them that they had found what they had been searching for.

“Help me; we have to push open the door.”

Together they succeeded in pushing the stone door aside. There it lay before them, a golden sword, wrapped in a piece of silk. Finally they had found the second treasure and the third piece of silk for the map. After they had placed the cloth next to the map they had brought along, they saw that the final treasure was located in China, in front of the gates of the city of Xi’an. This time the message from Marko Polo was: “You will find the final treasure where you expect it the least.” Not very helpful, but at least it was the final riddle that they had to solve.

 

Chapter nine: The search for the Dragon Fortress.

Our adventures travelled to the north, into the middle kingdom. Their goal was Xi’an, one of the biggest cities of China. After a few days they reached the famous Great Wall of China. The dimensions of this, one of the greatest monuments of the earth, was breath-taking and left the travellers overwhelmed. Miss Pippin took one photo after another and was already picturing what kind of article she was going to write for the newspaper in her mind. The adventurers kept on driving, and as the surrounding settlements got more numerous they knew that the city of Xi’an couldn’t be far away any more. Eventually they got to the city wall which hid city’s narrow and angled streets lay behind. There were people everywhere. Foreign dishes were being sold at the edges of the street and the smells of exotic spices were in the air. They were unable to go any further with the car in this chaos. As such they continued their way on foot. They agreed that the last treasure had to be hidden in the pagoda of the former emperor Kublai Kahn. However, they didn’t know where the pagoda was. After they had been walking around for hours, the three had to admit that they were completely lost. Suddenly someone poked Miss Pippin on the shoulder.

“Please help me, I need something to eat for my family. My father is very ill.” The beggar was a stunningly beautiful young Chinese girl.

“What is your name?” Dr. Kilroy asked softly.

“Jing Lee, sir.”

“And you need something to eat?”

“Yes, sir. My father has sick lungs. It is important that he must regain his strength.”

They gave the girl some of their food and Miss Pippin gave her a little bag with healing tea.

“Thank you, how will I be able to repay you?”

“Maybe you can help us find something. We are looking for the pagoda where the former emperor Kublai Kahn lived.”

“The pagoda is called the Dragon Fortress by the locals. Emperor Chang Wu, a merciless mandarin, controls the entire city from there with his army. What do you want to do in such an evil place?”

“We have to go there because we want to prevent that something very valuable falls into the false hands.”

“The emperor is a corrupt man and he has brought a lot of suffering to my people. I will be happy to help you.”

“Then show us the way to the pagoda, Jing Lee.” Johnny Thunder said.

They walked to the other end of the city and arrived at a lake.

“To get to the fortress we have to cross the lake.” Jing Lee explained.

From their hiding place behind the trees they could see a group of Chinese guards and a familiar face.

“Imagine that, Lord Sinister is here too. At least that means that we are on the right track.” Johnny dryly acknowledged.

There was a little boat at the shore of the lake, where a Chinese man was repairing some fishing nets. The Chinese girl went over to him and came back a few minutes later.

“Wong is an old friend. He will help us to get over the lake.”

They got into the boat and hid between the nets and the containers.

“What are you searching for in the pagoda?”

“We are looking for a golden dragon that once belonged to an Italian explorer. He was an ambassador for Kublai Kahn in thirteenth century.” Dr. Kilroy explained.

Half an hour later Wong the fisher let them off on the island.

 

Tenth chapter: The magical corridor.

They had gotten onto the island without getting noticed. Now the four of them were hiding behind some shrubs and thinking about how they should proceed.

“This place seems pretty quiet.” Dr. Kilroy said.

“We already thought that once. I’m sure we are being expected here too.” Johnny said.

As they got closer to the fortress they noticed two guards standing in front of the gate.

“I’ll take care of those two.” Johnny said. “You’ll stay where you are.”

Jing countered: “I’ll come along. Since I’m the daughter of a martial arts teacher I might be of some use.”

That convinced Johnny. He and Jing Lee snuck up to the side of the gate, tackled the guards, and took them out.

“Johnny?” the voice of Dr. Kilroy sounded.

“Doctor, I said that you were supposed to stay hidden.” While he talked Johnny turned around and noticed that Dr. Kilroy and Miss Pippin had been captured by a dozen soldiers. Behind them stood Lord Sinister, who was carrying a golden helmet. Next to him stood a man in some pompous Chinese robes.

“I assume you are the emperor?”

“That’s true. And you are my prisoners.”

They were brought into the hall of the heavily guarded fortress. Chang Wu sat proudly on the old throne that once belonged to Kublai Kahn while Lord Sinister was circling around the adventurers like a rattlesnake.

“Your adventure ends here. I demand that you hand over the treasures that you have found so far.”

Reluctantly Johnny gave him the golden shield and the golden sword.

“What a valuable addition for my private collection. It wasn’t hard to find the golden helmet. It was hanging directly above the throne of the emperor.”

“So in a place where no one would expect anything unusual.” Dr. Kilroy said sadly.

“And look at this. As Chang Wu sat on the throne while wearing the helmet a spike on it pushed on a hidden button. The entrance to the secret chamber was opened.”

“Why are you even telling us all of this?” Dr. Kilroy asked nervously.

“Because I want to prove to you, that I’m the greatest treasure hunter in the world.”

Chang Wu gave the guards a signal to bring the prisoners to a cell in the dungeon. Now Jing Lee had to act. She whistled loudly. A few seconds later dozens of young Chinese people stormed though the entrance of the palace. Jing had told Wong to sail back and gather the rebels to make a last daring attack on the “emperor”. A great fight started. Jing Lee’s friends were all former students of her father and they knew how they had to deal with the guards. Soon the battle got so heated that even Miss Pippin was hitting people and Dr. Kilroy was socking people in the jaw. But Lord Sinister used the chaos; he grabbed the golden helmet and the other treasures, and snuck into the secret chamber and locked the door from the inside. Chang Wu and his men were defeated by Jing Lee and the brave rebels.

“I will make sure that no one escapes. Run and find the treasure.” She yelled to her friends.

They ran towards the throne, the hidden switch had to be somewhere. Dr. Kilroy discovered it thanks to his magnifying glass and the door opened once more. Ahead of them there was a long dark corridor, which walls were covered with numerous mirrors, old pictures of ancestors and trophies. But at the end of it they were able to spot Sinister. He was standing in front of a chest full of glittering and sparkling things.

Miss Pippin was confused. “A simple treasure chest? That doesn’t fit with Marko Polo’s riddles. That must be a distraction. Typical that the greedy Lord would fall for such a trick.”

“You are right, Miss Pippin. I have to search for something else.” Johnny thought as well.

Carefully and with eager eyes they searched the walls.

“Strange.” Dr. Kilroy thought out loud as he stood in front of a painting. “Johnny, this picture caught my eye.”

“I’m more curious about the smaller pictures on the right and left of it.” Miss pippin entered the discussion.

Johnny took a few steps back and then he had an idea.

“The tree pictures together look like an oriental gate. I’m sure there must be another corridor hidden behind them.”

“Then we’ll have to see if the stone lion maw next to the pictures would be the key to opening it.” Dr. Kilroy grumbled while he hesitantly put his hand into the maw.

“Out of my way, you coward!” Sinister stood behind them and was waving a pistol around like crazy. As he pushed his hand ever deeper and deeper into the lion’s maw he felt a rope loop. The Lord pulled the rope. With a loud creak the middle picture opened like a spinning door.

 

Eleventh chapter: A guardian of stone.

“Don’t move!” Lord Sinister screeched hysterically as the picture swung to the side. Behind it an imposing statue of a Chinese warrior equipped with sword and shield was revealed.

“The treasure belongs to me and me alone! Finally, finally I will get what I deserve, ah!” And he started pushing down the long lever next to the statue.

“Erh, be careful, Sinister, Marko Polo was a calculating man. If I were in your place I would be careful with that lever.”

“There is no noble blood flowing in your veins, no wonder that you are so afraid.”

A loud thunder rolled through the room. But instead of opening a secret door that would lead to the treasure the statue opened its cold eyes, a terrifying sight.

“Who dares to disturb the peace of Kublai Kahn’s guardian? Who?”

The guardian took a step and the entire room shook as he put down his heavy foot. Then the next step. Sinister decided to run for his life. He dropped everything in his hands and ran away as fast as he could, he didn’t even take a single gemstone with him. The guardian swung its scimitar and its voice rung: “You have been struck by the curse of Kublai Kahn!”

As soon as Sinister had disappeared the statue turned back into stone again. Johnny, Miss Pippin and Dr. Kilroy could not believe what they had just witnessed.

“We must find the golden dragon, and I don’t think that this one is going to help us with it.” Said Miss Pippin. “Any suggestions?”

“The dear Sinister was kind enough to leave the three treasures behind from Marko Polo’s riddles. Let’s switch the golden helmet, the golden shield and the golden sword with the pieces on the statue.” Johnny suggested.

“Isn’t that too dangerous?” Dr. Kilroy asked and briefly closed his eyes.

“With all the adventures we have made it through we can’t just quit now. The idea crossed my mind when I saw the guardian swing its sword. The artefacts that we have found match exactly the ones that the statue is carrying.”

“Yes, that must be the solution.” Miss Pippin excitedly threw into the conversation.

They briefly looked at one another, as if to confirm their decision. One after another they placed the artefacts on the statue, and in awe gathered at the switch.

“I think the moment of truth has come. “ Miss Pippin said in awe.

Johnny pushed the lever. The deafening noise sounded once more and for the second time the guardian opened its eyes. For a brief moment Johnny thought that he might have been wrong. This time though the guardian grabbed the keys on its belt that had turned to gold, handed them over to Johnny and turned to stone again, this time forever.

(Deep breath) What now?” Miss Pippin asked relieved.

“Friends, we now have two keys and take a look at the two side paintings from the back. Both have a door lock.” Dr. Kilroy proudly stated his discovery.

Johnny handed over the two keys to Miss Pippin and Dr. Kilroy and the two of the walked towards the two locked doors. They just had to put the keys into the locks when the small gates moved. Oddly enough they didn’t lead back into the corridor, which would have been logical, but into a round, beautiful room with a great dome. And what was standing in the middle of the room? A gigantic, beautiful, golden dragon. It was absolutely perfect, and it was so fantastically made that it almost looked as if it as alive. On its podium there was an inscription, which Dr. Kilroy translated right away.

“Praised adventurers, you have put a long journey behind you and faced many dangers. Now bring this wondrous golden dragon to a place where many people can enjoy it and tell the tale of this treasure, the exotic places and the different cultures. The people must understand that only true friendship matters. Marko Polo.”

All of them were touched by the beauty of the golden dragon and Marko Polo’s message. The feeling was so wonderful that they just stood there in silence for a few minutes. They couldn’t believe their luck. They had made it through their greatest adventure so far.

“We made it, Johnny.” Dr. Kilroy was already thinking about where he would exhibit the dragon in the London museum.

“It’s not over yet.” Johnny said.

“Why?” The both of the asked surprised.

“We still have to bring the golden dragon back to London, and that’s an adventure of its own.” He said while laughing.

Dr. Kilroy thought about what Johnny had said and fainted.

“Doctor, wake up doctor, wake up.”

Behind them the eyes of the dragon started glowing; maybe it was alive after all?

 

The end

 

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Hey, thanks so much for doing these! I can't wait to read them.

TC

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Sorry for taking so long

That was amazing. 

On ‎5‎/‎15‎/‎2017 at 0:30 AM, Runamuck said:

Our story starts on a sunny morning in June of 1925. In London, the day started just like any other for Dr. Kilroy. He left his house to walk to his job at the London Museum

Good to know that Dr. Kilroy works there

On ‎5‎/‎15‎/‎2017 at 0:30 AM, Runamuck said:

Months later the adventurers arrived in Tibet.

How could it take MONTHS to get to Tibet? :wacko: Did they take some sort of break? Especially if they are racing against Lord Sinister.

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I had this open in a tab to read and then must have accidentally closed it, it slipped my mind. There's some interesting differences with the online/magazine comics here, though they follow the same general plot... And Ngan Pa doesn't appear at all (I don't remember if he was in the comics or not). Much thanks for translating!

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